Projekte
Projektpartner

Alle Arbeitseinsätze des Bergwaldprojekts werden gemeinsam mit den lokalen Forst- bzw. Nationalparkbehörden geplant. Unsere aktuellen Projektpartner in Deutschland sind:

Arche Warder
Die Arche Warder – reizvoll gelegen zwischen zwei Seen mitten in Schleswig-Holstein – ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen. Poitou-Esel, Angler Sattelschwein, Skudde, Girgentana-Ziege – mehr als 1200 teilweise kaum noch bekannte Tiere aus 86 verschiedenen Rassen beherbergt die Arche Warder nahe der dänischen Grenze. Denn genetische Diversität und tiergenetische Ressourcen sind ein einmaliges und unersetzbares Erbe unserer Vorfahren, und dieses kulturelle Erbe muss für zukünftige Generationen geschützt und erhalten werden. Seit 2011 unterstützen wir die Arche Warder mit der Umweltstiftung Greenpeace bei der naturnahen Gestaltung des 40 ha großen Areals mit Pflanzen und Unterhalten von Großbäumen und Buschgruppen.
Arche Warder Webseite

Bayerische Forstverwaltung
Die Bayerische Forstverwaltung ist zuständig für die Belange des Waldes und der Forstwirtschaft in Bayern. Auf der Grundlage des Waldgesetzes für Bayern stellt sie sicher, dass die Wälder ordnungsgemäß und nachhaltig bewirtschaftet werden und unterstützt die Weiterentwicklung des Sektors Forst und Holz. Im Dialog mit WaldbesitzerInnen, BürgerInnen und gesellschaftlichen Interessensgruppen vermittelt sie im Spannungsfeld der Interessen und erarbeitet sachgerechte Lösungen. Unsere Projektpartner sind das AELF Karlstadt, das AELF Ingolstadt mit seiner Außenstelle Forsten in Eichstätt und die Fachstellen Schutzwaldmanagement an den ÄELF Weilheim und Kempten. Arbeitsschwerpunkte bilden der Waldumbau im Klimawandel und die Schutzwaldsanierung.
Bayerische Forstverwaltung Webseite

Bayerische Staatsforsten
Die Anstalt des Öffentlichen Rechts ist verantwortlich für den bayerischen Staatswald. Als einer der größten Waldbesitzer Mitteleuropas pflegt und bewirtschaftet sie rund 805.000 Hektar bayerischen Staatswald nach den Grundsätzen einer umfassenden ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit. Die Bayerische Staatsforsten ist unser Projektpartner mit seinen Forstbetrieben Schliersee, Oberammergau, Bad Tölz, Sonthofen und Fichtelberg. In der Partnerschaft mit dem Bergwaldprojekt liegt der Schwerpunkt auf einem zukunftsweisenden Waldumbau, einer langfristigen Sanierung der Bergwälder und einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit rund um das Ökosystem Wald.
Bayerische Staatsforsten Webseite

Berliner Forsten
Die Berliner Forsten bewirtschaften insgesamt 28 500 ha. Vier Forstämter und insgesamt 28 Revierförstereien pflegen den Wald nach den naturgemäßen Prinzipien von FSC und Naturland (Zertifikate seit 2002). Dabei wird auf Kahlschläge, Pestizide und Düngemittel verzichtet, eine möglichst naturgemäße Zusammensetzung des Waldes angestrebt, Totholz erhalten und die Wildbestände auf ein waldverträgliches Maß reduziert. Der Umbau der Bestände zugunsten standortheimischer Laubmischbestände mit Eiche und Buche ist eine wichtige Aufgabe in der Bewirtschaftung, da damit u. a. auch die Trinkwasserqualität und -quantität der Bundeshauptstadt maßgeblich verbessert wird.
Berliner Forsten

Bezirksförsterei Nordfriesland der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Die Bezirksförsterei ist seit 2001 zuverlässiger Partner für die forstliche Planung der Arbeiten auf Amrum.
Bezirksförsterei Nordfriesland Webseite

Biologische Station Kreis Paderborn-Senne
Die Biologische Station Kreis Paderborn-Senne ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der den Naturschutz und die Landschaftspflege schwerpunktmäßig im Gebiet des Kreises Paderborn und des Landschaftsraumes Senne fördert. Außerdem ist die Biologische Station in der Bildung, der Jugendarbeit und der Behindertenhilfe tätig. Sie setzt sich für den Erhalt des natürlichen Erbes für kommende Generationen ein. Sie tritt für den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten ein und fördert die Entwicklung artenreicher, sowohl natürlicher wie kultivierter Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die Biologische Station ist unser Partner in der Renaturierung von Moorlebensräumen im Eggegebirge im Rahmen des LIFE-Projekts „Eggemoore“.
Biologische Station Kreis Paderborn-Senne Webseite

