Bergwaldprojekt Blog
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Jagd macht Zaun überflüssig
Hier kommt beim Zaunabbau richtig gute Stimmung auf. Obwohl es mehr als ein Kilometer Zaun ist, der abzubauen ist. Endloses Drahtgeflecht und Z-Profil-Zaunpfosten, teilweise gut einge- und verwachsen mit allem was sticht. Aber modernes Jägerlatein: „Der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt."
Und der Wald zeigt hier, er kann sich wieder natürlich verjüngen, ungeschützt, ohne Zäune, Draht und Plastik.
Die Wildschutzzäune können vorzeitg abgebaut werden, obwohl die im Kiefernaltbestand gepflanzten Traubeneichen und Rotbuchen mit ihrem Terminaltrieb noch potentiell von Wildverbiss gefährdet sind. Die überhöhte Wilddichte ist aber auf ein für den Wald gesundes Maß reduziert. Der Forstbetrieb Hangelsberg ist damit gutes Beispiel für die positiven Effekte der Jagd in Eigenregie statt dieses Recht zu verpachten. Die waldbaulichen Ziele sind die des Jagdausübenden. Üppige Naturverjüngung und zaunfreier Wald sind Zeichen angemessener Bejagung.
