auf dem Blog des Bergwaldprojekts e.V. Hier schreiben wir über unsere Einsätze, Hintergründe, was uns bewegt und uns in Bewegung bringt. Schön, dass ihr dabei seid.
Beim öffentlichen Pflanztag in Kooperation mit der Stadt Freiburg haben heute 110 Freiwillige 1700 standortheimische Weißtannen gepflanzt und vor Verbiss geschützt.
Heute starten wir mit unseren Unternehmenseinsätzen (Corporate Volunteering) in die Herbst-Saison. Insgesamt engagieren sich in den nächsten zwei Monaten 18 weitere Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden zum Schutz und zur Wiederherstellung der Ökosysteme.
Letzten Donnerstag war Susanne Götze zu Gast bei uns im Waldsalon und stellte ihr Buch „Die Sicherheitslüge. Wie Europa sich mit Waffen schützen will – aber mit Öl & Gas erpressbar macht“ vor.
Auf der Naturerbefläche Daubaner Wald läuft die Moorwiedervernässung etwas anders ab. Statt Bohlen- oder Spundwände aus Holz verwenden die Freiwilligen Stahl, um Sperren in Gräben zu bauen.
Diese Woche sind 14 Schüler*innen der Gesamtschule Wuppertal im tatkräftigen Einsatz für Mischwälder in Neuenrade im Sauerland. Hier hat vor Jahren der Sturm Kyrill und starker Schädlingsbefall für weitläufige Kahlflächen gesorgt.
Letzte Woche startete das auf 10 (in Worten: zehn!) Jahre angelegte Naturschutzgroßprojekt am Schmücker Graben in Kooperation mit der Naturstoftung David und Thüringen Forst.
Entwässerungsgräben schließen und Flächen entkusseln sind zwei Seiten einer Medaille. Beides ergänzt sich bestens, wenn es wie im Eggegebirge darum geht, einen Moorkomplex zu erhalten.
Alles Leben ist Problemlösen und Kampf gegen die Brombeere. Zumindest auf der Schwäbischen Alb bei der Kulturpflege, wo Brombeerranken ständig junge Laubbäume überwuchern wollen.
Es braut sich was zusammen: El Niño, ein natürliches Klimaphänomen im pazifischen Ozean, formt sich gerade mit seinem vermutlichen Höhepunkt im Winter.
Nach der Hitze kommt der Sturm: Uns erreichen erschütternde Bilder des starken Unwetters von Mittwochabend aus unserer Projektwoche im Westerwald: Umgestürzte Bäume, heruntergebrochene Äste, mehrere ha Wald liegen am Boden
Der Sommer war bislang heiß und trocken. In der Europäischen Union allein sind bis jetzt über eine halbe Million Hektar Wald- und Vegetationsfläche durch Brände zerstört worden und Hitze und Dürre haben dem Wald weiter großen Schaden zugefügt.
Ohne Mahd wachsen mit der Zeit Sträucher und junge Bäume auf der Fläche, Wiesen verbuschen. Im Zukunftswald werden aus ihnen demnächst unverbuschte Obstwiesen.
Deutschland erlebt nun erneut extreme Hitze und anhaltende Trockenheit. Die Gewässer fallen leer. In den Wäldern zeigen sich ausgetrocknete Böden, frühzeitiger Blattabwurf, absterbende Kronenteile und zunehmender Trockenstress.
Endlich ist es wieder so weit: Am 24. September laden wir zu unserem 11. Waldsalon in die Werkstatt des Bergwaldprojekts nach Höchberg ein. Zu Gast ist die promovierte Historikerin, Autorin sowie Umwelt- und Klimajournalistin Susanne Götze.
Katja kommt aus Steinbach-Hallenberg, wo der Zukunftswald des Bergwaldprojekts liegt. Beim Einsatz im Zukunftswald konnte sie ihre Heimat neu kennenlernen.
Fertig. Nach drei Jahren und vielen gebauten Sperrbauwerken sind die großen Arbeiten in dem einzigartigem Moor im Vulkankrater nun abgeschlossen. Zum Schluss wurde in der Vulkaneifel noch Geschichte geschrieben.
Heute ist Earth Overshoot Day. Er markiert den Tag, an dem wir die natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die unsere Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Ab heute leben wir auf Pump kommender Generationen.
David pflanzte eine Woche lang Eichen im Zukunftswald. Der Anblick von 6000 zu pflanzenden Bäumen machte großen Eindruck auf ihn und schuf ein Gefühl von Verantwortung.
Seit Ende Juli sind insgesamt fast 60 ehrenamtliche Teilnehmende drei Wochen lang im Einsatz (je 20 Personen pro Woche), um im hessischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön die Mönche vollständig rückzubauen und die Abläufe zu verschließen.
Laubfrösche und Feuersalamander sollen auch künftig in Saarlands Urwald vorkommen. Ihr Nachwuchs braucht dafür Flachwasserstellen, in denen er groß werden kann bevor das Wasser verschwunden ist.
Seine ganze Existenz ist auf die Storchschnabel-Pflanze fixiert, sein Name lautet Storchschnabel-Bläuling. Bei der Biotop-Pflege wurde der Schmetterling nun erstmalig auf einer Fläche im Ostallgäu nachgewiesen.
Gepflanzt wird im Wald im Frühjahr und vor allem im Spätherbst. Das macht man so. Im Zukunftswald wird trotzdem Neues versucht, mit Eichen-Netzlingen und im Sommer.
Mit der Wiedervernässung eines Hangmoores im Hunsrück wurde schon im vergangenen Jahr begonnen, jetzt steht die Fortsetzung an. Währenddessen waren aber Wildschweine an den Bauwerken im Einsatz, leider.
Vier Wochen. 70 Freiwillige aus Deutschland und der Welt im Einsatz in Heigenbrücken im Spessart. Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus einer Jugendhilfe-Einrichtung, Geflüchtete ...
Das Projekt Natur (er)leben! des Bundesverbands Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE) und des Bergwaldprojekts ist zu Gast bei der 24. Vilmer Sommerakademie.
Das pfälzische Meckenbach hat ein Problem. Ein kahlgefressener Hang und Starkregen bringen regelmäßig Wasser und Schlamm ins Dorf. Freiwillige mit Knowhow machen dem nun ein Ende.
Gemeinsam mit einem internationalen Team von KI-Expert*innen haben wir im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekts die Plattform aim2balance.ai entwickelt.
Unsere Freund*innen vom Bergwaldprojekt Schweiz brauchen dringend eure Unterstützung für ein paar Projektwochen im August und September. Berge im Morgennebel, weite Horizonte. Seid dabei!
Hitze belastet den Organismus, das merken wir gerade alle. Und auch die Wälder leiden unter den Extremtemperaturen. Vielerorts gilt bereits Waldbrandstufe 4, die zweithöchste Warnstufe.
Die Eibe gehört zu den seltensten heimischen Baumarten und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Natürliche Verjüngung ist entsprechend wertvoll; am Trauf der Schwäbischen Alb wird sie deshalb besonders geschützt.
In Thüringen gibt es 160.000 ha abgestorbene Fichtenbestände. Viel Holz! Soll es genutzt werden oder als Totholz die Wiederbewaldung begünstigen? Die Wissenschaft will es wissen.
Hitzewelle, tropische Nächte, Schwitzen. Auch im Wald und im Moor bei unseren Freiwilligen und den Küchenteams am heißen Herd in Hunsrück-Hochwald, Rüdesheim, Balingen, Heigenbrücken und im Zukunftswald Unterschönau versuchen alle, kühl zu bleiben.
Schneller fertig als jeder Bahnhof. Endlich sind in Unterschönau die Freiwilligen im eigenen Waldcamp untergebracht und kommen in den Genuß der Off-Grid-Küche.
Einfache, meditative Handarbeit schätzte Christina in ihrer Woche auf den Ziegenweiden in Bermersbach. Für sie ein Outdoor-Fitnessstudio in wunderbarer Umgebung.
Der Einsatz in Bermersbach im Murgtal war die dritte Teilnahme von Christiane. Draußen zu sein und Teil einer Gemeinschaft zu sein, empfindet sie immer als bereichernd.
Heute ist internationaler Flüchtlingstag. 118 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht oder wurden vertrieben. Hauptursachen für Flucht sind Krieg, bewaffnete Konflikte und massive Menschenrechtsverletzungen.
Bei seiner ersten Teilnahme landete Martin bei der Moorwiedernässung. Er merkte dabei, was man bei sinnhafter Arbeit alles nicht braucht, um zufrieden zu sein.
Einmal jährlich schaut der Thüringer Forstnachwuchs bei einer Exkursion auch im Zukunftswald vorbei. Mit der Frage nach den Zielsetzungen von privaten Waldbesitzern.
„Ohne Hilfe der Freiwilligen wären die händisch notwendigen Arbeiten in der Eifel nicht möglich“, sagt die Projektpartnerin vom Moorschutzprogramm Rheinland-Pfalz. Ein weiteres Hochmoor wird wiedervernässt.
Fühlen, sehen, schmecken, riechen, schwitzen – eine Woche ist die Jugendhilfe-Einrichtung Bonny 5 aus Paderborn in Eußenheim bei Würzburg im Bergwaldprojekt.
Heute ist Tag der biologischen Vielfalt. Biologische Vielfalt ist die Grundlage für sauberes Wasser und fruchtbare Böden. Sie hat weitreichende Funktionen für die Selbstregulierung aller Ökosysteme und für den Erhalt der Lebenskreisläufe.
Der neue Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zeigt erneut: Dem deutschen Wald geht es weiterhin schlecht. Nur noch jeder fünfte Baum gilt als gesund.
Der aktuelle Bericht des Expertenrats für Klimafragen ist eindeutig: Deutschland wird seine Klimaziele mit den bisherigen Maßnahmen voraussichtlich nicht erreichen.
Ein Langzeitversuch des Bayerischen Amts für Waldgenetik macht Hoffnung, dass uns die Esche für Auen, Bäche und Gebirge erhalten bleibt, denn es gibt eine Reihe von Eschenindividuen, die widerstandsfähig sind.
Das Bergwald-Camp wächst weiter: Mit vereinten Kräften und großzügiger finanzieller Unterstützung der Postcode-Lotterie haben wir in den letzten Monaten im Zukunftswald Unterschönau geschraubt, gesägt, gehobelt und gedämmt.
Die Ressourcen für 2026 sind verbraucht. Heute, am 10. Mai, ist deutscher Erdüberlastungstag. Bis heute haben wir bereits alle Rohstoffe verbraucht, die der Planet für ein ganzes Jahr produzieren kann.
