Bergwaldprojekt Blog
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Drittel-Lösung Eichelsaat
Die Rotbuchen litten in der sonnigen Hanglage unter Trockenstress und Sonnenbrand. Sie wurden geerntet, Stieleichen sollen folgen. Auf der Freifläche wurden Saatrillen, ferngesteuert und mit einer kleinen Maschine (mit niedrigem Bodendruck) eingefräst.
Die Eichelsaat erfolgt nun mit noch geringerer Bodenverdichtung durch die Freiwilligen, über die Rillen robbend.
Die Eicheln werden mit etwas Mineralboden zugedeckt und leicht angedrückt, alles natursanft. 24 volle 20 L-Eimer wandern in die Rillen. Ein Drittel der Freifläche wird so bearbeitet, ein weiteres Drittel wird konventionell bepflanzt. Für das letzte Drittel hat sich der Revierleiter an Wilhelm Busch erinnert: „Am schönsten hat's die Forstpartie. Der Wald, der wächst auch ohne sie.“ Was wird sich wohl an Naturverjüngung auf der eingezäunten steilen Fläche einstellen?
