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12. September 2025 - Draußen

Duft von frisch geschlagenem Holz

Nachdem überall Bäume herum liegen kommt die Frage auf. Können gefällte Bäume am Geruch erkannt werden? Wetten dass? Schließlich funktioniert kein guter Whisky oder Barriquewein ohne Eiche. Waldbaden ohne den Duft ätherischen Geöls wäre Trockenbaden. Also. Nach intensiver Auerhuhnhabitatpflege mit Platz-machen für Heidelbeeren, Schlafbäume und Küken gibt es genügen Testmaterial in groß und klein. Und alle duften.

Fokus auf die Nase. Baum bestimmen nach Geruch.

Nur nach Geruch. Finger weg! Kein Gefummel am harzig-klebrigen Anschnitt. Ok. Mmmmhhhh - - ja. Es riecht leicht süßlich aromatisch. Vielleicht Eschenholz? Auf keinen Fall Nadelholz, das würde zitronig bis waldig riechen. Herb-kräftig wäre 'ne Eiche wird behauptet. Kirschholz soll nach Mandel duften. Echt jetzt? Aber das zart-süßliche muss Esche sein. Nein, das war ein Ahorn, sogar ein Bergahorn. Riecht doch auch wie Pancakes mit Ahornsirup. Ob Hunger den Geruch vernebelt?

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