Biosphärenreservat Rhön
Ein Biosphärenreservat ist kein „Naturschutzgebiet“. Anders als etwa in einem Nationalpark, wo tatsächlich die Natur die Hauptrolle spielt, gibt es in unserem Biosphärenreservat gemäß dem UNESCO-Programm „Man and Biosphere“ zwei Hauptdarsteller: den Menschen und die Natur. Aus diesen Wechselwirkungen leiten sich vier Hauptziele ab: Neben der kulturellen Vielfalt sollen insbesondere die natürlichen und naturnahen Lebensräume erhalten und, wo nötig, wiederhergestellt werden. Eine naturnahe und der Rhön angepasste Landnutzung soll eine regionale Wertschöpfung ermöglichen. Informationen der Öffentlichkeit und die Bildung in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Entwicklung haben einen hohen Stellenwert. Anwendungsorientierte Forschungsvorhaben sollen vor allem ökologische, ökonomische und soziale Fragestellungen klären. Seit 2006 arbeiten wir mit dem Biosphärenreservat an der Umsetzung dieser Ziele. Unsere Partner sind die Verwaltungsstellen der Bayerischen Rhön in Oberelsbach und in der Hessischen Rhön auf der Wasserkuppe, die Schutzgebietsbetreuer und die zuständigen Naturschutzbehörden.
Biosphärenreservat Rhön Webseite

DBU Naturerbe GmbH
Die gemeinnützige DBU Naturerbe GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit Sitz in Osnabrück, sichert 47 großräumige Naturgebiete – rund 60.000 Hektar in neun Bundesländern – langfristig für den Naturschutz. Die Betreuung der Naturerbeflächen, bei denen es sich überwiegend um ehemalige Militärübungsplätze handelt, erfolgt in Zusammenarbeit mit den ortskundigen Bundesförstern. Die Hauptziele der DBU Naturerbe GmbH sind die Förderung und der Erhalt des heimischen Reichtums an Tier- und Pflanzenarten in unterschiedlichen Lebensräumen. Zudem möchte sie ein nachhaltiges Naturbewusstsein in der Bevölkerung fördern. Weitere Informationen auf der DBU Webseite.

Forstamt Hessisch Lichtenau, Hessen-Forst
Das Forstamt Hessisch Lichtenau bewirtschaftet mit 14 Revierförstereien ca. 21.000 ha Wald. Prägende Baumarten sind die Buche, die Fichte, die Eiche, die Kiefer und die Lärche. Das Forstamtsgebiet Hessisch umfasst sehr verschiedene Landschaftsräume, wie Hoher Meißner, Kaufunger Wald, Tal der Werra und Unteres Werratal. Diese Vielfalt in Verbindung mit großflächigen naturnahen Wäldern hat zu einer herausragend hohen Biodiversität geführt, die sich wiederum in einer hohen Dichte europäischer und nationaler Schutzgebiete widerspiegelt. Daher wurde die Region vom Bundesamt für Naturschutz im Rahmen der ‚Nationalen Strategie der biologischen Vielfalt‘ als einzige in Hessen als „Hotspot der biologischen Vielfalt“ benannt. Diese Auszeichnung stellt auch für das Forstamt Hessisch Lichtenau eine besondere Verpflichtung dar.
Forstamt Hessisch Lichtenau Webseite

Forstamt Hinterweidenthal der Landesforsten Rheinland-Pfalz
Seit 2002 finden gemeinsam mit dem Forstamt Hinterweidenthal Projektwochen im Rahmen des Projekts „Naturerholungsraum“ des Biosphärenreservats Pfälzer Wald statt, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands.
Forstamt Hinterweidenthal Webseite

Forstamt Jesberg, Hessen-Forst
Der Zuständigkeitsbereich des Forstamts Jesberg umfasst alle Waldflächen im westlichen Schwalm-Eder-Kreis. Im Forstamtsbereich dominieren arten- und vorratsreiche Laub- und Nadelmischwälder aus Buche (44%), Eiche (14%), Fichte (25%) und Kiefer (17%), in die andere Baumarten wie Esche, Ahorn, Kirsche, Erle, Ulme, Birke, Lärche und Douglasie eingemischt sind. Mit über 50% Laubholzanteil und einer Vielzahl an Altbeständen haben bei uns naturschutzfachliche Zielsetzungen eine ganz besondere Bedeutung. Im Sommer 2015 begann in Zusammenarbeit mit der Oberen Naturschutzbehörde die Wiedervernässung des Kellerwaldmoores. Das im FFH-Gebiet „Hoher Keller“ gelegene Hangmoor wird durch eine natürlich entstandene, tief eingeschnittene Rinne, dem sog. „Totengraben“ entwässert. Diese soll in den nächsten drei Jahren mit Holzstauwerken verschlossen werden, um den natürlichen Wasserhaushalt des Moores wieder herzustellen.
Forstamt Jesberg Webseite

Forstamt Jossgrund, Hessen-Forst
Das Forstamt Jossgrund erstreckt sich über den größten Teil des hessischen Spessarts entlang der bayerischen Landesgrenze. Die Böden dieses ländlich geprägten und sehr dicht bewaldeten Mittelgebirges sind von Buntsandstein bestimmt. Seit 2014 arbeiten wir gemeinsam mit dem Forstamt und der Oberen Naturschutzbehörde an der flächigen Vernässung des Wiesbüttmoores. Das Wiesbüttmoor ist ein Quellmoor im hessischen Spessart. Es liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet zwischen den Gemeinden Wiesen in Unterfranken und Flörsbachtal in Hessen. Das Wiesbüttmoor liegt auf 436 Metern und ist das höchstgelegene Zwischenmoorgebiet des Spessarts. Es ist ca. zwei km lang und etwa 50 m breit, und seine Torfschicht misst bis zu zwei m Tiefe.
Forstamt Jossgrund Webseite

