Bergwaldprojekt Blog
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Steine und Hasen als Gegner
Bevor es los ging wurde die Fläche beräumt. Nicht nur von Resten der Käferfichten, sondern teilweise wurden auch Steine auf Haufen zusammengeschmissen [manch Tierart wird's freuen]. So lässt es sich dann arbeiten, denn auf dem Steinhang soll es wieder Wald werden. Herausfordernd, hier Löcher in die Erde zu bekommen. Kling, Klang, Plong.
Die Pflanzhauen bekommen Narben [nur ein Hauenstiel geht zu Bruch]. Die Freiwilligen tragen Warnwesten [aus Gewohnheit der Vortage in der Auerwildwaldpflege].
In den steinreichen Boden kommen Vogelkirschen und Esskastanien im oberen Bereich. Die ersten Esskastanien in dieser Schwarzwaldlage - dort wo sonst die höchsten Tannen stocken. Ja. Weiter unten kommen dann Stieleichen, Winterlinden und Hainbuchen auf die Fläche, wenn die Steine es zulassen. Und dann noch: doppelter Schutz. Hordengatter vor Reh- und Rotwild und kostspieliger Einzelschutz! Für die Eichen.
Hier mag der Hase gern die Eichenrinde,
ob als Nahrung oder um seine ständig wachsenden Schneidezähne abzunutzen. Erfahrung macht diese Sonderinvestition notwendig. Die Bäume sollen in den Himmel wachsen.
