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27. August 2026 - Draußen

Anti-Brombeer-Koalition

Irgendwann ist es dann auch egal. Die Stacheln der Brombeeren stecken trotz Handschuhen in den Fingern der Freiwilligen. Für lange Hosen und lange Ärmel ist es zu warm. Die Brombeere hinterlässt ihre Spuren, wenn sie mit Gertel und Machete bekämpft wird. Meterlange Ranken der Brombeere überwuchern die gepflanzten Eichen und Kirschen und die üppige Naturverjüngung auf der Einsatzfläche. Vor acht Monaten war hier der letzte Pflegeeinsatz gegen die Brombeeren.

Die Trockenheit hat ihre Wuchskraft nicht geschmälert, nur die Beerenfrüchte sind klein, saftarm und vertrocknet.

Vereinzelt sind sie trotzdem noch verzehrgeeignet für die Freiwilligen. Die Brombeere ist auf der Freifläche in ihrem Element: Lichtreichtum nach dem flächigen Absterben und Entnehmen der Fichten und genügend Stickstoffeintrag durch die Luft lässt sie (wie auch die Brennessel!) zur dominanten Art werden gegenüber der auf Nährstoffarmut spezialisierten Waldvegetation. Die Brombeer-Dominanz wird trotzdem gebrochen. Gegen die mentale Stärke und Hiebkraft der Freiwilligen sind die Stachelranken ohne Chance.

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