Deutschland erlebt nun erneut extreme Hitze und anhaltende Trockenheit. Die Gewässer fallen leer. In den Wäldern zeigen sich ausgetrocknete Böden, frühzeitiger Blattabwurf, absterbende Kronenteile und zunehmender Trockenstress.
Heute ist Earth Overshoot Day. Er markiert den Tag, an dem wir die natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die unsere Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Ab heute leben wir auf Pump kommender Generationen.
Laubfrösche und Feuersalamander sollen auch künftig in Saarlands Urwald vorkommen. Ihr Nachwuchs braucht dafür Flachwasserstellen, in denen er groß werden kann bevor das Wasser verschwunden ist.
Hitze belastet den Organismus, das merken wir gerade alle. Und auch die Wälder leiden unter den Extremtemperaturen. Vielerorts gilt bereits Waldbrandstufe 4, die zweithöchste Warnstufe.
Der neue Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zeigt erneut: Dem deutschen Wald geht es weiterhin schlecht. Nur noch jeder fünfte Baum gilt als gesund.
Am Montag wurde der Weltklimabericht der Weltwetterorganisation WMO veröffentlicht. Der Zustand des Weltklimas ist nach Einschätzung der Forscher*innen der Organisation zurzeit katastrophal.
20 Freiwillige engagieren sich eine Woche lang für die Artenvielfalt. Mit dem Bergwaldprojekt und in Kooperation mit dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und den Elbe-Werkstätten aus Hamburg.
Auch im Auwald im Lechtal sind wir wieder am Start. Gleich 4000 Bäume bringen die Freiwilligen in die Erde, v. a. Stieleiche, aber auch autochtonem Wildapfel, Schwarzpappel und Flatterulme.
Deutschland verliert Wasser. Jetzt. Sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Böden und zunehmende Nutzungskonflikte zeigen, dass sich Wasser zu einer strategischen Ressource entwickelt.
Freiburg hat mit dem Schlossberg einen bewaldeten Berg in seinem Stadtgebiet. Wer dort waldspazieren will, kann nun einen vom Bergwaldprojekt sanierten Weg nutzen.