Heute ist Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das Bergwaldprojekt setzt sich für eine wirkliche Teilhabe in der Gesellschaft für alle Menschen ein.
Intakte Moore sind Helden: Sie speichern in ihrem Torfkörper große Mengen Kohlenstoff, nehmen Niederschlagsspitzen auf und können so Hochwasser abpuffern.
Zwei intensive Tage lang kamen verschiedene Wald-Menschen bei der Tagung der Wald-Allianz in Meiningen zusammen. Schwerpunkt: Erfahrungsaustausch und Suche nach praxisorientierten Lösungen für den Erhalt und die natürliche Weiterentwicklung unserer Wälder.
Heute ist Tag der Erde. Schön und still umgibt sie uns jeden Tag, nährt uns, spendet Kraft, schenkt uns alles. Mit dem Bergwaldprojekt setzen wir uns mit tausenden Freiwilligen Jahr für Jahr für den Schutz, Erhalt und die Wiederherstellung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein.
Und nochmal Braunlage. Der Wald vor Ort braucht ja auch dringend Unterstützung bei der Wiederbewaldung. Knapp 20 Teilnehmende haben in der Woche ihr Bestes getan beim Aufbäumen.
Zum Start des Verbundprojektes „Waldzukunft Taunus“ im Stadtwald von Kronberg organisierten wir gemeinsam mit der Taunus Sparkasse, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis einen Pflanztag mit 90 Freiwilligen.
Am Samstag waren fast 20 Stifter*innen der Umweltstiftung Greenpeace zu Besuch im Zukunftswald Unterschönau. Bei einer ausgedehnten Exkursion haben wir uns gemeinsam das Konzept der im Zukunftswald Unterschönau praktizierten sozial-ökologischen Waldbewirtschaftung angeschaut.
Wir sind wieder in Bärenfels. Zum Pflanzen von Weißtannen und Buchen im Trinkwasserwald, für stabile Ökosysteme und zur Förderung der Verbundenheit in und mit der Natur.
Heute mussten wir für den geplanten Corporate Volunteering Tag mit Losan Pharma GmbH und Dr. Falk Pharma im Stadtwald Freiburg kurzfristig vom Schauinsland in die windgeschützten tieferen Lagen absteigen.
Am Montag wurde der Weltklimabericht der Weltwetterorganisation WMO veröffentlicht. Der Zustand des Weltklimas ist nach Einschätzung der Forscher*innen der Organisation zurzeit katastrophal.
Der Saarkohlenwald ist als Waldgebiet des Jahres 2026 ausgezeichnet worden. In unserem Projekt Saar Urwald könnt ihr das Ökosystem hautnah erleben und zu seinem Erhalt beitragen.
Eine neue Studie zeigt: Waldstörungen in Europa durch Brände, Stürme und Borkenkäfer werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zunehmen. Daher brauchen wir jetzt mehr denn je alte Wälder als Risikopuffer.
Auftakt zu den Bergwaldprojekt-Pflanztagen am Samstag in WILLICH im Rheinland. Mit 83 Freiwilligen des Bergwaldprojekts in Kooperation mit Wald und Holz NRW.
Postcode-Mitarbeiter*innen wurden ausgelost, um sich von der Postcode-Lotterie geförderte Projekte anschauen zu dürfen. Sowohl die Wald-Allianz als auch das Bergwaldprojekt-Camp in Unterschönau sind geförderte Projekte.
20 Freiwillige engagieren sich eine Woche lang für die Artenvielfalt. Mit dem Bergwaldprojekt und in Kooperation mit dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und den Elbe-Werkstätten aus Hamburg.
Statt Tempo und Verlässlichkeit beim Ausbau erneuerbarer Energien zu sichern, werden mit den aktuellen Entwürfen zur Novellierung des EEG und zum Gebäudemodernisierungsgesetz bewährte Instrumente geschwächt.
Da sind wir wieder. Mit 18 Freiwilligen des Bergwaldprojekts und der Naturstiftung David. In der Hohen Schrecke, ehemals Kirschhochburg. Nach der Wende bezog man seine Kirschen leider lieber aus Italien, heute bevorzugt aus der Türkei und Spanien.
Auch im Auwald im Lechtal sind wir wieder am Start. Gleich 4000 Bäume bringen die Freiwilligen in die Erde, v. a. Stieleiche, aber auch autochtonem Wildapfel, Schwarzpappel und Flatterulme.
Auf der Nordseeinsel Amrum engagieren sich gerade knapp 20 ehrenamtliche Frauen mit dem Bergwaldprojekt und Amrum Tourstik AöR für den Erhalt der Artenvielfalt in den Dünen vor Ort.
Anfang der Woche ist die Wald-Allianz mit einer Kick-Off-Veranstaltung für 2026 im Bergwaldprojekt-Büro an den Start gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Vertreter*innen aus den Unterstützerorganisationen zu strategischen Workshops und fachlichem Austausch mit starkem Engagement und viel Esprit.
Auch in Baden-Baden findet eine der ersten Projektwochen dieser Saison statt. Hier stehen verschiedene Pflege-Arbeiten auf dem Programm, die Biotope machen hier die Vielflat aus.
Saisonauftakt 2026 in Deggendorf: Eine für alle – alle für die Becherflechte: In einer unserer ersten Projektwochen 2026 in der Faschingswoche kämpfen sich fast 20 Freiwillige durch Schnee und Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Am Wochenende fand unser jährliches Teamtreffen mit 122 (!) Praktikant*innen, Gruppenleiter*innen, Köch*innen, Projektleiter*innen und dem Lager- und Orgateam statt.
Deutschland verliert Wasser. Jetzt. Sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Böden und zunehmende Nutzungskonflikte zeigen, dass sich Wasser zu einer strategischen Ressource entwickelt.
Nur mit Muskelkraft und motorfreiem Werkzeug werden Bäume gefällt und aufgearbeitet. Das schont Boden und Trommelfell, trainiert die Muskeln und macht Laune und warm.
Totes Pflanzenmaterial am Gewässergrund reduziert nach und nach die Wassertiefe. Die gefährliche Verlandung beginnt. In der Ueckermünder Heide wird sie gerade noch rechtzeitig gestoppt.
Motorsägen sind nützliches Werkzeug, ihr Einsatz im Arbeitsalltag unverzichtbar. Der Gebrauch wird gelehrt und gelernt. Idealer Übungsort ist der eigene Wald.
Dank ihrer Teiche war die Fastenzeit für die Immichenhainer Mönche erträglich. Heute sind sie karpfenfreie Biotope für seltene Tier- und Pflanzenarten, dienen dem Wasserrückhalt und müssen entbuscht werden.
Perfekte Planung, funktioniernde Logistik, Profis am Werk: In der Ueckermünder Heide werden Zisternen aus der DDR-Zeit so verschlossen, dass nur noch Flugsäuger reinkommen, aber niemand mehr reinfällt.
Diese Woche treffen sich 8 Menschen, unter ihnen auch Stifter*innen der Umweltstiftung Greenpeace, in unserem Zukunftswald Unterschönau, um aktiv anzupacken neben ihrer monetären Unterstützung des Projekts.
Was tun mit der Freifläche im Spessart? Pflanzen oder säen? Nichtstun oder aktiv gestalten? Statt sich nur für eine Waldentwicklungsmethode zu entscheiden, kann man auch drei verschiedene wählen.
Die Grünheide ist zwar nicht die Schorfheide, trotzdem zeigten sich auch hier lange die Folgen des Rotwildzoos der DDR-Bonzen. Nun stellen sich jagdliche Effekte ein, die zaunfreie Zukunft ist nahe.
Kalt, nass, Winter – und dennoch packen 15 engagierte Freiwillige in Waldstetten am Rand der Schwäbischen Alb tatkräftig an. Gemeinsam mit unserem Team schneiden sie z. B. wuchernde, dornige Brombeeren zurück.
Heute fand bei Schnee und frostigen Temperaturen unser letzter öffentlicher Pflanztag in diesem Jahr im Forstbetrieb München der Bayerischen Staatsforsten statt.
Im Murgtal werden das Auerwild, Burenziegen und die Stifter der Umweltstiftung Greenpaece glücklich gemacht. Im Stall sind aber nur die Ziegen zu besuchen.
Die Schaalsee-Region ist wildes Weideland und eine Gegend, wo sich mit dem Nandu eine Rarität breitgemacht hat. Statt Birdwatching müssen aber Zäune freigeschnitten werden.
Sie sind günstig, kommen aus der unmittelbaren Umgebung und sind bereits an lokale Boden- und Klimaverhältnisse angepasst. In Meiningen erhalten Wildlinge deshalb den Vorzug vor Baumschulware.
Ein Gatterzaun hat Platz um durchzuschauen und den Wind durchzulassen. Ab Windstärke 10 droht trotzdem ernsthafte Umsturzgefahr. Im Harz gibt es daher Stabilitätsarbeit.
Bei Artenschutzreports klingeln üblicherweise Alarmglocken. Im Kellerwald tönen stattdessen Erfolgsfanfaren: Die Arnika hat sich wieder prächtig vermehrt.
Für den Erhalt der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten wird auf Beweidung gesetzt. Schließlich sind die Lebensräume so entstanden. Auch in Mainfranken, wo Ziegen den Hauptjob erledigen.
Die extreme Dürre der vergangenen Jahre setzten dem Sauerland mächtig zu. 123 Ehrenamtliche haben sich dem am Wochenende entgegengesetzt und hier 1000 standortheimische Bäume gepflanzt.
In Ostfriesland gib es umfangreiche Sandvorkommen. Das freut die Bauindustrie, welche ihn abbaut und Sandbienen, die ihn bewohnen wollen. Wer braucht Unterstützung?
Laubwälder sind natürliche Wasserspeicher und Filteranlagen und damit perfekte Partner für Wasserwerke. In Amberg wurde für diese Funktion kräftig gepflanzt.
Die Herbstpflege des Laubmischwaldes auf Amrum hat begonnen. In den älter und dichter werdenden Beständen zeigt sich langsam, wer beim Wachsen nicht mitkommt. Ein Grund zur Freude.
Der Eibe gefällt es im nordhessischen Ringgau. Gut 1000 ältere Eiben stehen hier in den Buchenwäldern. Zur Bestandsauffrischung wurde nun kräftig nachgepflanzt.
Verwitterte Gesteinsblöcke als Pflanzgrund, hungrige Hasen an Eichenrinden. Dies macht Bäumepflanzen im hinteren Murgtal etwas aufwändiger - aber nicht unmöglich.
Im Sommer waren Bürger*innen aufgefordert, in einer Volksabstimmung von Abstimmung21 über zentrale Zukunftsfragen, u. a. das Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen, abzustimmen.