Forstamt Neukirchen, Hessen-Forst
Das Forstamt Neukirchen erstreckt sich über einen großen Teil des Knülls (das Gebiet hat seinen Namen vom Ausgangsgestein Basalt (Knolle)), von Alsfeld bis Malsfeld sowie von Schwalmstadt im Westen bis hin zur Grenze des Schwalm-Eder-Kreises im Osten. Mit 11 Revierförstereien werden über 18 000 ha Landeswald bewirtschaftet. Der Wald weist eine gemischte Struktur aus Laub- und Nadelhölzern auf und hat eine hohe Artenvielfalt. Im Forstamtsbereich brüten seltene Vogelarten wie Schwarzstorch, Wanderfalke, Wespenbussard und Kolkrabe.
Forstamt Neukirchen Webseite

Forstamt Rastatt, Bezirksleitung Forbach, Forst BW
Der Landkreis Rastatt gehört mit 52% Waldanteil zu den waldreichsten in Baden-Württemberg. Die Bezirksleitung Forbach ist für den Staats-, Kommunal- und Privatwald (einschließlich Murgschifferschaft) auf der Gemarkung Forbach, sowie den Staatswald Kaltenbronn zuständig. Unsere forstlichen Partner sind seit 1993, nach einer Bergwaldprojekt-Teilnahme von Förster Andreas Wacker, die drei Reviere Bermersbach, Forbach und Gausbach im Gemeindewald Forbach. Wir unterstützen bei der naturnahen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes unter Einbeziehung bedeutsamer Naturschutzziele, wie die Pflege und Gestaltung von Auerhuhnlebensraum und die Offenhaltung enger Bachtäler.
Forstamt Rastatt Webseite

Forstamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Forst BW
Bereits seit 1995 finden im Bereich des ehemaligen Forstamts Triberg Bergwaldprojekt-Einsätze statt. Die Arbeitsstellen liegen im LIFE-Naturprojekt „Rohrhardsberg, Obere Elz und Wilde Gutach“. Ziele des Projekts sind unter anderem die Optimierung und Vernetzung wertvoller Lebensräume und die Sicherung und Entwicklung langfristig überlebensfähiger Populationen von Auer- und Haselhuhn.
Forstamt Schwarzwald-Baar-Kreis Webseite

Forstbetriebsbezirk Werdohl am Regionalforstamt Märkisches Sauerland, Wald und Holz NRW
Nach der aktiven Teilnahme am Projekteinsatz im Oberallgäu initiierte Förster Frank Bossong den Einsatz im Sauerland. Am 17.01.2007 traf der Orkan Kyrill das Sauerland mit voller Wucht. Seitdem unterstützt das Bergwaldprojekt bei der Wiederaufforstung und dem Waldumbau mit standortheimischen Laubbäumen im Stadtwald Werdohl.
Forstbetriebsbezirk Werdohl Webseite

Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart-West
Seit 2007 ist die Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart-West Partner bei der Organisation und Durchführung der Projekte in Wiesthal und Partenstein. Bei einer durchschnittlichen Waldbesitzgröße von rund zwei Hektar im bayerischen Privatwald ist eine rentable Waldbewirtschaftung schwierig. Die meisten Waldbesitzer verfügen nicht über die notwendigen Maschinen und Geräte und auch der Holzverkauf bereitet bei den anfallenden Kleinmengen Probleme. Deshalb haben sich viele WaldbesitzerInnen zu Selbsthilfeeinrichtungen zusammengeschlossen. Die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse leisten flächendeckend mit ihrem Beratungs- und Dienstleistungsangebot einen unverzichtbaren Beitrag, um die Nachteile ungünstiger Besitzstrukturen auszugleichen. Mithilfe des zentralen Einkaufs, der gemeinsamen Holzvermarktung und des besitzübergreifenden Maschineneinsatzes werden Strukturnachteile ausgeglichen. Ein wachsendes Tätigkeitsfeld ist die Bewirtschaftung von Waldflächen, deren BesitzerInnen hierzu aus verschiedenen Gründen selbst nicht in der Lage sind.
Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart-West Webseite

Forstbetriebsverband Amrum
Der Forstbetriebsverband ist der Zusammenschluss der kommunalen und privaten WaldbesitzerInnen auf der Insel. Er ist seit 2001 unser Projektpartner beim Waldumbau des Inselwaldes. Mit 10% Waldanteil ist Amrum die waldreichste deutsche Nordseeinsel.

