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2. Juli 2026 - Draußen

Schlamm­lawinen stoppen

„Notrufe in Meckenbach“ und „Erneut Schlammlawine nach Gewitter“ titelte die Presse. „Wir sind hier sehr verängstigt“, sagte der Ortsbürgermeister. Hilfe kommt: Die Freiwilligen des Bergwaldprojeks wissen was zu tun ist.

Die Analyse: Bei kräftigem Regen wird Meckenbach mit Schlamm und Wasser geflutet. Von einem kaum bewachsenen trockenen Waldsteilhang oberhalb des Dorfs kommt das Wasser ungebremst durch Furchen und Rinnen ins Dorf. Hier oben verbringt eine Herde Mufflons gerne ihre Zeit; 

sie haben die Krautschicht und die Naturverjüngung weggefressen, die trockene Erde hat keinen Halt mehr. Schlamm. 

Der Job: Ein Zaun wird in den steilen Hang gebaut, Material hinaufgeschafft. Das Muffelwild muss draussenbleiben, der Waldboden soll sich regenerieren. [Das Projekt wird übrigens realisiert mit Unterstützung der Entega AG. Merci, Grazie, Danke.] Die Erosionsrinnen werden verbaut, mit dicken Baumstämmen (Lärchenholz!) in Gitterstruktur, sogenannte Holzkästen. Sie werden die Kraft des Wassers und dessen Erosionswirkung abschwächen. Alles kein einfaches Handling in steilem Gelände. Doch es gelingt. Stolzes Probesitzen auf den querliegenden Stämmen. Parole: Meckenbach wird schlammfrei.

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