Fertig. Nach drei Jahren und vielen gebauten Sperrbauwerken sind die großen Arbeiten in dem einzigartigem Moor im Vulkankrater nun abgeschlossen. Zum Schluss wurde in der Vulkaneifel noch Geschichte geschrieben.
Seit Ende Juli sind insgesamt fast 60 ehrenamtliche Teilnehmende drei Wochen lang im Einsatz (je 20 Personen pro Woche), um im hessischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön die Mönche vollständig rückzubauen und die Abläufe zu verschließen.
Mit der Wiedervernässung eines Hangmoores im Hunsrück wurde schon im vergangenen Jahr begonnen, jetzt steht die Fortsetzung an. Währenddessen waren aber Wildschweine an den Bauwerken im Einsatz, leider.
„Ohne Hilfe der Freiwilligen wären die händisch notwendigen Arbeiten in der Eifel nicht möglich“, sagt die Projektpartnerin vom Moorschutzprogramm Rheinland-Pfalz. Ein weiteres Hochmoor wird wiedervernässt.
Wo in Deutschlands Nordmooren der Hopfen fehlt, wächst mit dem Gagelstrauch eine Alternative, die dem Bier zu Geschmack verhilft. Wiedervernässung und Pflege fördern sein Vorkommen.
Millionen Menschen drängeln dieses Jahr wieder in die Lüneburger Heide, um die Heideblüte zu erleben. Am Jadebusen wird zeitgleich in einer Jugendhilfewoche entspannt die Heide gepflegt.
Was in Jahrtausenden in der Rhön an Torf entstanden ist, wurde in Jahrzehnten abgebaut und vernichtet. Nun wird seit Jahren daran gearbeitet, Zerstörtes wieder herzustellen.
Der Wissenschaftliche Beirat Waldpolitik (WBW) beim BMEL hat ein Gutachten mit klaren Empfehlungen veröffentlicht, wie das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) weiterentwickelt werden kann.
In der hessischen Rhön ist der Hochmoor-Perlmuttfalter das Auerhuhn des Roten Moors. Sein Vorkommen ist gefährdet, sein völliges Verschwinden wird aber verhindert.
In der Eifel gibt es ein einzigartiges Moor in einem Vulkankrater. Leider mit Entwässerungsstrukturen, die endlich effektiv unschädlich gemacht werden müssen.
Der wasserdurchlässige Jutesack bietet durch seine Reißfestigkeit viele Verwendungszwecke wie z.B. als traditioneller Kartoffelsack. Im Hunsrück macht er nun auch Gräben dicht.
Moorwiedervernässungen sind keine Sponti-Aktionen. Bevor Freiwillige zur Arbeit ins Moor im Südschwarzwald ziehen können, waren schon viele Stellen damit befasst.