Was bringt ein Einsatz für den Mauerpfeffer? Fast 20 Freiwillige pflegten letzte Woche extrem steile Trockenbiotope in Alzey für u. a. diese heimische Pflanzenart.
Diese Woche sind 14 Schüler*innen der Gesamtschule Wuppertal im tatkräftigen Einsatz für Mischwälder in Neuenrade im Sauerland. Hier hat vor Jahren der Sturm Kyrill und starker Schädlingsbefall für weitläufige Kahlflächen gesorgt.
Letzte Woche startete das auf 10 (in Worten: zehn!) Jahre angelegte Naturschutzgroßprojekt am Schmücker Graben in Kooperation mit der Naturstoftung David und Thüringen Forst.
Laubfrösche und Feuersalamander sollen auch künftig in Saarlands Urwald vorkommen. Ihr Nachwuchs braucht dafür Flachwasserstellen, in denen er groß werden kann bevor das Wasser verschwunden ist.
Seine ganze Existenz ist auf die Storchschnabel-Pflanze fixiert, sein Name lautet Storchschnabel-Bläuling. Bei der Biotop-Pflege wurde der Schmetterling nun erstmalig auf einer Fläche im Ostallgäu nachgewiesen.
Das pfälzische Meckenbach hat ein Problem. Ein kahlgefressener Hang und Starkregen bringen regelmäßig Wasser und Schlamm ins Dorf. Freiwillige mit Knowhow machen dem nun ein Ende.
Die Eibe gehört zu den seltensten heimischen Baumarten und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Natürliche Verjüngung ist entsprechend wertvoll; am Trauf der Schwäbischen Alb wird sie deshalb besonders geschützt.
Heute ist Tag der biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt ist die Grundlage für sauberes Wasser und fruchtbare Böden. Sie hat weitreichende Funktionen für die Selbstregulierung aller Ökosysteme und für den Erhalt der Lebenskreisläufe.
Intakte Moore sind Helden: Sie speichern in ihrem Torfkörper große Mengen Kohlenstoff, nehmen Niederschlagsspitzen auf und können so Hochwasser abpuffern.
Bei Artenschutzreports klingeln üblicherweise Alarmglocken. Im Kellerwald tönen stattdessen Erfolgsfanfaren: Die Arnika hat sich wieder prächtig vermehrt.
Laubwälder sind natürliche Wasserspeicher und Filteranlagen und damit perfekte Partner für Wasserwerke. In Amberg wurde für diese Funktion kräftig gepflanzt.
Der Eibe gefällt es im nordhessischen Ringgau. Gut 1000 ältere Eiben stehen hier in den Buchenwäldern. Zur Bestandsauffrischung wurde nun kräftig nachgepflanzt.