Bergwaldprojekt Blog
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Bauwerke vor Wildschweinen schützen
Wildschäden durch Wildschweine betreffen nicht nur landwirtschaftliche Betriebe mit ihren Äckern und Wiesen. Ihre Wühlschäden sind auch an den Bauwerken im Rehbruch (die geografische Bezeichnung des Hangmoores) des vergangenen Jahres im Gemeindeforst Morbach zu erkennen.
War's ihre Lust am Suhlen in feuchten verfüllten Gräben oder Appetit an frischer Bepflanzung mit Gewurm & Konsorten?
Keine näheren Infos von den Schweinen selbst, nur freigelegte Bauwerke, verschwundene Bepflanzung und aufgewühlte Gräben. Dann eben nochmals neu einpacken und nachbessern - neben dem Bau neuer Stauwerke mit Grabenverfüllung (bei Wassernot für's Einstampfen!) für Wasserrückhalt auf der Fläche, um eine Ansiedlung von Torfmoosen und angepasster Moorvegetation zu initieren. Die wildschweingeschädigten Bauwerke werden nochmals neu mit Hackschnitzelerdgemisch überfüllt, neu bepflanzt und mit Reisig, Ästen und Birkenstämmen befestigt, verstärkt und mit Verhaubau geschützt. Was werden die Wildschweine davon halten?