Forstbezirk Eibenstock, Staatsbetrieb Sachsenforst
Der Forstbezirk Eibenstock liegt überwiegend im Erzgebirgskreis. Er ist mit einem Waldanteil von ca. 63% der waldreichste Forstbezirk im Freistaat Sachsen. Waldbauliches Ziel ist eine Mischung von Fichten, Buchen und Weißtannen. Diese Baumarten bildeten noch bis ins 17. Jahrhundert hinein die vorherrschende Waldgesellschaft in der Region. Im Jahr 2011 wurde bereits der tausendste Hektar Weißtanne angepflanzt. Jährlich kommen 100 ha derselben hinzu. Ein Drittel aller Weißtannen unter 20 Jahre in Sachsen steht im Bereich des Forstbezirkes Eibenstock. Seit 2012 unterstützen wir diesen ambitionierten Waldumbau mit Tannen-Pflanzung und, wo nötig, mit Verbissschutz an der Weißtanne.
Forstbezirk Eibenstock Webseite

Forstbezirk Neustadt in Sachsen, Staatsbetrieb Sachsenforst
Der Forstbezirk Neustadt erstreckt sich links- und rechtselbisch von der tschechischen Grenze bis zur Landeshauptstadt Dresden. Der Wald erfüllt vielfältige Funktionen, wobei besonders in der Sächsischen Schweiz und im Gebiet um Pillnitz die Erholungsfunktion einen hohen Stellenwert besitzt. Seit 2014 arbeiten wir mit den Schwerpunkten Waldumbau und Naturschutz in den Revieren, die unmittelbar an den Nationalpark Sächsische Schweiz oder an die Landesgrenze zu Tschechien angrenzen.
Forstbezirk Neustadt in Sachsen Webseite

Gemeinde Forbach im Murgtal
Forbach liegt wie eine kleine Insel im Waldmeer des Nordschwarzwaldes. Das Bergwaldprojekt ist seit 1993 Partner bei der naturnahen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes unter Einbeziehung bedeutsamer Naturschutzziele, wie die Pflege und Gestaltung von Auerhuhnlebensraum und die Offenhaltung enger Bachtäler.
Gemeinde Forbach Webseite

Gemeinde Partenstein
Die Gemeinde Partenstein unterstützt als Waldbesitzer die Projektwochen im Spessart. Die Arbeiten dienen der Entwicklung eines stabilen, naturnahen Waldes.
Gemeinde Partenstein Webseite

Gemeinde Wiesthal
Die Spessartgemeinde ist mit Pflanzungen als Buchenvoranbau unter standortsfremden Fichtenmonokulturen seit 2007 Gastgeber für das Bergwaldprojekt in der Forstbetriebsgemeinschaft Lohrtal.
Gemeinde Wiesthal Webseite

Kreisforstamt Waldshut, Revier Wolfsboden
Der Landkreis Waldshut gehört mit einer Waldfläche von 56.000 Hektar zu den waldreichsten Landkreisen Baden-Württembergs. Auf 49 Prozent der Fläche steht Wald. Er prägt die Landschaft und inspiriert die Menschen, die hier leben oder Urlaub machen. Das Kreisforstamt mit seinen vier Forstbezirken und den 37 Revieren ist der kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Wald. Im Staatswald des Landkreises liegen etwa 400 Hektar Bannwälder, außerdem 750 Hektar Schonwälder sowie über 900 Waldbiotope mit knapp 1500 Hektar Fläche. Beinahe ein Drittel des Waldes ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“. Mit 50% der Fläche in Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten kommt dem Wald eine herausragende Rolle beim Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt zu. Seit 2015 engagieren wir uns bei der Umsetzung des Waldnaturschutzes im Revier Wolfsboden.
Kreisforstamt Waldshut Webseite

Landeswaldoberförsterei Steinförde und Oberförsterei Neuruppin, Forst Brandenburg
Die Landeswaldoberförstereien bewirtschaften den landeseigenen Wald, die Oberförstereien sind zuständig für forstliche Gemeinwohlleistungen und die Forsthoheit. Unsere Partner in der Fläche sind die Reviere Adamswalde und Rheinsberg. Das Gebiet im Norden Brandenburgs ist geprägt von den typischen Landschaftselementen der Weichselvereisung – End- und Grundmoränen, Sander, vermoorte Flächen und Abflussrinnen. Eingebettet in diese attraktive Landschaft sind eine Vielzahl an Seen, wie der Stechlinsee, das Rheinsberger Seen- sowie das Fürstenberger Seen- und Havelgebiet. Als Besonderheit stellt sich für das Land Brandenburg der hohe Laubholzanteil in den Waldbeständen dar. Arbeitsschwerpunkte bilden seit 2009 der Waldumbau und der Waldnaturschutz.
Landeswaldoberförsterei Steinförde Webseite
Landeswaldoberförsterei Neuruppin Webseite

Landkreis Euskirchen, Untere Landschaftsbehörde
Die Untere Landschaftsbehörde ist u. a. für die Landschaftsplanung, Schutzprojekte und Artenschutz zuständig. Bei Blankenheim liegt das drittgrößte Wacholderschutzgebiet Deutschlands. Dass der Wacholder hier wächst, liegt an der Beweidung mit Schafen und Ziegen. Auf diesen Flächen finden auch seltene Pflanzen wie Orchideen, Kuhschellen und Enziane Lebensraum. Daher wurde ein 650 Hektar großes Naturschutzgebiet eingerichtet, das auch das Lampertstal mit einschließt. Seit 2009 arbeiten wir in verschiedenen Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten der Region an der Erhaltung und Gestaltung der wertvollen Lebensräume.
Landkreis Euskirchen, Untere Landschaftsbehörde Webseite

Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld
Landschaftspflegeverbände sind freiwillige Zusammenschlüsse von Naturschutzverbänden, LandwirtInnen und KommunalpolitikerInnen, die gemeinsam naturnahe Landschaftsräume erhalten oder neu schaffen wollen. Die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wirken dabei gleichberechtigt zusammen. Der Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld arbeitet als eine Art Dienstleistungsbetrieb dem Landkreis, den Gemeinden, privaten Grundstückseigentümern und örtlichen Naturschutzverbänden zu. Auf der Basis vorhandener Fachplanungen begutachten die MitarbeiterInnen Flächen detailliert, erarbeiten Vorschläge und Konzepte und kalkulieren die Kosten. Eine enge Abstimmung mit den betroffenen Behörden wie Naturschutz-, Landwirtschafts-, Forst- oder Wasserwirtschaftsverwaltung und den Naturschutzverbänden ist dabei selbstverständlich.
Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld Webseite

Lebensraum Lechtal
Der Verein Lebensraum Lechtal e.V. koordiniert und fördert gebietsübergreifende Naturschutzarbeit und nachhaltige Landschaftsentwicklung im bayerischen Lechtal. In das Projekt Lebensraum Lechtal ist der gesamte bayerische Lechlauf von der Donau bis an die Landesgrenze bei Füssen einbezogen – insgesamt rund 167 Fluss-Kilometer. Das Lechtal ist eine Kulturlandschaft – ein Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, aber auch für die Bevölkerung in der Region. In einem derart dicht besiedelten Raum kann sich Naturschutz nicht nur auf einzelne Tier- und Pflanzenarten konzentrieren. Im Projekt wurden deshalb innovative Ansätze für ein ganzheitliches, ressortübergreifendes Handeln entwickelt. Seit 2012 bringen wir uns in die Umsetzung der Schwerpunktziele Naturschutz und Landschaftspflege und die Umweltbildung ein.
Lebensraum Lechtal Webseite

Nationalpark Bayerischer Wald
Der älteste deutsche Nationalpark (gegr. 1970) bildet zusammen mit dem tschechischen Nationalpark Sumava (gegr.1991) das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas. Im Park kann man die natürlichen Entwicklungen seit den 1970er Jahren sehr gut betrachten: Große Teile der reinen Fichtenwälder sind aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels (Dürre, Borkenkäfer etc.) abgestorben und wurden von Mutter Natur nach und nach von klimaresilienteren Bergmischwäldern u. a. mit Tanne und Buche ersetzt. Trotz des rauen Klimas ist die Biodiversität hoch: Insgesamt sind bis dato 156 Arten an Wirbeltieren und 3.693 Arten an Wirbellosen registriert worden. Statistische Berechnungen der Gesamtartenzahl für den Nationalpark über alle Tierartengruppen hinweg führen zu einer Zahl von 9.200 bis 10.750 Tierarten.
Nationalpark Wald

Nationalpark Eifel
'Wald Wasser Wildnis' lautet das Motto im Nationalpark Eifel. Auf seinem Weg zu den Urwäldern von morgen unterstützt das Bergwaldprojekt seit 2009 den Nationalpark Eifel durch verschiedene Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Bereits heute prägen majestätische Buchenwälder und knorrige Eichenwälder auf sanft geschwungenen Bergrücken, malerische Seen und Schluchtwälder mit Farnen die Landschaft im Nationalpark im Südwesten Deutschlands. Hier blühen im April die gelben Wildnarzissen so zahlreich wie nirgendwo in Deutschland. Das 65 Kilometer von Köln gelegene Großschutzgebiet bietet über 6000 Tier- und Pflanzenarten, von denen 1500 auf der Roten Listen stehen, einen Ort zum Wachsen und Gedeihen. Neben Rothirsch, Biber und Schwarzstorch beherbergt der Park über 50 Wildkatzen – eines der bedeutendsten Vorkommen Mitteleuropas.
Nationalpark Eifel Webseite

Nationalpark Harz
Im Harz begannen 1991 die Bergwaldprojekteinsätze in Deutschland. Der Waldnationalpark schützt Bergfichtenwälder, Buchen- und Buchenmischwälder, Hoch- und Übergangsmoore, Felsen und Blockhalden und Fließgewässer mit ihren Lebensgemeinschaften zahlreicher Pflanzen- und Tierarten. Er gewährleistet die vom menschlichen Eingreifen weitgehend ungestörten Abläufe der natürlichen Entwicklung.
Nationalpark Harz Website

Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Als typische Mittelgebirgslandschaft wird der Nationalpark von Höhenzügen gebildet, die auf dem Erbeskopf mit 816 m ü. N.N. den höchsten Punkt des Landes Rheinland-Pfalz erreichen. Hohe jährliche Niederschläge von bis zu 1100 mm bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 7-8 Grad bestimmen die Natur des Nationalparks. Altholzreiche Buchenwälder mit eingestreuten Hangmooren, den sogenannten Brüchern sind auf der Hälfte der Fläche typisch. Mit der Gründung des Nationalparks im Jahr 2015 begann die Zusammenarbeit im Rahmen des EU-LIFE-Projekts „Hangmoore im Hochwald“ zur Regeneration und Sicherung von bedeutenden Moorlebensräumen.
Nationalpark Hunsrück-Hochwald Website

