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10. Oktober 2025 - Draußen

Eichelsaat als zweiter Versuch

Neun Eicheln in die freigelegte, knapp einquadratmeterkleine Fläche gelegt. Wieder leicht Erde drauf, fertig. Weiter geht's zum nächsten Plätzchen auf der Fläche, wieder Schlehe runterschneiden, Oberboden entfernen. Plätzesaat ist angesagt. Der zweite Tag, an dem gesät wird nachdem zunächst drei Tage lang gesammelt wurde.

Von den 270 Kilogramm gesammelten Eicheln kommen hier 30 Kilo in die Erde.

Sie sollen den Teilausfall der gepflanzten Eichen des Vorjahres wettmachen. Auf der gegen Wild gezäunten Fläche verschwindet allmählich der Schwarzkieferbestand. Im letzten Jahr wurden daher trockentolerante Baumarten wie Traubeneichen, Walnussbäume, Speierling und Elsbeeren gepflanzt - mit viel Ausfall bei den Eichen. Diese können sich bei der Saat nun von Anfang an mit ihren Wurzeln ungestört entwickeln. Sie werden hoffentlich stabil und robust genug, um auf dem steinigen Muschelkalkboden zu bestehen.

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