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4. November 2025 - Draußen

Hurra, die Brombeere geht verloren

Mit einer Geschwindigkeit von einem Hektar je Arbeitstag geht es voran. Eiche, Buche, Linde, Ahorn. Buche, Linde, Ahorn, Eiche. Ein gepflanzter Laubbaum nach dem anderen - und als Rarität auch mal eine Vogelbeere aus Naturverjüngung - wird von den Freiwilligen, falls notwendig, freigeschnitten von bedrängender Spätblühender Traubenkirsche, peitschender Hängebirke oder stechender Brombeere. Wobei letztere sich in dem 10-jährigen Bestand mittlerweile von alleine verabschiedet;

die unangenehme Brombeere ist Verliererin des Lichtmangels im unteren Bereich, wenn alles gen Himmel zusammenwächst.

Dort im oberen Bereich stellt sich ab und an ein zutrauchlicher Beobachter mit markantem gelbem Scheitelstrich ein, unser kleinster Vogel, das Wintergoldhähnchen, leichter als eine 50-Cent-Münze. Mangels Nadelbäume, wo es sonst zu finden ist, freundet es sich hier mit den mittlerweile dominierenden Laubbäumen an. Diese sind das sichtbare Ergebnis von vielen Arbeitstagen mit der Kraft von Freiwilligen und der diesjährigen finanziellen Unterstützung von BINGO! – Die Umweltlotterie.

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