Zäune sind immer Notlösung. Im Pfälzerwald geht es nicht ohne, um die bei Rot- und Rehwild beliebten Eichen groß zu bekommen. Nur innerhalb von Gattern sind sie geschützt.
Statt der täglichen Tagesschau gibt es in Sangerhausen für die Freiwilligen jeden Abend einen ganz besonderen Tagesrückblick. Frisch gezeichnet und gereimt.
Am Wochenende haben wir unser Pflanz-Jubel-äum mit 140 Ehrenamtlichen bei Sturm und Regen in Braunlage gefeiert. Am Ende waren 6000 standortheimische Bäume im Boden. YES!
Der Eichelhäher ist geschätzter Partner, um Eichenbestände zu etablieren. Allerdings sind Eicheln zeitweise auch sein Grundnahrungsmittel. Die Eichelsaat braucht daher Schutz.
Mit Einsatzfahrzeugen lassen sich nicht nur Menschen zum Arbeitsplatz im sächsischen Bielatal bringen. Auf dem Schoß der Freiwilligen ist schließlich noch reichlich Platz.
Zuletzt gab es endlich erste positive Meldungen zur Bestandsentwicklung des Schwarzwaldauerhuhns. Die top-gepflegten Habitate im Nationalpark zeigen Wirkung.
Drahthosen, Brettermanschetten, Schutzanstriche oder gleich großflächige Schutzzäune beugen gegen Rotwildschäden vor. Im Osterzgebirge hilft ein Grüneinband.
Wasserspeicher, Lebensraum, Nahrungsquelle. Ein Weiher im Wald bietet zahlreiche ökologische Vorteile. Einzige aber wichtige Voraussetzung dafür: Er muss gut dicht sein.
Der jährliche CO2-Anstieg hat sich seit den 1960er Jahren verdreifacht. Eine Sprecherin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sagt, das System breche zusammen, verändere sein Verhalten und die Wissenschaftler*innen könnten es nicht mehr vorhersagen.
Farbfilm vergessen war einmal. Heute hundert Handyfotos pro Tag, unablässig strömen Stimmungen und Stimmen ins Hirn. In der Moorniederung wird das Dasein stattdessen mit elf Wörtern verdichtet.
Obwohl einige Konkurrenz-Veranstaltungen lockten, machten sich 65 Freiwillige auf den Weg zum letzten Heimspiel-Pflanztag in den Wald nach Eußenheim in unmittelbarer Nähe von Höchberg.
Für die Beweidung artenschutzrelevanter Flächen sind Ziegen und Schafe unterwegs - wie auch Rinder. Stacheln, Dornen und Geschmacksvorlieben der Vierbeiner bedeuten: Der Mensch muss sie unterstützen. Auch am Lech.
Trockenheit und Hitze überlebten viele der gepflanzten Traubeneichen bei Ostheim vor der Rhön nicht. Die Aussaat frisch gesammelter Eicheln verspricht mehr Erfolg.
Im Hochschwarzwald ist nicht nur Rehwild, sondern auch Gamswild unterwegs und sorgt für Wildverbiss. Die Schutzmaßnahmen müssen dafür angepasst werden.
Die Heidefläche in der Diepholzer Moorniederung kann wieder wachsen. Möglich macht dies eine freigeräumte Fläche und eine kostengünstige Methode zur Heidekrautübertragung.
Heuer haben wir einen unserer ersten CV-Einsätze diesen Herbst mit der Landesbank Baden-Württemberg durchgeführt. Danke an das starke Team – gemeinsam geht mehr!
Freiburg hat mit dem Schlossberg einen bewaldeten Berg in seinem Stadtgebiet. Wer dort waldspazieren will, kann nun einen vom Bergwaldprojekt sanierten Weg nutzen.
Rare Waldtypen wie der Schneeheide-Kiefernwald bei Augsburg wollen gepflegt sein. Dabei wird das sichere und genaue Fällen von Bäumen gelehrt und gelernt.
Ein Bachlauf im dichten Fichtenwald ist ein ökologisches Dunkelfeld. Brombeeren sind kaum Verbesserung. Nur mit passender Uferbepflanzung wird im Westerwald daraus ein naturnahes Biotop.
Am 1. Oktober 2025 ist Jane Goodall verstorben. Sie setzte sich ein Leben lang für Umwelt- und Naturschutz ein und inspiriert auch uns vom Bergwaldprojekt.
Unseren Teamtag verbrachten wir bei strahlendem Spätherbst-Wetter mal wieder in unserem Zukunftswald Unterschönau. Hier wurde eine Quelle für das Bergwald-Camp gefasst, umzäunt, um sie vor Verschmutzung zu schützen und eine Trockensteinmauer angelegt.
Kleine Bäume brauchen Schutz, bis sie nicht mehr abgefressen werden können. Dann sind Wildschutzzäune überflüssig und werden abgebaut. Gemeinsam an einem Tag wie in Rimpar.
Die Kiefern im Alzenauer Flugsandreich wurden einst gepflanzt, um die Sandverwehungen aufzuhalten. Ein Sandmagerrasen entstand unter dem lichten Bestand. Dieser hat sich nun aufgelöst. Es gibt zu tun.
Rügens vegetationsfreie Feuersteinfelder leiden unter den Küstenschutzwäldern, die ein Putbus-Fürst vor 180 Jahren anlegen lies. Gegen das Überwuchern und Verschwinden hilft nur Intensivpflege.
Jährlich finden am dritten Septemberwochenende die deutschen Waldtage mit vielen unterschiedlichen Angeboten rund um und im Wald statt. Für uns ist jeder Tag Waldtag.
Am 20. September protestieren wir gegen fossile Energie mit neuen Gasbohrungen in Nordsee und in Bayern und mit neuen Gaskraftwerken, für Subventionen beim Ausbau der Solarenergie und für das Verbrenneraus!
Vegane Ernährung ist bei Jugendlichen verbreiteter als in der Durchschnittsbevölkerung, Tendenz steigend. Gleichzeitig gibt es bei ihnen Ängste, die beim fleischfreien Arbeiten im Grünen verschwinden.
Die Bestände des Gartenschläfers sind in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Das Projekt Spurensuche Gartenschläfer will das ändern, u. a. im Zukunftswald.
Wo in Deutschlands Nordmooren der Hopfen fehlt, wächst mit dem Gagelstrauch eine Alternative, die dem Bier zu Geschmack verhilft. Wiedervernässung und Pflege fördern sein Vorkommen.
Je seltener und kostbarer etwas ist, umso mehr Schutz und Fürsorge wird ihm zuteil. Die jungen Schwarzwaldspirken am Feldberg erhalten daher auch dieses Jahr wieder ihre Pflegebehandlung.
Was als Holz für Terrassen taugt kann auch für Stauwerke in Entwässerungsgräben nützlich sein. Die Robinien der Naturerbefläche Weißhaus werden den Beweis liefern.
Unter dem kritischen Blick einer Gottesanbeterin greifen 16 Freiwillige im Westerwald zu Heppe, Astschere und Säge. Es gilt, die jungen Bäume zu finden und freischzuneiden für Licht und Platz.
Die Eltern lernen Eiben zu pflanzen, ihre Kinder währenddessen wie aus Milch Käse wird. Almenrausch und Bergwaldidylle beim Familienprojekt in Balderschwang.
Die Cuxhavener Heidefläche ist Resultat historischer Landnutzung - landwirtschaftlicher und miltärischer. Was entstanden ist und den Freiwilligen derzeit blüht ist aber äußerst pflegebedürftig.
Gemeinsam mit dem Thüringer Umweltminister, Vertreter*innen von Thüringer Fernwasser und ThüringenForst haben wir heute Medienvertreter*innen unser neues Projekt an der Talsperre Ohra vorgestellt.
Bei alten Höfen und Häusern in engen Tälern beginnt der Wald meist noch direkt oberhalb des Hauses. Wo er fehlt, wird er irgendwann - wie in Balderschwang - schmerzlich vermisst.
Millionen Menschen drängeln dieses Jahr wieder in die Lüneburger Heide, um die Heideblüte zu erleben. Am Jadebusen wird zeitgleich in einer Jugendhilfewoche entspannt die Heide gepflegt.
Für einen wirksamen Klimaschutz müssen die Treibhausgasemissionen viel schneller und umfangreicher als bisher reduziert und vermieden werden. Eine Kompensation durch Baumpflanzungen in Deutschland ist nicht möglich.
Die besten Kiefern auf der Hochmoorfläche sind die, die dort nicht stehen. Die nächstbeste Variante sind welche, die dem Moor kein Wasser mehr entziehen. Dafür werden sie in der Region Hannover geringelt.
Am Zukunftswald wird auf den Bergwiesen ein kluges Miteinander von Land- und Forstwirtschaft vorbereitet. Wichtiges Werkzeug ist und bleibt dabei die Sense.
Im Flachland ist sie Auslaufmodell. Doch in Alpenhochlagen wird die Fichte auch in Zukunft noch standortsgemäß sein. In den bayerischen Alpen spielt sie zudem beim Schutz vor Lawinen eine Hauptrolle.
Wo sich jenseits von Siedlungsflächen nur Wald findet, ist eine Wiese darin eine Seltenheit. Solche Inseln sind im Schwarzwald unbedingt erhaltenswert.
Der Revierleiter ist ein Ehrenmann, die Powerbank ist das wichtigste Gadget, Auerhuhnküken wollen zwischen Heidelbeeren snacken. Bei der Jugendwoche im Fichtelgebirge gibt es klare Erkenntnisse.
Was in Jahrtausenden in der Rhön an Torf entstanden ist, wurde in Jahrzehnten abgebaut und vernichtet. Nun wird seit Jahren daran gearbeitet, Zerstörtes wieder herzustellen.
Der Wissenschaftliche Beirat Waldpolitik (WBW) beim BMEL hat ein Gutachten mit klaren Empfehlungen veröffentlicht, wie das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) weiterentwickelt werden kann.
Ursprünglich sollte das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) dafür sorgen, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Dazu gab es klare Einsparungsziele für die einzelnen Sektoren sowie einen definierten Zeitplan.
Touristen, Mountainbiker, Wölfe. Die traditionelle Alpwirtschaft im Ostallgäu mit ihren tausenden Rindviechern hat viele Sorgenkinder. Eines heißt Verbuschung.
Im Schwarzwald ist das Auerhuhn der Hochmoor-Perlmuttfalter der lichten Wälder. Sein Vorkommen ist gefährdet, seine Existenz mit der Sichtung seiner Blinddarmausscheidung (Balzpech) bestätigt.