Nationalpark Jasmund
Der Nationalpark Jasmund ist mit 3.003 Hektar zwar der kleinste deutsche Nationalpark, seine Lebensräume sind dafür extrem vielfältig. Rund um die berühmte Kreideküste, dem größten geologischen Aufschluss in Norddeutschland, leben viele seltene Tier- und Pflanzenarten in Buchenwäldern, Quell- und Kesselmooren, Quellen und Bächen, Block- und Sandstränden, im Brack- und Meerwasser sowie auf seltenen Kalktrockenrasen. Seeadler, Zwergschnäpper, Wechselkröte, Glattnatter, Edelkrebs und die sehr seltene Alpenplanarie, eine Strudelwurmart, kennzeichnen die faunistischen Raritäten.
Nationalpark Jasmund

Naturpark Thüringer Wald
Seit 2008 ist der Naturpark Partner bei unseren Einsätzen im Thüringer Wald und unterstützt die Arbeitseinsätze in Sonneberg und Oberhof.
Naturpark Thüringer Wald Website

Naturschutzgroßprojekt „Bergwiesen im Osterzgebirge“
Die höheren Lagen des Osterzgebirges zwischen Altenberg und Fürstenwalde sind eine einzigartige Kulturlandschaft von besonderer Eigenart und Schönheit. Sie beherbergt eine große Vielfalt schützenswerter Biotope sowie eine bemerkenswert reichhaltige Flora und Fauna. Die Gegend verfügt über das größte zusammenhängende Gebiet intakter Bergwiesen in deutschen Mittelgebirgen. Die Steinrücken sind das typische Landschaftselement des Osterzgebirges schlechthin. Über Jahrhunderte haben Landwirte die Steine aus den Äckern gesammelt und meist zu linienförmigen, selten auch zu flächigen Steinwällen aufgeschichtet. Traditionell wurden die Steinrücken durch regelmäßige Nutzung der sie besiedelnden Pioniergehölze als Brennholz offen gehalten. Dadurch konnte sich eine typische artenreiche Flora und Fauna entwickeln mit der Feuerlilie und der Kreuzotter als Leitarten. Besonders charakteristisch sind viele Gestein besiedelnde Moos- und Flechtenarten. Durch Aufgabe der Holznutzung sind viele Steinrücken verbracht und verbuscht, wodurch die Biotope für die eigenständige Lebewelt an Wert verlieren. Für die Regeneration sind Auflichtung und dauerhafte Wiederaufnahme der Gehölznutzung essentiell. Bei dieser Aufgabe unterstützen wir seit 2014.
Naturschutzgroßprojekt "Bergwiesen" Website

Naturschutzzentrum Südschwarzwald
Für den Einsatz am Feldberg ist das Naturschutzzentrum Südschwarzwald seit 2003 unser Partner. Einsatzschwerpunkte sind Pflegemaßnahmen zugunsten des Auerhuhns und Arbeiten zur Erhaltung der eiszeitlich alpinen Relikte in Flora und Fauna am Feldberg.
Naturschutzzentrum Südschwarzwald Website

Niedersächsisches Forstamt Clausthal, Niedersächsische Landesforsten
Zentral im Westharz gelegen bewirtschaftet das Forstamt Fichtenwälder in den Berglagen bis auf 762 m ü. N.N. und Buchen- und Eichenmischwälder in den tieferen Lagen. Das Forstamt Clausthal ist Standort der „Waldökologie Harz“ und des Waldpädagogikzentrums Harz. Gemeinsam mit beiden Stellen setzen wir Maßnahmen zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung und ausgewählte Natur- und Artenschutzprojekte um.
Niedersächsisches Forstamt Clausthal Website

Niedersächsisches Forstamt Lauterberg, Niedersächsische Landesforsten
Seit der Forstreform in Niedersachsen setzt das Forstamt Lauterberg die seit 1993 laufende Zusammenarbeit mit der Försterei Braunlage am Wurmberg fort. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Waldumbauprogramm „LÖWE“ (Langfristige ökologische Waldentwicklung) in Niedersachsen.
Niedersächsisches Forstamt Lauterberg Website

Regionalforstamt Hochstift, Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Das Regionalforstamt Hochstift- eines von 16 Forstämtern des Landesbetriebs Wald und Holz NRW- liegt im Osten von Nordrhein-Westfalen und grenzt dort an die Bundesländer Niedersachsen und Hessen. Es ist forstfachlich zuständig für die Kreise Höxter und Paderborn mit einem Waldanteil von 30%. In dieser Region wachsen in NRW die meisten Buchen. Zusammen mit Südniedersachsen und Nordhessen ist es das Buchengebiet in Europa. Das Staatswaldgebiet „Naturerbe Buchenwälder OWL“ in der Nordegge ist insgesamt rund 2600 Hektar groß. Davon sind bereits 600 Hektar als Wildnisgebiete ausgewiesen. Hier soll sich nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“ echter Urwald entwickeln. Wir unterstützen seit 2014 am Preußischen Velmerstot, der höchsten Erhebung im Eggegebirge bei der Gestaltung einer offenen Landschaft mit markanten Einzelbäumen und Baumgruppen, in der durch Heidesaat und landespflegerische Eingriffe wieder Bergheide entstehen soll. Der Gipfel war Jahrhunderte lang beweidet, geprägt von weiten Bergheideflächen. Neben Heidelbeeren und Besenheide besiedelten auch einige Birken und Kiefern die zerklüfteten Sandsteinfelsen. Der Preußische Velmerstot war bis 1994 militärisches Sperrgebiet. Nach dem Rückbau der Militäranlagen steht er heute wie der benachbarte Gipfel des Lippischen Velmerstot unter Naturschutz. Seit 2015 arbeiten wir gemeinsam mit dem Regionalforstamt Hochstift und der Biologischen Station Kreis Paderborn – Senne im LIFE+Projekt „Eggemoore“ an der Renaturierung von Moorlebensräumen im Eggegebirge ab. Zentrale Ziele sind die Wiederherstellung eines günstigen Wasserhaushaltes, die Wiederherstellung des offenen Charakters der Moorflächen sowie die Vernetzung der Teilgebiete „Eselsbett“ und Schwarzes Bruch“.
Regionalforstamt Hochstift Website

