Bergwald­projekt Blog

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30. Juni 2026 - Wissen & Aktuelles

Die Berge rufen!

Spätsommer in der Schweiz!

Unsere Freund*innen vom Bergwaldprojekt Schweiz brauchen dringend eure Unterstützung für ein paar Projektwochen im August und September.

Berge im Morgennebel, weite Horizonte: raue Landschaften bestaunen, spektakuläre Bergwälder schützen und saftig-grüne artenreiche Wiesen pflegen, deftiger Bergkäse, der Duft von Heu und Kräutern in der Nase, schwitzen unter weit-blauem Himmel, plätschernde kühle Bächlein, wohlverdienter Feierabend, Muskelkater, Nachtessen mit Alpenglühen und Wangenrot, zufrieden einschlafen.

Seid ihr dabei?

>> 9.–15. August 16.–22. August: In den malerischen Berglandschaften in Matt GL im Sernftal wird die Schutzfunktion des Bergwaldes erhalten und die Biodiversität gefördert. 

>> 16.–22. August: Auch am Fuße des mächtigen Mont-Blanc-Massivs in Trient VS werden Freiwillige gesucht, die Lawinenzüge zur Förderung der Haselhuhnpopulation offenhalten und artenreiche Trockenwiesen pflegen.

>> 23.–29. August & 30. August–5. September: Entlebuch LU wartet: Freiwillige pflegen den Schutzwald, bauen Wildschutzzäune, pflegen Jungbäume, damit sie ungestört aufwachsen können, und bauen Begehungswege.

>> 6.–19. September: Gemeinsam mit dem lokalen Forstbetrieb fördert das Bergwaldprojekt mit Freiwilligen in Haslen GL eine nachhaltige Waldentwicklung durch gezielte Pflege- und Aufforstungsarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen zur Wildschadensverhütung, damit sich junge Bäume trotz hoher Wilddichte erfolgreich verjüngen und der Wald seine Schutzfunktion dauerhaft erfüllen kann.

>>  6.–19. September: Ziel des Projekts in Urnäsch AR ist die Förderung strukturreicher, artenreicher und klimaresilienter Wälder rund um die Schwägalp. Durch gezielte Öffnungen entstehen mosaikartige Lichtungen, die auch Dynamik und Vielfalt in die Bestände bringen. Das schafft wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten – insbesondere für das Auerhuhn, das auf lückige Waldstrukturen angewiesen ist. Ergänzend werden bedrohte Hochmoore entbuscht, um deren ökologische Funktion und Artenreichtum langfristig zu erhalten.

Schaut mal rein, meldet euch an und sagts weiter.

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