Bergwaldprojekt Blog
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Wo der Adlerfarn wuchert
Irgendwas stört immer. Im Saarland ist es der Adlerfarn, der die Pflanzungen der Vorjahre gefährdet. Der größte heimische Farn neigt zu Massenbeständen und überwuchert so die Pflanzungen der letzten 3 Jahre auf den Aufforstungsflächen, die einst mit Fichten bestockt waren. Stieleiche, Esskastanie, Winterlinde, Vogelbeere und Elsbeere wachsen deutlich langsamer als der vierfach gefiederte Farn, der hier bis zu 2 Meter hoch in den Himmel schießt. Das macht kein gepflanztes Bäumchen mit. Auch keine Naturverjüngung.
Hier besteht extreme Verdunklungsgefahr!
Wie ihn also zurückdrängen? Werkzeug liegt genügend bereit, Knüppeln ist die Methode, die nach Revierförstererfahrung den meisten Erfolg verspricht und das Farnwachstum am besten eindämmt. Besser als schneiden oder mähen ist also umknicken. Bremst länger, wird zu wiederholen sein. Bis die Bäume höhenmäßig Vorsprung haben.
