Bergwaldprojekt Blog
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Der Sommer war bislang heiß und trocken. In der Europäischen Union allein sind bis jetzt über eine halbe Million Hektar Wald- und Vegetationsfläche durch Brände zerstört worden und Hitze und Dürre haben dem Wald weiter großen Schaden zugefügt.
Was für eine Katastrophe.
Das Bergwaldprojekt setzt sich weiter mit vielen engagierten Freiwilligen für stabile Wälder und den Erhalt ihrer lebenswichtigen Funktionen ein:
So etwa in Garmisch-Partenkirchen in luftiger Höhe auf dem Ochsensitz und dem Ettaler Berg. Hier haben 12 Freiwillige in der Schutzwaldsanierung standortheimische Bergkiefern gepflanzt und den Schutzwald gepflegt, um den Nadelholzanteil zu erhöhen zum Schutz vor Lawinen. Naturnahe Wälder tragen zudem zur Kühlung der Landschaft, Trinkwassergenerierung, zum Erosionsschutz und zur Humusbildung bei und binden langfristig Kohlenstoff.
Bevor die eigentliche Arbeit bei täglich über 30 Grad beginnen konnte, haben die Freiwilligen teils 600 Höhenmeter zurückgelegt mit Wasserkanister und Verpflegung auf dem Rücken.
Pflanzgut und Wiedehopfhauen wurden mit der Versorgungsdrohne auf den Berg gebracht.
Untergebracht war die Gruppe in einer lauschigen Forsthütte mit Draußen-Küche am Berg. Unsere Köchin bewirtete die Teilnehmenden nach Feierabend festlich mit regionalen und saisonalen Speisen. So waren alle gestärkt für den steilen und anstrengenden Aufstieg und die herausfordernde Arbeit am nächsten Tag.