In der hessischen Rhön ist der Hochmoor-Perlmuttfalter das Auerhuhn des Roten Moors. Sein Vorkommen ist gefährdet, sein völliges Verschwinden wird aber verhindert.
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat festgestellt, dass alle Staaten der Welt zu größtmöglicher Anstrengung im Kampf gegen die Erderhitzung völkerrechtlich verpflichtet sind.
In der Eifel gibt es ein einzigartiges Moor in einem Vulkankrater. Leider mit Entwässerungsstrukturen, die endlich effektiv unschädlich gemacht werden müssen.
Der wasserdurchlässige Jutesack bietet durch seine Reißfestigkeit viele Verwendungszwecke wie z.B. als traditioneller Kartoffelsack. Im Hunsrück macht er nun auch Gräben dicht.
Abermals rückt der Erdüberlastungstag um über eine Woche nach vorne. Am heutigen 24. Juli haben wir bereits alle Ressourcen aufgebraucht, die dem Planeten für ein ganzes Jahr zustehen.
In Saarlands Urwald wird nicht gearbeitet. Weil Urwald und Schutzstatus. Direkt davor findet sich allerdings etwas, was den vielfältigen Urwald monotoner werden ließe, wenn man es so lassen würde.
Moorwiedervernässungen sind keine Sponti-Aktionen. Bevor Freiwillige zur Arbeit ins Moor im Südschwarzwald ziehen können, waren schon viele Stellen damit befasst.
Seit den frühen 2000er Jahren breitet sich das Eschentriebsterben rasant in Mittel- und Nordeuropa aus. Viele Bestände sind stark geschädigt oder bereits abgestorben.
Sommer, Sonne, Schneebruchloch. Im Winter sorgte Nassschnee am Walchensee für Lücken im Bestand. Im Sommer bietet dies nun die Chance, den Tannenanteil im Bergmischwald zu steigern.
Wiesen verbuschen, wenn es keine Bauern mehr gibt, welche diese mähen. Auf verbuschten Wiesen blüht weniger, fehlen Futterpflanzen für Schmetterlinge. In der Rhön helfen Freiwillige deshalb bei der Mahd.
Andernorts sind es Brombeeren oder Traubenkirschen, die gepflanzte Bäume mit ihrer Wuchskraft bedrohen. Im Saarland ist der Adlerfarn der Lichtkonkurrent.
Während zu Beginn der Woche auch mal Hitzefrei eingeläutet werden musste, gibt’s heute, nach dem Bergfest, endlich kühlenden Regen. Da läuft die Arbeit doch gleich viel leichter von der Hand.
Dürre und Hitze setzen den Waldökosystemen derzeit massiv zu. Wie reagieren geschützte Wälder im Gegensatz zu aktiv bewirtschafteten Beständen auf diese schädigenden Einflüsse?
Alle lieben Wollgras, das mit seinen weißen Wollwölkchen Wanderer und Moorfreunde entzückt. Wenn es noch häufiger vorkommt, geht es dem Moor im Hunsrück gut.
Der Eichelhäher genießt eine hohe Wertschätzung in der modernen Forstwirtschaft. Durch seine natürliche Verhaltensweise soll er auch auf der Schwäbischen Alb helfen, Eichenmischwälder zu etablieren.
Eine Reise vom Ruhrgebiet in den Spessart endet für die Schülergemeinschaft in einer grünen Superwachstumszone des Staudenknöterichs. Hier hilft nur noch die Machete.
Endlich ist es so weit: Im ZukunftswaldUnterschönau wird das Bergwald-Camp konkret - für das einfache Leben im Wald. Bauwägen zur Unterbringung der Freiwilligen in den Projektwochen werden zusammenmontiert.
Bei einem Klima mit vermehrten Dürreperioden und Starkregenereignissen wird Wasserrückhalt im Wald zur Pflicht. Alles an Gräben, was dies verhindert, wird im Rheingau verschlossen.
Breitet sich der Borkenkäfer explosionsartig aus, sieht ein Fichtenbestand rasch aus wie Harz. In Unterschönau herrscht daher erhöhte Wachsamkeit, die Jugendgruppe ist bereit zum Eingreifen.
Jagdeinrichtungen im Bergwald zu bauen ist Plackerei, denn alles Baumaterial muss teils zu Fuß an geeignete Stellen verbracht werden. Gut ist, wenn dann nie was erneuert werden muss.
Verrückt. Bäume werden so alt, dass sie in Zeiten gekeimt haben als Rotwild im Winter noch frei in Auenlandschaften zügeln konnte. In den Ammergauer Alpen liegt so ein Baum.
Ein kleines Bergwaldprojekt-Team besucht den Pflanzgarten Waldliebe in Neu-Anspach. Hier wird seit rund drei Jahren eigenes Forstvermehrungsgut erzeugt.
Vor vier Jahren fiel die Wahl auf die Traubeneiche, um eine Kahlfläche im unterfränkischen Eußenheim wieder zu bewalden. Die Eichelsaat ist gelungen, nun müssen die Eichen gefördert werden.
Monotone Agrarflächen, Artensterben, Pestizide im Grundwasser: Industrielle Landwirtschaft schafft uns Probleme. Wie es anders geht zeigt der Naturpark Schwarzwald.
Jung, nachhaltig und wertvoll soll es sein, das Freiwillige Ökologische Jahr für junge Leute nach der Schule, vor der Ausbildung oder als Studiumspause. Eine Waldschulwoche gehört dazu.
Der Zukunftswald wird immer mehr zum Pilgerort für Menschen, die sich professionell und holistisch mit Wald beschäftigen. Nun kamen Studierende aus Eberswalde.
Der 22. Mai ist der Internationale Tag der Biodiverstität. Dazu passend hat sich Luchsin Frieda im Zukunftswald zum ersten Mal vor die Kamera getraut. Welcome!
Die andauernde Trockenheit im Land macht nicht nur Landwirten und Grünflächenämtern Kummer. Auch das Moorwiedervernässungsteam im Eggegebirge braucht dringend Wasser.
Stuttgart21 machte den Käfer berühmt, die Bahn musste sich um ihn kümmern, weil sein Vorkommen den Bahnhofsumbau verzögerte. In Rostock sorgen Freiwillige für das Wohlergehen des Eremiten.
Die Wildkamera zeigt es: Im Zukunftswald herrscht reger Wildwechsel. Unterwegs sind Fuchs und Hase sowie viel Rotwild. Doch am größten ist die Freude bei den Katzenfans.
Der Prüfbericht des Expertenrats für Klimafragen vom 15. Mai hat die klimaschädlichen Emissionen aus dem Sektor Landnutzung und Forstwirtschaft (LULUCF) berechnet.
Zwischen 2018 und 2024 sind in vielen Regionen 50 % der Bäume abgestorben durch Dürre, Hitze und den Borkenkäfer. In manchen Gemeinden liegt der Verlust bei über 80 %.
Die Naturerbefläche Hartmannsdorfer Forst glänzt mit abwechslungsreichem Mosaik an Heide- und Wiesenflächen. Bedroht ist sie durch Nachkommen der militärischen Nutzung, den Lupinen.
Rückegassen und Fahrspuren sind Wassersammler. Im Hangmoor fließt das Wasser dem Gelände folgend darin ab. Die Spuren tiefen sich mit Wasserfluss ein, das Moor entwässert, das Bergwaldprojekt kommt.
Der Oderteich im Nationalpark Harz ist weltbekannt und gehört als Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe. Für Fische und Insekten gibt es nun einen weiteren Teich.
Weißtannen sind im Thüringer Wald noch viel zu selten. Um ihren Bestand zu mehren lohnt daher fast jede Anstrengung - auch das Recyceln bisheriger Wildschutzzäune.
Die Planung für unsere Herbst-Einsätze 2025 startet, und wir laden Unternehmen aller Branchen herzlich ein, sich aktiv zum Schutz und zur Wiederherstellung unserer Wälder zu engagieren.
Der neue Koalitionsvertrag ist im Bereich des Klimatransformationsfonds mit 100 Milliarden Euro ausgestattet. Davon sind allein 100 Millionen für einen naturnahen klimaresilienten Waldumbau vorgesehen, aber es fehlt an der Ausarbeitung klarer Leitlinien.
Heute ist Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wir brauchen ein Ende der Diskriminierung und eine wirkliche Teilhabe an der Gesellschaft für alle Menschen.
Wir haben im Kreis von Familie und Freund*innen am Münchner Nordfriedhof Abschied von Elisabeth Rolle genommen. Frau Rolle war dem Bergwaldprojekt über 2 Jahrzehnte lang eng verbunden.
16.000 Straßenbrücken gelten in Deutschland als marode und müssen erneuert werden. Auch Wanderwege wie bei Krakow unterliegen durch kumulative, jahrzehntelange Belastung dem Verschleiß.
Vor den Toren Würzburgs liegt der Naturwald Irtenberger Wald. Hier findet keine forstwirtschaftliche Bewirtschaftung mehr statt. Eintauchen und aufatmen.
20 Studierende der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, der Modern University for Business and Science aus dem Libanon und der German Jordanian University aus Jordanien schauen uns bei der Arbeit über die Schulter.
Die zweite Frauenwoche des Jahres in Braunlage. Zur Lage der Frau wurde nachgedacht, zur Verbesserung der Lage des Waldes wurden Ahorn im Harz gepflanzt.
Schulferien. Die vertraute Schulroutine entfällt, stattdessen müssen in einer Jugendhilfeeinrichtung sinnvolle Freizeitaktivitäten geplant und Positiverlebnisse geschaffen werden. Etwa in der Südeifel.
Auch dieses Jahr rollen wir bei unserer Info-Tour wieder quer durchs Land, um über den Zustand der Ökosysteme zu informieren und um Freiwillige für unsere Einsätze zu begeistern.
Wildfütterung im Winter ist ein emotionales Thema. Mit dem Für und Wider lassen sich ganze Spezialzeitschriften füllen. Im Zukunftswald ist die Lage dagegen klar.
Der Zukunftswald ist zum Großteil finanziert von der Umweltstiftung Greenpeace. Deren Stifterinnen und Stifter schauten nun, was ihre Stiftung an Wald ermöglicht.
Was kann eins gegen Ulmen- und Eschensterben sinnvolles tun? Wie lässt es sich aufhalten? Was hilft: Im Osterzgebirge Ulmen und Eschen pflanzen und so immer wieder für Verjüngung sorgen.
Er ist schön gelb, lang stehende Bienenweide und Nahrung für Schalenwild, das im Besenginster zudem einen dichten warmen Einstand findet. Einer raschen Wiederbewaldung steht der Ginster aber im Weg.
