Bergwaldprojekt Blog
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Neues Moor, bekannte Arbeiten
Wie beim Brotteig machen: Ohne Flüssigkeit lässt sich nichts formen und kneten. Beim Einstampfen der Sägemehlhackschnitzelmischung in die alten Entwässerungsgräben ist es ebenso. Geht nur mit viel Feuchtigkeit, egal ob in Form von Moorwasser oder Torfschlamm. Beides gut vorhanden bei der Einsatzpremiere in diesem halbwegs intakten Hochmoor. Wichtig für die Wasserdurchlässigkeit des 3,60 Meter mächtigen Torfkörpers:
Die vollständige Verfüllung des trennenden Hauptgrabens mit den Feuchtelementen des Moors und der Sägemehlmischung,
die über einen 150 Meter langen, frisch angelegten Bohlenweg mit Schubkarren rangeschafft wird.
Währenddessen an anderer Stelle am Hauptgraben: Sperrwände einbauen, in Bohlen- und Spundwandvarianten, bis zu 8m breit, mit regionalem Douglasienholz, je nachdem. Sie ergänzen die vor Jahren schon eingesetzten alten Sperren aus Vinyl. Dank der alten Einsätze zeigen Wollgraswattebäusche und Sonnentau im Einsatzgebiet bereits die Wirkung der Arbeit.
Ursprungsvegetation, Ergänzungsmotivation.
Dazu Astscherenarbeit in der Pause: Fichtenbewuchs wegschneiden. Sollte eh keine Zukunft haben bei steigendem Wasserpegel.