Regionalverband Ruhr
Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der 11 kreisfreien Städte und vier Kreise in der Metropole Ruhr mit rund 5,1 Millionen Einwohnern. Der RVR ist als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung in der Metropole Ruhr zuständig. Die rund 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) engagieren sich für die Entwicklung des Ruhrgebiets. Sie sind Experten für Regionalplanung, Infrastrukturprojekte wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark und die Planung und den Ausbau des Radwegenetzes. Sie unterstützen z. Bsp. mit der Bereitstellung von Geo- und statistischen Daten sowie mit Öffentlichkeitsarbeit die Arbeit der Städte und Kreise in der Metropole Ruhr. Der Regionalverband Ruhr verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Naturschutz, Landschaftspflege, Waldbewirtschaftung und umweltverträglicher Freiflächenentwicklung. Als Flächeneigentümer möchte er die Menschen in der Metropole Ruhr – insbesondere Kinder und Jugendliche - für die Belange des Natur- und Umweltschutzes in der Region sensibilisieren. Deshalb liegen ihm Projekte zur Umweltbildung und Standorte, die Natur erfahrbar machen, ganz besonders am Herzen. Regionalverband Ruhr Website
RVR Ruhr Grün ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und betreut über 15.000 Hektar verbandseigener Freiflächen, davon 11.500 Hektar Wald. Damit ist der RVR der größte kommunale Waldbesitzer in Deutschland. RVR Ruhr Grün beteiligt sich intensiv an Erstaufforstungen im Ruhrgebiet und bewirtschaftet die Wälder kleinflächig, nutzt hiebsreife Stämme vorwiegend einzeln, legt naturnahe Waldränder an, belässt Totholz und wählt Baumarten standortgerecht aus. Der Regionalverband Ruhr hat rund 3.000 Hektar Eigentumsflächen in 55 Naturschutzgebieten, die nach dem Landschaftsgesetz ausgewiesen wurden. Die im dazugehörigen Landschaftsplan festgesetzten Naturschutzmaßnahmen zur dauerhaften Erhaltung der Naturschutzgebiete, werden von RVR Ruhr Grün umgesetzt.
Regionalverband Ruhr Grün Website

Stadtforstamt Baden-Baden
Der etwa 7500 ha große Stadtwald reicht von der oberrheinischen Tiefebene bis auf 1003 m ü. N.N. (Badener Höhe) und umfasst zahlreiche mitteleuropäische Waldgesellschaften. Baden-Baden ist einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Deutschland. Die Stadt brachte 470 ha ihres Waldes in den Nationalpark Schwarzwald ein. Seit Beginn der Partnerschaft 2014 bildet die Pflanzung von Weißtannen in der potenziellen Borkenkäferbekämpfungszone um den Nationalpark und Arbeiten im Waldnaturschutz den Arbeitsschwerpunkt.
Stadtforstamt Baden-Baden Website

Stadtforstamt Rostock
Vor 750 Jahren kaufte die Hansestadt Rostock das östlich der Warnow gelegene Waldgebiet der Rostocker Heide von Fürst Heinrich Borwin. Mit rund 6000 ha ist Rostock der fünftgrößte kommunale Waldbesitzer in Deutschland. Das Stadtforstamt wurde 1992 gegründet. Es bewirtschaftet den FSC-zertifizierten Rostocker Stadtwald naturnah, nachhaltig und aufgabenorientiert im Sinne einer Umweltdienstleistung für die Rostocker Bürger. Der Kommunalwald ist flächendeckend als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Drei Naturschutzgebiete liegen in der Rostocker Heide: NSG Heiliger See und Hütelmoor, NSG Radelsee und NSG Schnatermann. Die in Stadtnähe gelegene Rostocker Heide spielt für die Erholung der Rostocker und den Tourismus eine wesentliche Rolle. Die einmalige Kombination aus Strand und Wald bestimmt die Attraktivität dieser Landschaft. In der seit 2013 bestehenden Kooperation erwarten die Bergwaldprojekt-TeilnehmerInnen eine breite Auswahl an Arbeiten aus dem Waldumbau, dem Waldnaturschutz und der Besucherlenkung.
Stadtforstamt Rostock Website