Pflanzlöcher in einen verfilzten Grasboden mit stachligem Him- und Brombeerbewuchs zu hauen: uuuuah!
Pflanzlöcher in einen Untergrund ohne Bewuchs und Rohhumus hauen: easy-peasy!
Das Sauerland ruft und Freiwillige kommen zum Pflanztag. Aus Schmallenberg-Holthausen, Münster, Frankenberg, Karlsruhe, Oldenburg und auch aus Dresden.
In Brandenburg muss auf den Friedhof oder in einen Garten gehen, wer eine Eibe sehen will. Das soll nicht so bleiben. In Adamswalde wird daher ein kleiner Bestand begründet.
Waldarbeit auf Amrum ist Gruppenspass mit Naturerfahrung, der lange nachwirkt. Das Inselerlebnis ist auch unter Sachsens Forstnachwuchs seit vielen Jahren äußerst beliebt.
Douglasien sterben langsam und unspektakulär. Ursachen sind Douglasienschütte und Gallmücken. Voranbau in den Reinbeständen ist angesagt, auch am ehemaligen Westwall in der Südeifel.
In der Cool-Uncool-Welt gibt es immer was zu entscheiden. Links oder rechts? Country oder Western? Spaten oder Pflanzhaue? Beim Pflanzen im Spessart ist die Sache klar.
Die Fichte ist klima- und vernunftbedingt auf dem Rückzug. Wo sie noch - wie im Odenwald - dominiert, wird diese Entwicklung beschleunigt, gerodet und die Laubbaumzukunft eingeläutet.
Die Kirschwiesen der Hohen Schrecke sind prägendes Landschaftselement. 70 verschiedene Kirschsorten kommen in dieser Region vor - und sind vom Aussterben bedroht.
Staudenknöterich wird erfolglos mit Elektrolanzen und Heißschaumgerät bekämpft. Auch mit Ausbuddeln wird man die invasive Pflanze meist nicht los. Was tun?
Ja, es braucht auch 2025 noch und wieder Projektwochen, in denen Frauen unter sich bleiben während sie körperlich in und für die Natur zusammen arbeiten.
Der Seeadler ist der größte europäische Adler und baut seinen Horst immer in Wassernähe. Auf Hiddensee brütet er in der Nähe der Arbeitsfläche. Daher: Pssssssst!
Am 23. Februar 2025 findet die Bundestagswahl statt. Sie ist unser demokratisches Mittel, um denen unsere Stimme zu geben, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen.
Die Schneelandschaft ist ein dankbares Gelände um Tierspuren zu finden und ihnen zu folgen. Das zu lernen ist Sinn einer Fortbildung für Projektleitungen.
Was kann eins mit einer teilgeplünderten Waldfläche mit sehr hoher Rotwilddichte anfangen? Auf dem Weg zu einem naturnahen Bestand steht zunächst eine Inventur.
Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Aber welche Devise gilt in der Bergwaldprojektküche? „Iss kalt und du wirst alt!“ oder „Iss roh und du bist froh!“?
Theoriewochenende der Weiterbildung „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Theorie und Praxis“. Mit dem Versprechen: „Auf der Suche nach neuen Lebensstilen“.
Wer die Gemälde Friedrichs mit den Augen des Forsthistorikers betrachtet erkennt nicht nur die beginnende Verfichtung Deutschlands, sondern auch die gleichen waldbauliche Fehler wie heute.
Draußen im Wald sein, hinter die Kulissen einer NGO schauen, Teil einer Bewegung für eine bessere Welt sein, für Klima- und Artenschutz arbeiten, Einblicke in gesellschaftspolitische Themen bekommen, Bildungs- und Bewußtseinsarbeit im Naturschutz begleiten.
Nur mit Handsägen oder Äxten werden Bäume gefällt, entastet und klein geschnitten. Das schont den Boden, schult die Sinne und macht bei Kälte warm und Laune.
Ende November. Manche träumen in dieser Zeit von Urlaub. Andere fahren eine Woche ins Knüllhochland, das alles zu bieten hat: Berge, Schlehen, Bällebäder.
Für die Realisierung der vielen Waldschulwochen des Bergwaldprojektes braucht es die finanzielle Förderung durch Dritte. Wir freuen uns, dass sich daran nun auch die Stiftung „ZukunftSpenden“ beteiligt.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsbelehrungen: Irgendwas passiert immer wieder. Damit dann auch alles Rettende reibungslos läuft, wird der Ernstfall geübt.
Im Sauerland: Wenn der Boden nicht gefroren ist und eins nicht das Pflanzloch mit Schnee statt Muttererde auffüllt spricht nichts gegen Bäume pflanzen bei dünner Schneedecke.
Über Nacht hat es auch im Taunus leicht geschneit. Doch bei Pflanztagen gibt es kein schlechtes Wetter, nur immer etwas Schwund bei den angemeldeten Freiwilligen.
Premiereneinsatz auf der größten Nationalen Naturerbefläche Deutschlands. Wie auf ehemaligen militärisch genutzten Flächen üblich war die Natur Nutznießer der Kriegsübungen.
Im Sauerland gab es viele Fichtenbestände, nun gibt es dort viele Flächen ohne Fichten und damit ohne Wald. Jetzt sind es prima Flächen für direkte Demokratieerfahrung.
Sollten sich die Fichtenbestände südlich Münchens aufgrund Trockenheit, Käfer oder anderer Kalamitäten auflösen, wird an vielen Stellen vorgesorgt sein. Denn vieltausendfach wachsen bereits Buchen unter alten Fichten.
Der Spessart ist dicht bewaldet - im Gegensatz zu anderen Mittelgebirgen aber nicht nadelholzdominiert. Das Sterben der Fichten führt hier nicht zu großen Freiflächen. Es gibt aber trotzdem genügend Pflanzflächen.
35 Jahre Bergwaldprojekt e.V. – Machen, was geht!
Anfang Dezember schalten wir das Jahresprogramm 2025 mit 158 Projektwochen an 106 Einsatzorten in ganz Deutschland auf. Wir freuen uns über eure frühzeitigen Anmeldungen.
Deutsche Eiche, deutsches Schicksalsdatum, deutsche Wälder. Wie geht Gedenken zum 9. November? Was ist zu tun in den unendlichen Kiefernweiten Brandenburgs?
In der Nähe einer artenreichen Offenlandfläche in Mainnähe steht eine Unterkunft für Geflüchtete. Nach dem morgendlichen Deutschkurs ist für die Bewohnerinnen eigentlich nichts mehr zu tun...
Wenn nichts jemand daran hindert, zu tun, was niemand schadet und das gar niemand mehr merkt: Inklusion. Wenn die Brombeerexpansion behindert wird: Naturschutz.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind Bergwaldprojekt-Freiwillige bereits auf Amrum dabei, einen stabilen Schutzwald zu initiieren. Wie der mal aussehen wird, lässt sich schon sehen.
Der Pflanzgarten ist der Kindergarten der Waldbäume. Irgendwann müssen die Bäume hier raus, um im Wald wachsen zu können. In Goslar war es nun Zeit für einige Raritäten.
In den Mooren im Reinhardswald wurden Fichten entfernt und wurden und werden Entwässerungsgräben mit Hackschnitzel-Sägespäne-Gemisch verfüllt. Und was machen Starkniederschläge damit?
Jeder Freiwilligen ihr quadratisches Blumenbeet. Ohne Besitzanspruch und Blühgarantie. So wird im Nationalpark der selten gewordene Bergwohlverleih gefördert.
Niemand mag sie. Niemand vermisst sie, wenn sie nicht da ist. Niemand will sie im Wald haben. Auch auf Amrum stört sie die gepflanzten Bäume mit ihrem Grün.
Der Harz ist groß und hat nun schon sehr viele seiner standortsfremden Fichten los. Große Flächen gilt es wiederzubewalden. Einmal mehr mit Freiwilligen.
Felsbewohner sind störungsempfindliche Lebensraumspezialisten und rare Tierchen. Gut, dass es Schwarzwälder Geröll-Blockhalden gibt. Diese sind optimale Sonnenbadplätze und Nischenanbieter für die Kreuzotter.
Eine Woche, eine Baumart, ein Ziel: Eiben. Sie zu fördern, schützen, hegen, pflegen ist im hessischen Eibeneldorado Ehrensache für künftige Eiben-Ultras.
Menschen machen sich Sorgen, wenn sie sehen, dass in einem Waldstück auf einmal die Hälfte der Bäume fehlt. Diese Sorge treibt alle um. Es ist höchste Zeit, den Fichtenreinbeständen was beizumischen.
Der namensgebende Schaalsee ist Eiszeitrelikt und Mittelpunkt des UNESCO-Biosphärenreservates. Inmitten des Sees verlief einst die deutsch-deutsche Grenze.
Mitten auf dem Bahndamm sitzen (zu Pausenzwecken) ist unter anderem im Landkreis Euskirchen möglich. Eine stillgelegte Bahnstrecke ist hier mittelweile pflegebedürftiges Biotop geworden.
Das Auerhuhn ist das Sorgenkind des Artenschutzes im Schwarzwald. Viele Maßnahmen, bescheidene Erfolge. Aber es gibt immer neue Erkenntnisse, die auf den Arbeitsflächen umgesetzt werden.
Auch sie sind Freiwillige. Ihren Arbeitseinsatz in Unterschönau hat aber nicht das Bergwaldprojekt initiiert, sondern wurde von den wandernden Gesellinnen und Gesellen selbst organisiert.
Ein Social Day ist ein Arbeitstag, an dem Mitarbeiter¡nnen eines Unternehmens die Chance haben, sich einen Tag lang für ein gemeinnütziges Projekt zu engagieren.
Abschlussarbeit zum Thema: Die Bedeutung des Mikroklimas im Ökosystem Wald im Kontext des ökologischen Waldumbaus am Beispiel des Zukunftswald Unterschönau, Thüringer Wald
Der Bergwaldprojekt e.V. hat nun auch eine Stimme im politischen Berlin und in Brüssel. Mit der Aufnahme in den Deutschen Naturschutzring wird er Teil einer großen Lobby-Gemeinschaft für Wald, Natur und Zukunft.
Die vierte Bundeswaldinventur ist veröffentlicht. Im aufgeheizten Streit um eine Novelle des Bundeswaldgesetzes liefert sie neue und valide Informationen zum Zustand der Waldökosysteme in Deutschland.
Am Boden zu findende sichtbare Überreste einstiger menschlicher Tätigkeit nennen sich Bodendenkmale. Um sie sichtbar zu halten, muss die Vegetation etwas weichen.
