Bergwaldprojekt Blog
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Rotes Moor: Done!
Drei Jahre, 14 Projektwochen, 240 Freiwillige: In Kooperation mit dem Biosphärenreservat Rhön, dem Regierungspräsidium Kassel und dem Landesbetrieb HessenForst haben wir auf etwa vier Hektar Hochmoorfläche in den letzten drei Jahren 40 Bauwerke im Roten Moor in der Rhön errichtet. Das sind ca. 400 m und mehr als 300 m³ (!!) Verfüllungsmaterial aus Sägespänen und Hackschnitzeln, um die Entwässerungsgräben zu verschließen und das Wasser im Moor zu halten. Die Freiwilligen brachten zusätzlich Kokusnetze auf den Bauwerken aus und pflanzten Besenheide, Rauschbeere, Woll- und Pfeifengras als Erosionsschutz.
Hochmoore sind empfindliche Systeme: Ihre sensiblen ökologischen Beziehungen und die komplexen Entwässerungsstrukturen verlangen einen minimal-störenden Eingriff. Genau darauf ist der Einsatz in Handarbeit mit Freiwilligen des Bergwaldprojekts ausgelegt.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Der Wasserpegel des Hochmoors steigt, das Wasser bleibt in der Fläche, selbst nach diesem Extremsommer mit Hitze und wenig Regen.
Und: Der Biber hat sich angesiedelt und arbeitet als Ökosystemingenieur weiter an der Habitatstruktur.
So kann das Moor seine lebenswichtigen Funktionen zum Klimaschutz, Wasserrückhalt und als Hotspot der Biodiversität wieder erfüllen.
Finanziell großzügig unterstützt wurden die Einsatzwochen von NoCosmetics, der Targobank-Stiftung und BROTHER. Herzlichen Dank!
