Abermals rückt der Erdüberlastungstag um über eine Woche nach vorne. Am heutigen 24. Juli haben wir bereits alle Ressourcen aufgebraucht, die dem Planeten für ein ganzes Jahr zustehen.
Der Prüfbericht des Expertenrats für Klimafragen vom 15. Mai hat die klimaschädlichen Emissionen aus dem Sektor Landnutzung und Forstwirtschaft (LULUCF) berechnet.
Zwischen 2018 und 2024 sind in vielen Regionen 50 % der Bäume abgestorben durch Dürre, Hitze und den Borkenkäfer. In manchen Gemeinden liegt der Verlust bei über 80 %.
Der neue Koalitionsvertrag ist im Bereich des Klimatransformationsfonds mit 100 Milliarden Euro ausgestattet. Davon sind allein 100 Millionen für einen naturnahen klimaresilienten Waldumbau vorgesehen, aber es fehlt an der Ausarbeitung klarer Leitlinien.
Am 23. Februar 2025 findet die Bundestagswahl statt. Sie ist unser demokratisches Mittel, um denen unsere Stimme zu geben, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen.
Der Spessart ist dicht bewaldet - im Gegensatz zu anderen Mittelgebirgen aber nicht nadelholzdominiert. Das Sterben der Fichten führt hier nicht zu großen Freiflächen. Es gibt aber trotzdem genügend Pflanzflächen.
35 Jahre Bergwaldprojekt e.V. – Machen, was geht!
Anfang Dezember schalten wir das Jahresprogramm 2025 mit 158 Projektwochen an 106 Einsatzorten in ganz Deutschland auf. Wir freuen uns über eure frühzeitigen Anmeldungen.