Wie halten wir es mit Douglasie, Roteiche und Küstentanne? Die Forst-Baumarten aus fremden Ländern sind auf dem Weg heimisch zu werden, aber doch nicht immer erwünscht.
Das Oberstufen-Kolleg Bielefeld ist eine Versuchsschule mit zukunftsbefähigenden Ansätzen, die Schule und Studium schon früh verbindet. Der Zukunftswald ist passender Lernort.
Sie heißen Nova, Juno, Alva und Anton und sind vier von geplanten zwanzig Luchsen, die durch Sachsen streifen werden. Zur Freude der Naturverjüngung des Waldes.
Die biologische Vielfalt in Deutschland nimmt dem Bericht zufolge weiter ab. Die Analyse »Faktencheck Artenvielfalt« von mehr als 150 Autorinnen und Autoren untersuchten umfangreiche Daten über die Bestände von Tieren und Pflanzen zu Land und im Wasser.
Der arme Lech kann einem leidtun. Vom wilden Alpenfluss wurde er konsequent zum handzahmen Wasserlauf umgebaut. Folgerichtig pflegt der Mensch seine Kiesterrassen.
Von der Quelle bis zur Mündung: Am Lech entlang reihen sich wertvolle Biotope aneinander. Bei Augsburg gibt's einen Schneeheide-Kiefernwald, um den zu kümmern sich lohnt.
Bestimmte Biotope würde es auf Rügen nicht geben, wäre die Insel nicht von Menschen besiedelt und geprägt worden. Rügens Kreidebrüche sind Beispiel dafür.
Es scheint: Die großen Massen strömen nicht mehr zu den weltweiten Klimastreiks. Das menschgemachte Problem der raschen Erderwärmung ist aber nicht gelöst. Streiks sind weiterhin nötig.
Das übliche Geräuschbett ist verschwunden, es ist sehr leise geworden. Das ständige Gebimmel von Kuhglocken ist weg, die Almsaison ist zu Ende. Gelegenheit, die Almwiesen zu bereichern.
Nur abgeschnitten verjüngt sich die invasive Spätblühende Traubenkirsche immer wieder. Stockauschlag und Wurzelbrut erfordern ihre vollständige Entfernung.
Was eins mit einem Meer an Steinen nicht alles machen kann. Sie von Aufwuchs freihalten, ungläubig bestaunen oder sie für Achtsamkeitsübungen verwenden.
Sie wachsen zu, die Grabensteine fallen um. Meist findet es hinter dichten Zäunen oder Mauern statt, da jüdische Friedhöfe in Deutschland vor Ewiggestrigen geschützt werden müssen.
Die Renaturierung von Flächen schränkt deren forstliche Nutzung ein. Gewiss. Aber der Nutzen für uns Menschen in Form von Klima- und Hochwasservorsorge ist bei Mooren unbezahlbar.
Die Tourist-Info nennt sie schon mal „Das deutsche Stonehenge“ oder „Steinernes Meer“ und setzt die 40 Hektar Kies- und Naturschutzfläche auf die Must-see-Liste.
Die einen nutzen ihr Knips-Handy, andere ihr Erinnerungsvermögen, um sich später an ihren Projekteinsatz zu erinnern. Es geht aber auch mit Stift und Papier.
Seit Jahren sind die Bestandszahlen des Auerwilds im Schwarzwald im Sinkflug. Es wird viel versucht, diesen Trend zu stoppen, um das lokale Aussterben zu verhindern.
Wenn Starkregen zu Hochwasser führt liegt der Grund auch im fehlenden Rückhaltevermögen im Niederschlagsgebiet. Im Hünsrück wird deshalb daran gearbeitet.
Manche meinen, Moorwiedervernässung wäre eine banale und spontane Sache. Dabei wird die Rechnung ohne die Kräfte des Wassers und physikalische Gesetze gemacht.
Samtfußrübling, Edelreizker, Schwefelporling, Birkenröhrling, Judasohr und Krause Glucke. Sechs von 20 Pilzarten, mit denen Pilzinfluencer Moritz Schmid seine Leidenschaft mit einem Buch überträgt.
Je nach Region und Landschaft werden Feuchtgebiete und Moore ganz unterschiedlich benannt. Im Süden sprechen die Menschen von Moos, Ried und Filz. Anderswo ist es der Bruch, im Emsland die Dose.
Wenn Bäume geschwächt sind oder in die Zerfallsphase übergehen, beginnen Pilze ihr Werk. Das kann eins beim umherschweifenden Tännchen schützen entdecken.
Mit der Pflanzung der Bäume und dem Anbringen eines Verbissschutzes oder dem Aufstellen eines Zaunes ist es nicht getan. Jahrelange Nachsorge muss sein und garantiert den Erfolg.
Vor fünfzig Jahren übte auf der Fläche in der Niederlausitz die Nationale Volksarmee den Ernstfall. Später tat dies die Bundeswehr mit gleichem Ernst. Als Teil des Nationalen Naturerbes herrscht jetzt Frieden auf der Fläche.
Ultimativer Artenschutz im Nationalpark Eifel. Um einer Schmetterlingsart das Überleben zu sichern, sichern Freiwillige die Existenz der einzige Futterpflanze ihrer Raupen.
Aurich hat mit dem Kinderwald Meerhusen ein prima Waldspielgelände. Was bisher noch fehlte: ein bespielbares Wald-Xylophon. Dank Birke, Tanne, Lärche, Eiche und Kiefer jetzt nicht mehr.
Der Thüringer Wald ist Fichtenhotspot. Durch den Borkenkäfer sinkt der Fichtenanteil nun - und mit dem Käferholz der abgestorbenen Fichten wird die Artenvielfalt gefördert.
Wer in Deutschlands Wäldern eine Eibe findet kann sich glücklich schätzen. Sie ist während der letzten Jahrhunderte zur absoluten Rarität geworden. Im Allgäu soll sich das nun ändern.
Mit Pädagogikstudent¡nnen der Uni Würzburg, Seminar „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Theorie und Praxis“. Praxisteil. Das Hordengatter zum Schutz vor Verbiss aus dem Vorvorvorjahr steht…
Der Lebensraumtyp 8220 bezeichnet Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation. Um eine Top-Wertung für diese geschützte Fläche zu erhalten wird die Vollständigkeit des dafür typischen Arteninventars ermittelt: mindestens sieben charakteristische Moos- und Flechtenarten.
In der Erde nistende Insekten freuen sich an Stellen ohne üppige Vegetation und wuchernden Pflanzen davor. Freiwillige lassen ihre Wünsche wahr werden.
Lieblingsnahrung des Auerwilds ist die Heidelbeere. Naheliegend also, deren Vitalität zu fördern, wenn eins dem Auerwild etwas Gutes tun will. Zur Not auch mit der lauten Motorsense.
Die Eifel ist bekannt für ihre einstige vulkanische Aktivität, welche die Landschaft sichtbar geprägt hat. Wer hier arbeitet, hat immer ein erdgeschichtliches Lehrbuch vor sich.
Am und oberhalb des Walchensees arbeiten alle gerne. Schließlich machen hier andere Urlaub. Teile des Kernteams des Bergwaldprojekt treffen sich hier deshalb auch zur Teamwoche.
Nicht immer lassen sich Stauwände direkt in alte Entwässerungsgräben hinein bauen. Ist die Torschicht zu gering, müssen die Bohlen vertikal statt horizontal zusammengefügt werden.
Rheinland-Pfalz hat ein landeseigenes Moorschutzprogramm. Umgesetzt wird es unter anderem mit dem Bergwaldprojekt und seinen Freiwilligen. So auch in der Vulkaneifel.
Der deutsche Wald wird gern vereinnahmt. Heutzutage von diversen Interessensgruppen mit speziellen Begehrlichkeiten. In der NS-Zeit diente er auch Propagandazwecken.
Wo ganz viel Wald ist, sind Wiesen eine Seltenheit. Wenn diese nicht gepflegt werden, werden viele Wiesen ganz schnell auch zu Wald. Das muss nicht sein.
Reptilien haben besondere Ansprüche an ihren Lebensraum. Amphibien ebenso. Im Kleinen lassen sich diese Bauherrenwünsche auch mit Muskelkraft umsetzen.
Der Schwarzwald ist bekannt für seine Innovationen. Nicht nur manche Vogeluhr ist hier erfunden, sondern es wird auch erstmals ein Entwässerungsgraben mittels Torfplombe verschlossen.
Konstruktive Tätigkeiten sind in jeder Waldschulwoche ein Highlight für Kids und Jugendliche. Im Westerwald konnten sie sich am Bau von Wasserstauwerken versuchen.
Noch zusätzlich motiviert durch gemeinsames Fußball-Schauen wird auch die Waldschulwoche mit Bachlaufentfichtung zum Teamerfolg. Sieger ist auch das Ökosystem Bachlauf.
Blühende Lupinen sind schön für das Auge, aber schädlich für den Artenreichtum auf der Wiese. Was hilft ist Mähen vor dem erneuten Aussamen der vielblättrigen Lupine.
47 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft, Menschenrechte und Soziales (Auflistung unten) verkünden am Dienstag gemeinschaftlich das Einstellen ihrer Aktivitäten auf X.
Wo natürliche Lebensräume für Pionierpflanzen fehlen gewinnen menschgemachte Biotope an Wichtigkeit für die Artenvielfalt. So werden auch Kiesgruben zu schützenswerten Biotopen.
Neophyten neigen dazu, einheimische Arten zu verdrängen. Sind diese selten und schützenswert wie die Himmelsleiter, ist Alarm angesagt. Eine Schuklasse kommt, um einzugreifen.
Wenn Streuobstwiesen nicht mehr genutzt werden, weil der Supermarkt ganzjährig Billig-Äpfel im Angebot hat, verwildern die Flächen. Vor der Revitalisierung müssen aber erst die Zäune aus der Landschaft.
In Gebieten mit viel Rotwild bekommen kleine Bäumstämme einen Schälschutz. Wenn die Gefahr dann vorbei ist werden die Schälschutznetze überflüssig. Freiwillige kommen zu ihrer Entfernung.
Will der Berufsjäger tun, was notwendig ist, um der Naturverjüngung des Waldes mehr Wachstumschancen zu geben, braucht er Unterstützung. Zum Beispiel durch jagdliche Einrichtungen.
Waldkatzen lieben naturnahe und strukturreiche Wälder. Bis sich ein monotoner Fichtenforst dahin entwickelt dauert es viele Jahre. Für die Waldkatzen wird daher etwas nachgeholfen.
