Nur mit Muskelkraft und motorfreiem Werkzeug werden Bäume gefällt und aufgearbeitet. Das schont Boden und Trommelfell, trainiert die Muskeln und macht Laune und warm.
Heute fand bei Schnee und frostigen Temperaturen unser letzter öffentlicher Pflanztag in diesem Jahr im Forstbetrieb München der Bayerischen Staatsforsten statt.
Die Schaalsee-Region ist wildes Weideland und eine Gegend, wo sich mit dem Nandu eine Rarität breitgemacht hat. Statt Birdwatching müssen aber Zäune freigeschnitten werden.
Sie sind günstig, kommen aus der unmittelbaren Umgebung und sind bereits an lokale Boden- und Klimaverhältnisse angepasst. In Meiningen erhalten Wildlinge deshalb den Vorzug vor Baumschulware.
Im Flachland ist sie Auslaufmodell. Doch in Alpenhochlagen wird die Fichte auch in Zukunft noch standortsgemäß sein. In den bayerischen Alpen spielt sie zudem beim Schutz vor Lawinen eine Hauptrolle.
Zwischen 2018 und 2024 sind in vielen Regionen 50 % der Bäume abgestorben durch Dürre, Hitze und den Borkenkäfer. In manchen Gemeinden liegt der Verlust bei über 80 %.
Die Naturerbefläche Hartmannsdorfer Forst glänzt mit abwechslungsreichem Mosaik an Heide- und Wiesenflächen. Bedroht ist sie durch Nachkommen der militärischen Nutzung, den Lupinen.
Nur mit Handsägen oder Äxten werden Bäume gefällt, entastet und klein geschnitten. Das schont den Boden, schult die Sinne und macht bei Kälte warm und Laune.
Nur abgeschnitten verjüngt sich die invasive Spätblühende Traubenkirsche immer wieder. Stockauschlag und Wurzelbrut erfordern ihre vollständige Entfernung.
Neue qualifizierte Mitarbeiterinnen wachsen nicht auf den Bäumen. Das weiß auch das Bergwaldprojekt und bildet sich selbst die notwendigen Nachwuchskräfte aus.