Laubfrösche und Feuersalamander sollen auch künftig in Saarlands Urwald vorkommen. Ihr Nachwuchs braucht dafür Flachwasserstellen, in denen er groß werden kann bevor das Wasser verschwunden ist.
Seine ganze Existenz ist auf die Storchschnabel-Pflanze fixiert, sein Name lautet Storchschnabel-Bläuling. Bei der Biotop-Pflege wurde der Schmetterling nun erstmalig auf einer Fläche im Ostallgäu nachgewiesen.
Das pfälzische Meckenbach hat ein Problem. Ein kahlgefressener Hang und Starkregen bringen regelmäßig Wasser und Schlamm ins Dorf. Freiwillige mit Knowhow machen dem nun ein Ende.
Die Eibe gehört zu den seltensten heimischen Baumarten und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Natürliche Verjüngung ist entsprechend wertvoll; am Trauf der Schwäbischen Alb wird sie deshalb besonders geschützt.
Heute ist Tag der biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt ist die Grundlage für sauberes Wasser und fruchtbare Böden. Sie hat weitreichende Funktionen für die Selbstregulierung aller Ökosysteme und für den Erhalt der Lebenskreisläufe.
Intakte Moore sind Helden: Sie speichern in ihrem Torfkörper große Mengen Kohlenstoff, nehmen Niederschlagsspitzen auf und können so Hochwasser abpuffern.
Bei Artenschutzreports klingeln üblicherweise Alarmglocken. Im Kellerwald tönen stattdessen Erfolgsfanfaren: Die Arnika hat sich wieder prächtig vermehrt.
Laubwälder sind natürliche Wasserspeicher und Filteranlagen und damit perfekte Partner für Wasserwerke. In Amberg wurde für diese Funktion kräftig gepflanzt.
Der Eibe gefällt es im nordhessischen Ringgau. Gut 1000 ältere Eiben stehen hier in den Buchenwäldern. Zur Bestandsauffrischung wurde nun kräftig nachgepflanzt.
Zäune sind immer Notlösung. Im Pfälzerwald geht es nicht ohne, um die bei Rot- und Rehwild beliebten Eichen groß zu bekommen. Nur innerhalb von Gattern sind sie geschützt.
Mit Einsatzfahrzeugen lassen sich nicht nur Menschen zum Arbeitsplatz im sächsischen Bielatal bringen. Auf dem Schoß der Freiwilligen ist schließlich noch reichlich Platz.
Zuletzt gab es endlich erste positive Meldungen zur Bestandsentwicklung des Schwarzwaldauerhuhns. Die top-gepflegten Habitate im Nationalpark zeigen Wirkung.