Bergwaldprojekt Blog
Lesen, was geht
Bullerbü ist auf der Alm
„Schau, das sind hier alles Tannen. Oder Fichten. Die sind faul und lassen ihre Zweige immer runterhängen." Auf der gemeinsamen Abschlussexkursion lernen alle noch was dazu. Die Acht- bis Zwölfjährigen sind munter am referieren. Schließlich haben sie während der Woche einiges erlebt ohne ihre Eltern. Sie waren auf einer nahegelegenen Käsealm beim Käsemachen.
Da war auch ein Schwein, das immer die ganzen Reste vom Käsemachen essen muss, damit es rund wird.
Ja, Kühe gab es auch, wegen der Milch. Die darf man streicheln. Und am Gumpen unterhalb der Hütte, wo sie schlafen, waren sie auch einen halben Tag. Das Wasser war aber eisekalt. Dazwischen wurde geschnitzt und Armbändchen geflochten. Die Eltern, die tagsüber im Bergwald beim Eiben pflanzen und Tannen vor Verbiss mit Schafwolle schützen waren: Ne, die haben sie nicht vermisst. Und die Eltern ihre Kinder? Für die war es ungewohnt und fühlte sich an, als ob man keine Kinder hat. Dafür gab es abends dann aber reichlich zu erzählen vom Draußensein am Tag, der immer viel zu kurz war.
