Was tun mit der Freifläche im Spessart? Pflanzen oder säen? Nichtstun oder aktiv gestalten? Statt sich nur für eine Waldentwicklungsmethode zu entscheiden, kann man auch drei verschiedene wählen.
Sie sind günstig, kommen aus der unmittelbaren Umgebung und sind bereits an lokale Boden- und Klimaverhältnisse angepasst. In Meiningen erhalten Wildlinge deshalb den Vorzug vor Baumschulware.
Ein Gatterzaun hat Platz um durchzuschauen und den Wind durchzulassen. Ab Windstärke 10 droht trotzdem ernsthafte Umsturzgefahr. Im Harz gibt es daher Stabilitätsarbeit.
Laubwälder sind natürliche Wasserspeicher und Filteranlagen und damit perfekte Partner für Wasserwerke. In Amberg wurde für diese Funktion kräftig gepflanzt.
Verwitterte Gesteinsblöcke als Pflanzgrund, hungrige Hasen an Eichenrinden. Dies macht Bäumepflanzen im hinteren Murgtal etwas aufwändiger - aber nicht unmöglich.
Zäune sind immer Notlösung. Im Pfälzerwald geht es nicht ohne, um die bei Rot- und Rehwild beliebten Eichen groß zu bekommen. Nur innerhalb von Gattern sind sie geschützt.
Der Eichelhäher ist geschätzter Partner, um Eichenbestände zu etablieren. Allerdings sind Eicheln zeitweise auch sein Grundnahrungsmittel. Die Eichelsaat braucht daher Schutz.
Mit Einsatzfahrzeugen lassen sich nicht nur Menschen zum Arbeitsplatz im sächsischen Bielatal bringen. Auf dem Schoß der Freiwilligen ist schließlich noch reichlich Platz.
Wasserspeicher, Lebensraum, Nahrungsquelle. Ein Weiher im Wald bietet zahlreiche ökologische Vorteile. Einzige aber wichtige Voraussetzung dafür: Er muss gut dicht sein.
Trockenheit und Hitze überlebten viele der gepflanzten Traubeneichen bei Ostheim vor der Rhön nicht. Die Aussaat frisch gesammelter Eicheln verspricht mehr Erfolg.
Im Hochschwarzwald ist nicht nur Rehwild, sondern auch Gamswild unterwegs und sorgt für Wildverbiss. Die Schutzmaßnahmen müssen dafür angepasst werden.