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2. Oktober 2025 - Draußen

Erlen in der Brombeerhölle

Endlich kommt hier zusammen was zusammengehört. Feuchte Uferzone und die Expertin für diesen Standort: die Roterle, die auch auf den Namen Schwarzerle hört [um Verwechslungen mit Grün- und Grauerle zu vermeiden: Alnus glutinosa]. Früher, bevor der Käfer kam, ging hier ein Fichtenbestand bis ans Ufer des Baches. Statt eines jungen Waldes hat sich danach rasch Unerwünschtes etabliert.

Das „nasse Loch“ ist von Brombeeren dominiert (die Freiwilligentruppe spricht von einer „Brombeerhölle").

Höchste Zeit für eine natürliche, ökologisch sinnvolle und das Wasser nicht versauernde Pflanzung. Im lockeren Verband werden gut 300 Erlen gepflanzt, in einem Achtmeterstreifen am Ufer entlang. Höchste Zeit auch für die schon fünfjährigen Erlen mit ihren untertellergroßen Blättern aus der Baumschule, die bereits riesige Wurzelballen gebildet haben. Gut, dass sich im feuchten Grund große Löcher buddeln lassen - unter der Brombeerdecke.

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