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22. Oktober 2026 - Draußen

Auerwild auf neuen Flächen

Seit der Nationalpark Schwarzwald zum 1.1. erweitert wurde gibt es im Rahmen des „Notfallplan Auerhuhn“ für das Auerwild neue Flächen zu optimieren. Auf diesen wurde vom Voreigentümer zuvor noch Holz geerntet, die Spuren des Harvestes sind noch zu sehen; er hat freie Flächen geschaffen. Ein potentieller Lebensraum für das Auerhuhn? 

Die Begegnung mit einer Auerhenne paar Tage zuvor bestätigt dies, wie auch balzende Hähne im Frühjahr auf der Fläche.

Die Freiflächen werden erhalten. 90 Prozent des Fichtenaufwuchses kommen ins Visier der Astscheren der Freiwilligen. Das Gefichte landet auf großen Haufen und wird rasch verrotten, was bleibt sind offene Bodenstellen. 

In der kommende Woche wird - zur weiteren Habitatverbesserung - eine ferngesteuerte Mulchraupe großflächig Patches mulchen, um hier die Heidelbeere kurz zu halten. Auerhuhnküken wissen dies zu schätzen, wenn sie nicht durch feuchtes Heidelbeergestrüpp trippeln müssen. Bei der letzten Zählung balzender Hähne kam man auf den Nationalparkflächen auf 31 Hähne, ein Drittel aller Schwarzwaldhähne und entgegen dem Trend eine ansteigende Zahl. Der Nationalpark wird mehr und mehr zum Hort der Quellpopulation der hier vom Aussterben bedrohten Vogelart.

Die Freiwilligen können sich auf die Schultern klopfen.

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