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23. Juli 2026 - Draußen

Wasserbecken für Lurchnachwuchs

Auf zehn mal vier Meter Größe soll das größte der Wasserbecken erweitert werden, die im Wald für den Artenschutz angelegt wurden. Bei einer Tiefe von gut 40 cm können darin dann 16.000 Liter Regenwasser zurückgehalten werden. Das müsste bei minimaler Versickerung und nur wenig Verdunstung im Waldinneren für Laubfrösche und Feuersalamander ausreichen. Ihre Kaulquappen und Larven brauchen beide fischfreie, flache Gewässer bis sie nach ein paar Monaten an Land gehen. So lange müssen die nur von Regenwasser gespeisten Becken ihr Wasser halten. Dieses Jahr sind sie leider trockengefallen, weil zu wenig Frühjahrsniederschläge und ein viel zu durchlässiger Beckenboden. Jetzt wird's besser.

Die Rückhaltebecken werden von den Freiwilligen mit Wällen und Dämmen erhöht und vor allem wird der Untergrund verdichtet.

Stampfende Füße sind dafür gefragt. Zuvor wird noch das organische Material und damit auch die oberste Bodenschicht entnommen bis zur stauenden Lehmschicht. Gestampfter Lehmboden ist für den Naturbodenkeller eine baubiologische Zierde und für Frosch und Lurch die Überlebensversicherung.

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