Zuletzt gab es endlich erste positive Meldungen zur Bestandsentwicklung des Schwarzwaldauerhuhns. Die top-gepflegten Habitate im Nationalpark zeigen Wirkung.
Jährlich finden am dritten Septemberwochenende die deutschen Waldtage mit vielen unterschiedlichen Angeboten rund um und im Wald statt. Für uns ist jeder Tag Waldtag.
Wo sich jenseits von Siedlungsflächen nur Wald findet, ist eine Wiese darin eine Seltenheit. Solche Inseln sind im Schwarzwald unbedingt erhaltenswert.
Im Schwarzwald ist das Auerhuhn der Hochmoor-Perlmuttfalter der lichten Wälder. Sein Vorkommen ist gefährdet, seine Existenz mit der Sichtung seiner Blinddarmausscheidung (Balzpech) bestätigt.
Das Auerhuhn ist das Sorgenkind des Artenschutzes im Schwarzwald. Viele Maßnahmen, bescheidene Erfolge. Aber es gibt immer neue Erkenntnisse, die auf den Arbeitsflächen umgesetzt werden.
Seit Jahren sind die Bestandszahlen des Auerwilds im Schwarzwald im Sinkflug. Es wird viel versucht, diesen Trend zu stoppen, um das lokale Aussterben zu verhindern.
Lieblingsnahrung des Auerwilds ist die Heidelbeere. Naheliegend also, deren Vitalität zu fördern, wenn eins dem Auerwild etwas Gutes tun will. Zur Not auch mit der lauten Motorsense.
Die Freiwilligen sind wieder mal beim Borstgrasrasen und auch: zwei derer, die mit ihrer Beweidung ebenfalls für den Erhalt der raren Pflanzengesellschaft sorgen.
Das neue bayerische Auerwildmonitoring schließt: „Die sehr vereinzelten Nachweise bei gleichzeitig hoher Probeflächendichte lassen auf eine sehr geringe Populationsgröße schließen.“