Rotwild wird in den Alpen traditionell im Wintergatter durchgefüttert - auch um die Naturverjüngung im Wald zu schonen. Nun gibt es aber wieder Wölfe in der Region.
Europaweit werden Gartenschläfer immer seltener. Um etwas für den Bestand der putzigen Bilche zu tun, fertigen Jugendliche Bilchkästen als Rückzugsort an.
Früher musste Regenwasser schnell raus dem Wald. Die Fichten sollten nicht im Wasser stehen. Schnell abfließendes Wasser führt bei Starkregen aber zu Hochwasser und fehlt bei Trockenheit im Wald.
Wald kann aus vielen Perspekten betrachtet werden. Auch von drei großen Museen, die im Großraum Frankfurt mit einer Gemeinschaftsausstellung den Wald aus allen Blickwinkeln betrachten.
Neue qualifizierte Mitarbeiterinnen wachsen nicht auf den Bäumen. Das weiß auch das Bergwaldprojekt und bildet sich selbst die notwendigen Nachwuchskräfte aus.
Die Kreuzotter macht den Menschen Angst und steht auf Bayerns Roter Liste als stark gefährdet. In der Rhön bekommt das Reptil des Jahres deshalb schicke Sonnenplätzchen.
Von irgendwoher breitet sich die moortypische Vegetation wieder aus, wenn der Wasserspiegel dauerhaft ansteigt. Manchmal hat sie ihren Ursprung auch in verdichteten Rückegassen.
Nach der Wiedervernässung soll die Moorfläche von weiteren menschlichen Eingriffen verschont bleiben. Eine ideale Vorraussetzung um Teil eines künftigen Nationalparks zu werden.
Der Wald in Deutschland ist stark geschädigt. Bei Buche und Eiche sind nur noch 15 % bzw. 17 % der Bäume ohne Kronenverlichtung, damit sind vier von fünf Bäumen erkrankt. Die Schäden betreffen…
Menschen komplett von der Natur aussperren schafft keine Akzeptanz für Naturschutz. Deswegen muss aber nicht jede kleine Fläche durch Wege zerschnitten sein.
Nicht mehr benutzte Bunker aus Zeiten des kalten Kriegs sind heißbegehrte Quartiere für Fledermäuse. Deshalb sorgen Schülerinnen dafür, dass deren Eingang nicht zuwächst.
Bevor in Kürze der Nationalpark Harz frei von menschlichem Gestaltungswille sein darf, wird in dessen Entwicklungszone noch etwas getan. Die Fichtendominanz wird daher mit Rotbuchen geschwächt.
Die Bedingungen für gelingenden Waldbau ändern sich rasch, die Lage ist dynamisch. Engagierte Forstleute sind daher aller Orten auf der Suche nach passenden Konzepten.
Die konkrete Berufsvorbereitung macht im Wald für die Schülerinnen Pause. Stattdessen gibt es viel Teamarbeit, Waldwissen und praktische Draussen-Arbeit.
Üblicherweise wird ein Hordengatter als Verbissschutzmaßnahme gebaut, um innen drin Bäume zu pflanzen. Bei ökosystembasierten Waldentwicklungskonzepten wird stattdessen auf Naturverjüngung gesetzt.
Das Fortbildungsjahr macht seinem Namen alle Ehre. Viel gibts zu bilden und weiterzutragen. Heute: Waldbaden- und Resilienz-Fortbildung. Hier in Unterschönau
Ein Moor, das bis vor 2 Jahren noch Wald war, auf einer Fläche von 3,4 ha. Der Hochmoorkörper ist 5 Meter mächtig, enorme Mengen CO2 darin gespeichert.
Am 12. April 2024 wurde das Bergwaldprojekt für seine Arbeit als herausragendes Projekt in der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgezeichnet.
Mal wieder Moorwiedervernässung: Sonne, gute Laune, Matsch, Wathose an, buddeln, schwere Bohlen tragen, in den Boden rammen, Schubkarre um Schubkarre voller Sägemehl usw.
Neben der regelmäßigen Erhebung waldökologischer Parameter ist vor dem Hintergrund der Klimakrise auch der Kohlenstoffgehalt der Böden und Wälder von Wichtigkeit.
In den deutschen Mittelgebirgen von Norden bis Süden überall das gleiche Bild: kahle Hänge, wo einst Fichten standen. Die Zeit für einen anderen Wald ist gekommen.
Die nordamerikanische Küsten-Tanne gilt als Alternativbaumart in der Klimakrise und in der Forstwissenschaft als nicht-invasiv. Vor Ort sieht es allerdings anders aus.
Der aktuelle EUCRA-Klimarisikobericht 2024 zeigt den Ernst der Lage: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie alle anderen Kontinente - mit massiven Folgen.
Nur mit einer knappen Mehrheit konnte das Gesetz zur Wiederherstellung der geschädigten Ökosysteme im EU-Parlament beschlossen werden (329 Pro, 275 Contra, 24 Enthaltungen).
Der im November 2023 vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes war aus Sicht des Bergwaldprojekts e.V. in vielerlei Hinsicht wegweisend.
Neben der regelmäßigen Erhebung waldökologischer Parameter ist ein Monitoring der Biodiversität im Zukunftswald geplant. Ein Aspekt dabei ist die Untersuchung der vorkommenden Vogelarten.
Einmal jährlich treffen sich alle Haupt- und Ehrenamtliche des Bergwaldprojekts, um sich neu zu finden. In Wildflecken in der Rhön war es Anfang Februar 2024 wieder mal soweit.
Am 27. April ist der nächste Tag der Klimademokratie. Überall im Land führen dann wieder Bürger*innen Klimagespräche mit Politiker*innen des Bundestages.
Neben der regelmäßigen Erhebung waldökologischer Parameter ist ein Monitoring der Biodiversität geplant. Ein Aspekt dabei ist die Untersuchung der vorkommenden Fledermäuse.
Für die unvermeidliche sozial-ökologische Transformation ist es notwendig, alle klimakritischen Subventionen und Privilegien gemeinwohlorientiert umzuwandeln.
Der Antisemitismus in Deutschland und in der Welt ist inakzeptabel. Die terroristischen Angriffe der Hamas vom 7. Oktober in Israel sind eine humanitäre Katastrophe und ein Verbrechen gegen die…
Bergwaldprojekt und Nour Energy, ein gemeinsames Wochenende, 25 Menschen zusammen im Wald. Mit grauen, braunen, blonden Haaren, Arbeitshose, Kopftuch, Mütze.
Der nächste Starkregen kommt bestimmt. Spült Gräben immer tiefer aus, Ränder rutschen nach, die Erosionszone wird immer größer. Doch damit ist Schluss hier.
Lernen, in einer Reihe zu gehen. Lernen, auch Unerwünschtes ist noch zu was gut. Bei der Waldpflege! Zugunsten stabiler Mischbestände muss manche Fichte weichen.
Integrative Woche, zusammen mit Rummelsberger Diakonie. Pflegearbeiten auf besonderer Bestandsfläche (mit hohem Potenzial, zum Waldgebiet des Jahres 2024 zu werden): Schneeheide-Kiefernwald.
Die Freiwilligen sind wieder mal beim Borstgrasrasen und auch: zwei derer, die mit ihrer Beweidung ebenfalls für den Erhalt der raren Pflanzengesellschaft sorgen.
Als Abwechslung zur Auseinandersetzung mit der Spätblühenden Traubenkirsche heute Arbeit aus der Kategorie Besucher*innenlenkung. Wohin? Genau hier her.
Einmal naturnahe Waldentwicklung im Berliner Kiefernforst mit alles. Was vor Jahren begonnen, wird für's erste beendet. Aktuell mit Bekämpfung der invasiven TraKi.
Mit halbem Dutzend Jugendlicher des Don Bosco Jugendwerks Bamberg. Neben Hordengatterbau und -aufbau als Pflanzenschutz und Weiserzaun: Wieder was Neues.
Eine von fünf Schwimminseln im Ex-Entwässerungsgraben im Moor ist fertig. Ausgebracht mit dem Kajak. Vorbereitet an Land. Mit Birkenholz, Bretterboden und mit Jute bespannt.
Bergwaldprojektförster statt Privatdozent, Alpenrund statt Lehrsaal. Zwölf Pädagogik-Studierende der Uni Würzburg lassen sich zeigen, wo's hingeht mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
„Heute legen wir mal Bodenverwundungen an.“ „?¿?“ Verwunderung bei den Freiwilligen. Dabei ist doch klar, was hier für einen künftigen Mischwald vor allem fehlt.
Zweites Jahr im Bockholter Dosenmoor mit Unterstützung der Umweltstiftung Greenpeace: Auf Grundlage neuer digitaler Geländemodelle (DGM) soll die Vernässung dieses Hochmoors optimiert werden.
14 Bergwaldprojekt-Freiwillige reißen auf einer Feuchtwiese Himbeeren aus und mähen eine Feuchtwiese, um bessere Standortbedingungen für den Schlangen-Knöterich zu schaffen.
Sumpfglanzkraut ist schon gehegt und gepflegt. Auch Proras Feuersteinfelder. Sind ja weltberühmt. Der Teich am Rande der Felder hat dagegen nicht mal einen Namen.
Nochmals Moorwiedervernässung in einem der fast zahllosen Kesselmoore der Halbinsel. Das Ende naht. Mit dem allerletzten Bauwerk von vieren dieser Woche.
Letztjährige Pflanzfläche, Freifläche, ehemaliger Fichtenbestand. Der Regensturm am Vortag hat es nochmals gezeigt: Ohne windabschwächenden Altbestand braucht der Spitzahorn eine Wuchshilfe.
Das ist sie, erste Arbeitsfläche samt Arbeitsauftrag für die Freiwilligen. An anderer Stelle wartet noch ein Steigbauhang und ausgediente Lawinenschutzteile auf ihre Entfernung.
Moorwiedervernässung mittels Grabenverschluss. Im Jasmund mit regionalem Produkt: Kreide! Wird üblicherweise in den Graben geschüttet, mit etwas Wasserzugabe eingestampft.
Waldschulwoche mit 20 Schüler*innen des Schillergymnasiums Münster. Im Frühjahr waren sie noch für vier Wochen in Australien - mit ökologischen Gewissensbissen.
Heute macht die Sicht auf den Bachlauf den neuen Arbeitszweck klar. Fichten allüberall. Zu viel, zu dicht. Sie sind Barriere für Insekten, die Nadelstreu wirkt negativ auf Gewässerorganismen.
Gut, wenn eins einen aufgeladenen Akkuschrauber im Handgepäck hat. Ein Naturschutzgebiet will stets ausgezeichnet sein. Und bleiben - auch wenn mal ein Pfahl der Beschilderung unten fault.
