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4. Dezember 2025 - Draußen

Lebensgefahrbeseitiger im Einsatz

Muss ja passen. Bei der Einsatzwoche im Vorjahr auf der Naturerbefläche wurde der Eingang zur Zisterne* No. 1 exakt vermessen. In Würzburg wurden die schweren Stahldeckel für die zwei Zisternen geschweißt und vorgefertigt. 1a-Profiarbeit. Jetzt 600 km nördlicher der Einbau. Der Projektpartner hat ein Dieselaggregat organisiert.

Der Bohrhammer braucht Frischstrom, um sich durch die Betondecke zu schlagen.

Dann klettert einer in die trockengefallene Zisterne. Der Stahldeckel wird nicht nur auf die Öffnung gelegt, sondern draufgeschraubt, die Schrauben müssen von innen befestigt werden. Eine Gitterluke kommt auf den Stahlrahmen. Sie wird so verschlossen, dass sie nur mit Spezialwerkzeug wieder geöffnet werden kann. 

Eine vergitterte Öffnung eines Betonblocks im Wald

Ab sofort kommen lediglich noch Fledermäuse rein, die auch schon drin waren und für die das Ganze hier gemacht wird. Und natürlich auch aus Sicherheitsgründen: Kein Lebenwesen soll hier mehr hineinfallen können. Die Lebensgefahr ist gebannt! Das Warnhinweisschild "Lebensgefahr" und der Schutzzaun um die Zisterne werden abgebaut.

*Die Wald-Zisternen dienten der Wasserversorgung für Lager No. 6. Es war Übungsplatz für angehende Mauersoldaten der untergegangenen Volksrepublik, die ihre Einwohnerinnen großflächig einmauerte. Andere Geschichte.

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