Dank ihrer Teiche war die Fastenzeit für die Immichenhainer Mönche erträglich. Heute sind sie karpfenfreie Biotope für seltene Tier- und Pflanzenarten, dienen dem Wasserrückhalt und müssen entbuscht werden.
Kalt, nass, Winter – und dennoch packen 15 engagierte Freiwillige in Waldstetten am Rand der Schwäbischen Alb tatkräftig an. Gemeinsam mit unserem Team schneiden sie z. B. wuchernde, dornige Brombeeren zurück.
Im Murgtal werden das Auerwild, Burenziegen und die Stifter der Umweltstiftung Greenpaece glücklich gemacht. Im Stall sind aber nur die Ziegen zu besuchen.
In Ostfriesland gib es umfangreiche Sandvorkommen. Das freut die Bauindustrie, welche ihn abbaut und Sandbienen, die ihn bewohnen wollen. Wer braucht Unterstützung?
Drahthosen, Brettermanschetten, Schutzanstriche oder gleich großflächige Schutzzäune beugen gegen Rotwildschäden vor. Im Osterzgebirge hilft ein Grüneinband.
Rare Waldtypen wie der Schneeheide-Kiefernwald bei Augsburg wollen gepflegt sein. Dabei wird das sichere und genaue Fällen von Bäumen gelehrt und gelernt.
Je seltener und kostbarer etwas ist, umso mehr Schutz und Fürsorge wird ihm zuteil. Die jungen Schwarzwaldspirken am Feldberg erhalten daher auch dieses Jahr wieder ihre Pflegebehandlung.
Unter dem kritischen Blick einer Gottesanbeterin greifen 16 Freiwillige im Westerwald zu Heppe, Astschere und Säge. Es gilt, die jungen Bäume zu finden und freischzuneiden für Licht und Platz.
Die Cuxhavener Heidefläche ist Resultat historischer Landnutzung - landwirtschaftlicher und miltärischer. Was entstanden ist und den Freiwilligen derzeit blüht ist aber äußerst pflegebedürftig.
Der Revierleiter ist ein Ehrenmann, die Powerbank ist das wichtigste Gadget, Auerhuhnküken wollen zwischen Heidelbeeren snacken. Bei der Jugendwoche im Fichtelgebirge gibt es klare Erkenntnisse.