Schlussphase des Achtwocheneinsatzes im Roten Moor. Noch einmal 50 Meter Spundwand übers Eck bis zu 4 Meter tief ins Torf getrieben. Und alte Entwässerungsrohre ausgebuddelt.
Die Spundwand im Hauptentwässerungsgraben wird mit größter Sorgfalt eingerichtet. Nach vielen Jahren hier zum letzten Mal mit Student*innen der HNEE Eberswalde.
Das neue bayerische Auerwildmonitoring schließt: „Die sehr vereinzelten Nachweise bei gleichzeitig hoher Probeflächendichte lassen auf eine sehr geringe Populationsgröße schließen.“
Früh am Morgen. Zum Wachwerden: 2. Etappe auf dem Weg zur Arbeitsstelle. Fußmarsch. Es zieht sich. Bereits vorbei: elf Kilometer Anfahrt bis zum Parkplatz.
Noch schnell das gelbe Geschenkband drumrum, Adresse reingeschnitzt und fertig ist das Päckchen. „Liebes Forstamt, anbei 30 Hochsitzstangen. Wegen Käferzeugs frisch geschält.“
Getreu der Parole Freitags gehört Vati mir sind die acht Acht- bis Zwölfjährigen heute für sich allein in der Naturerkundung. Die Erwachsenen allein am arbeiten.
Ein bunter Strauß an Aufgaben für die Jugendlichen im Fichtelgebirge: Schlagpflege nach Harvester-Einsatz, Fährtenlesen, Zaunabbau, Erlebnispädagogik-Spiele etc.
Ausgrabung wie im Archäologiecamp. Die alte, marode und undichte Spundwand ist freigelegt. Bisherige Methode "neue vor alte Spundwand setzen" scheitert in diesem Abschnitt.
Das hier waren 30 Schüler*innen des Gymnasiums St. Paulusheim aus Bruchsal. Fichtenfällen entlang eines Bachlaufes zur Förderung des Laubholzaufwuchses.
Auerwild-Biotoppflege. Theoretisch ist alles klar. Es braucht geeigneten Lebensraum. Mit lichten Strukturen, wo der schwerfällige Vogel an- und abfliegen kann.
"Achtung, nicht zu nah ran, sonst wird's klebrig. Nur riechen!" Mmmmm. Ja, das kann sie, die Strobe, duften wie ganze Saunalandschaft nach frischem Aufguss.
Sie sind wieder unterwegs. Wie im Vorjahr, auf der Jagd nach dem Wasser-Kreuzkraut, dem giftigen. Dem Kraut, das Naturschutzmitarbeit von Landwirt*innen gefährdet.
Kein Schild mit "Hier baut für den Klimaschutz in Auftragsverwaltung das Bergwaldprojekt die Bohlenautobahn Rotes Moor, Abschnitt: letzter Mönch".
Hier hilft nur noch der Sensenmann, in Gestalt der Freiwilligen. Höchste Eisenbahn für die Fläche. Kaum mehr zu sehen: gepflanzte Esskastanien in ihren Wuchshüllen.
Mit 17 angehenden Erzieher*innen der Euroakademie Würzburg. Wald gilt bei Pädagog*innen auch als "dritter Erzieher" - dank seiner Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.
Jetzt wird auch hier verbaut, im Quellmoor, im Weyrichsbruch. Die ersten drei Staubauwerke sind drin. Drei Weitere bereits im Bau. Das Moor ist gut nass. Kein Wunder.
Der Wissenstransfer funktioniert hier in der Vormittags-Lecture von unten nach oben, von sitzend nach stehend. Aus einem Moorexperten werden viele Moorexpert*innen.
Nichts mit Verschwende Deine Jugend, sondern Verwende Deine Jugend, zum Wohl des Waldes. Zum Schutz des Waldes. Deshalb werden hier und heute Fichten geschält.
Auch diese Fichte bekommt einen roten Farbstreifen. Zu finden war: braunes, frisches Bohrmehl an ihrem Stammfuß. Was bedeutet: In der Fichte sind Borkenkäfer.
Den Jungwuchs flächig entfernt und derart freigestellt sieht das geistige Auge schon die Amphibien und Libellen, die fliegenden Edelsteine, am Waldteich.
Aufbauwoche. Eine Handvoll Projektler*innen ist am Bauen, unterstützt durch Hebebühne und Bagger. Bald ist Richtfest für die Waldscheune. Stamm um Stamm.
Das ist hier nichts für Menschen mit Platzangst oder Spinnenphobie. [Alternativ gibt's draußen Benjeshecken basteln.] Der Einstieg zum Bunker: kriechend.
Heute ist Zauntag. Nach Jungbestandspflege mit gebogenen Birken Vandalismusschäden aufarbeiten an geworfenen Hochsitzen und Einzelschutzreparatur an Weißtannen. Tanne auch…
Würden alle Menschen auf der Welt so leben wie wir in Deutschland, wären die für dieses Jahr verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde am 4. Mai verbraucht.
Von Zäunen wird geträumt. Abgebaute Zäune. Mit garstigem Stacheldraht, ehemalige Militärzäune der Sowjetarmee. Und Wildschutzzäune, Drahtgeflecht, auch abgebaut.
"Alles tot!" und "Hier stirbt die Natur" titeln großbuchstabige Medien gerne, den Harz beschreibend, Fichten meinend. Doch hier lebt's überall ganz kräftig, auf sechs Beinen zumeist.
Bevor die 200 Eiben weiträumig an erlesenen Einzelplätzen gepflanzt werden: ihre Drahthosen zurechtschneiden und zusammenflechten! Keine Pflanzung ohne Verbiss- und Fegeschutz.
Die Beweidung klappt bestens, wäre da nicht der Ampfer. Der hat Oxalsäure, wird von den Wiederkäuern daher verschmäht. Heute ist Ampfer-Stechen angesagt!
Nach viel Pflanzerei von Erlen und Sträuchern an Bachläufen, Straßen und Bergwiesen gelten die Gedanken nun kurz der kleinen Nord- und Wasserfledermaus.
Tannenpflanzung und Aufarbeiten von abgebrochenen Fichtenkronen als Borkenkäferprophylaxe macht viel Arbeit. Etwas Bauarbeit muss aber auch sein. Am Waldrandhang.
Mit 1500 Erlen, 1500 Sandbirken, Sonne und Hagel, Elternteilen und zehn Sechs- bis Zehnjährigen. Die Erlen sind schon im Boden, im typischen Erlengebiet, entlang eines Bachlaufs.
Auch 2023: Wiederbewaldung. Mehr als 20.000 Hektar Fichtenwald sind hier rund um den Nationalpark Harz abgestorben, der Projektpartner froh über jedes Bäumchen, das gepflanzt wird.
Sie gelten als allwissend und Alleskönner*innen, fast schon verehrt und angehimmelt als Hälbgötter in Grün. Aber stopp! Nicht jede*r kann immer schon alles und überall.
In den Rhein-Auen einen 1,3 km langen Zaun abbauen, das Gebiet der Natur zurückgeben. Schauer werden immer mehr ignoriert, die Truppe ist im Flow, in der Natur.
Was mag heute noch kommen? Nochmals Schnee und Graupel? Oder Sonne im Wechsel mit Regen wie beim Zaunabbau? "Schlechtes Wetter macht gute Gruppe."
Immer noch Pflege des unendlich scheinenden Jungbestands. Auch auf der Insel ist es im Wald ganzjährig Grün. Die Brombeere ist's, die ihre Blätter erst demnächst zum Laubaustrieb verliert.
Gerne ist ein alter Schutzzaun eingewachsen. Hier und heute: eingeschneit. Er hat seine Schuldigkeit getan, die dahinter stehenden Bäume sind der Gefährdung entwachsen.
Bevor die Pflanzen kommen und gepflanzt wird: Hordengatter. Schließlich werden keine Fichten gepflanzt, sondern Bergulmen, Moorbirken, Weißdorn und Wildapfel.
3000 Rotbuchen sollen in der Woche erfolgreich in Pflanzlöchern zu einem kräftigen, vitalen Buchenbestand wachsen. Den einstigen Fichtenbestand schnell vergessen machen.
Endlich bekommen sie auch ein Hordengatter. Schutzlos haben die im letzten Herbst gepflanzten Eichenwildinge im Windwurfkäferloch des Fichtenwaldes den Winter überstanden.
Im Wald nichts Neues, könnte man meinen. Die Waldzustandserhebung 2022 zeigt, dass das Schadensniveau sich im Vergleich zum letzten Jahr kaum verändert an.
Mit der Nationalen Wasserstrategie versucht die Bundesregierung, einen Rahmen zu schaffen, um die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu sichern.
Wenn die Jungpflanzen nicht mehr zu schützen, aber weitläufig im Jungbestand eingewuchert sind: Tatkräftige Hände von Freiwilligen sind die optimale Lösung, um Jungpflanzen von Gitterhüllen zu befreien.
Ein paar dutzend Freiwillige trotzen der Garstigkeit im endlos scheinenden Kieferneinerlei. Dieses wird heute deutlich vielfältiger gedacht und gemacht.
Als Begegnungsort und gleichnamige Veranstaltungsreihe laden wir im Waldsalon in Würzburg dazu ein, Erfahrungen, Gedanken und Ideen auszutauschen und zu verbreiten – für eine nachhaltige und…
Großes Teamtreffen. Jed*er findet Platz im Ganzen. Im Bergwaldprojektsystem. Ökosystembiomasse und -informationsgehalt sowie ein kohärentes holarchisches Netzwerk.
Teamtage. Das Büro ist zu. 2 Tage Ausflug mit dem Orga-Team. Quartierbezug auf einem der jüngsten (heißt letztgebauten) Schlösser Bayerns. Zeitenwende.
Das Buch des hessischen Ex-Forstbeamten Gerald Klamer zu lesen ist wie einer Bergwaldprojektlegende zuzuhören, die in den letzten Jahren an allen Projektorten arbeitete.
Eine neue Studie der Universität Princeton hat gerade gezeigt, dass Wälder eine kühlende Wirkung haben, da sich über Waldflächen schneller Wolken bilden.
Eichen, Kirschen, Ahorn. Immer noch fast ein revolutionärer Akt im Sauerland solche Bäume zu pflanzen. In einer Landschaft, die fast nur Fichte kannte.
Nach aktuellen Untersuchungen zu den Schadflächen in deutschen Wäldern ergibt sich ein katastrophaler Wert von 501.000 ha Fläche Baumverlust von Januar 2018 bis April 2021.