Im Flachland ist sie Auslaufmodell. Doch in Alpenhochlagen wird die Fichte auch in Zukunft noch standortsgemäß sein. In den bayerischen Alpen spielt sie zudem beim Schutz vor Lawinen eine Hauptrolle.
Andernorts sind es Brombeeren oder Traubenkirschen, die gepflanzte Bäume mit ihrer Wuchskraft bedrohen. Im Saarland ist der Adlerfarn der Lichtkonkurrent.
Der Eichelhäher genießt eine hohe Wertschätzung in der modernen Forstwirtschaft. Durch seine natürliche Verhaltensweise soll er auch auf der Schwäbischen Alb helfen, Eichenmischwälder zu etablieren.
Breitet sich der Borkenkäfer explosionsartig aus, sieht ein Fichtenbestand rasch aus wie Harz. In Unterschönau herrscht daher erhöhte Wachsamkeit, die Jugendgruppe ist bereit zum Eingreifen.
Verrückt. Bäume werden so alt, dass sie in Zeiten gekeimt haben als Rotwild im Winter noch frei in Auenlandschaften zügeln konnte. In den Ammergauer Alpen liegt so ein Baum.
Vor vier Jahren fiel die Wahl auf die Traubeneiche, um eine Kahlfläche im unterfränkischen Eußenheim wieder zu bewalden. Die Eichelsaat ist gelungen, nun müssen die Eichen gefördert werden.
Jung, nachhaltig und wertvoll soll es sein, das Freiwillige Ökologische Jahr für junge Leute nach der Schule, vor der Ausbildung oder als Studiumspause. Eine Waldschulwoche gehört dazu.
Der Zukunftswald wird immer mehr zum Pilgerort für Menschen, die sich professionell und holistisch mit Wald beschäftigen. Nun kamen Studierende aus Eberswalde.
Der Prüfbericht des Expertenrats für Klimafragen vom 15. Mai hat die klimaschädlichen Emissionen aus dem Sektor Landnutzung und Forstwirtschaft (LULUCF) berechnet.
Zwischen 2018 und 2024 sind in vielen Regionen 50 % der Bäume abgestorben durch Dürre, Hitze und den Borkenkäfer. In manchen Gemeinden liegt der Verlust bei über 80 %.