Bergwaldprojekt Blog
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Moor bleibt nass und baumfrei
Neben Sand-Birke, Esche und Faulbaum sind es besonders die Weiden, die von den Freiwilligen mit Sägen und Astscheren gestutzt werden. Die dutzende Weidenarten, die es in Deutschland gibt, können nur Experten auseindanderhalten. Hier, im Naturschutzgebiet Suren Kämpe-Rauhegrund, sollten laut amtlicher Lebensraumbeschreibung Asch-Weide, Ohr-Weide (die mit den zwei kleinen, ohrförmigen Blättchen in den Blattachseln), Sal-Weide und Silbe-Weide stehen, dazu auch die „Weide (unbestimmt)“, weil eben nicht bestimmbar.
Den Freiwilligen ist es völlig wumpe, was hier beim Entkusslungsprozess auf der Fläche steht.
Sie wissen, es geht um die Wiederherstellung von Moorflächen und der Offenhaltung des Moorlebensraumkomplexes. Mit fünf ordentlich gebauten Spundwänden sind die Tage zuvor bereits Entwässerungsgräben effektiv verschlossen worden. Eine gute Voraussetzung für das Motto „Moor bleibt nass". Eine weitere ist: weniger Verbraucher bzw. Verdunster in Form von Gehölzen mit reichlich Blattwerk auf der Fläche.