Städtisches Forstamt Freiburg
Der FSC-zertifizierte Stadtwald Freiburg ist seit 2001 Projektstandort. Die Großstadtnähe fokussiert die Vielfalt der Nutzungsansprüche an den Wald und daraus resultierende Konflikte sowie Lösungsansätze. Der Stadtwald liegt an der Nahtzone zwischen zwei klimatisch und geologisch völlig unterschiedlichen Naturräumen: der „Oberrheinischen Tiefebene“ im Westen und dem eigentlichen „Schwarzwald“ im Osten und Süden der Stadt. In enger Nachbarschaft wachsen hier wärmeliebende, eichenreiche Laubwälder der Ebene und nadelbaumreiche Bergmischwälder auf dem Schauinsland. 60% des 5.200 Hektar großen Stadtwaldes gehören zum Naturraum Schwarzwald. Die in Günterstal, Littenweiler und Kappel sowie an Rosskopf und Schauinsland gelegenen Teile werden als „Bergwald“ bezeichnet.
Städtisches Forstamt Freiburg Website

Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH, Bau & Service Oberursel (Stadtwald) und Förderverein Schulwald Oberursel (Taunus) e.V.
Als moderner Energie-Versorger sowie Wasser-Weiterverteiler ist der Stadtwerke Unternehmensverbund, in dem die Abteilung Bau & Service den Stadtwald Oberursel betreut, eng mit der Stadt Oberursel verbunden und liefert Produkte und Dienstleistungen, die für eine hohe Lebensqualität sorgen. Im Stadtwald von Oberursel im Taunus werden 745 ha Wald naturnah bewirtschaftet mit klarem Vorrang für ökologische Belange und die Erholung der Bürgerinnen und Bürger.
Umweltverantwortung und die Förderung erneuerbarer Energien sind wesentliche Elemente der Unternehmenspolitik. So haben die Stadtwerke Oberursel gemeinsam mit der Raiffeisenbank Oberursel um die Energiewende in der Region voran zu bringen und den Bürgerinnen und Bürgern Oberursels eine Möglichkeit zu geben, einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende zu leisten, die Neue Energie Taunus eG gegründet - die erste Energiegenossenschaft im Hochtaunuskreis. Vor diesem Hintergrund ist das Engagement der Stadtwerke Oberursel zur ökologischen Aufwertung von besonders wertvollen Lebensräumen im Stadtwald gelebte Unternehmensphilosophie.
Bereits seit 1994 wird der am Waldrand gelegene „Schulwald“ als Freiraumlaboratorium für Oberurseler Schulen genutzt. Mit dem „Schulwald“ bietet die Stadt und der Förderverein den Oberurseler Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere Kindern und Jugendlichen, einen Einblick in unsere natürliche Umwelt und fördert so das Verständnis für unsere Abhängigkeit von natürlichen Lebensgrundlagen.
Stadtwerke Oberursel Website

Stadt Rothenfels
2007 begann die Kooperation mit dem großen kommunalen Waldbesitzer zur Aufarbeitung von Sturmschäden nach „Kyrill“. Seitdem werden Laubbäume zum Waldumbau gepflanzt und gepflegt und wo nötig Wildschutzzäune gegen Wildverbiss an den jungen Bäumen errichtet. Die kleinste Stadt Bayerns wuchs allmählich im Schutz der 1150 von dem fränkischen Adeligen Marquard II. von Grumbach gegründeten Burg Rothenfels. Im Jahr 1342 wurde Rothenfels erstmals als „Stadt“ urkundlich erwähnt.

Stadt Werdohl
Der Stadtwald wurde – wie viele andere Wälder im Sauerland – vom Sturm „Kyrill“ erheblich beschädigt. Seit 2008 werden Sturmschadensflächen standortgerecht mit Laubbäumen bepflanzt und junger Wald gepflegt.

Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz
Die Stiftung gestaltet die nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz und seiner abwechslungsreichen Kulturlandschaft. Ziel der Förderungen ist die dauerhafte Entwicklung von Natur und Umwelt, die nachhaltige regionale Entwicklung und die Unterstützung des Ehrenamtes. Seit 2012 arbeiten wir gemeinsam im Rahmen der EU-LIFE-Projekte „Moore in Hunsrück und Eifel“ und „Hangmoore im Hochwald“ an der Regeneration und Sicherung von bedeutenden Moorlebensräumen. Dabei werden gleichzeitig an diese Lebensräume gebundene Arten gefördert bzw. soll deren Rückgang aufgehalten werden und die von Moorlebensräumen ausgehende CO2-Freisetzung gestoppt und deren CO2-Bindung wieder aktiviert.
Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz Website

Thüringer Forstamt Oberhof, ThüringenForst
1995 begann die Zusammenarbeit im Herzen des Thüringer Waldes. Die Wälder des Forstamtes Oberhof bestehen zu 85 % aus Nadel- und zu 15 % aus Laubhölzern. Bei den Nadelhölzern ist die Fichte bestimmend. Im Forstamtsbereich liegen auch zahlreiche Moore, die mit artenreicher Flora und Fauna beeindrucken. Arbeiten rund um den Waldumbau und die Restitution der Waldmoore bilden die Arbeitsschwerpunkte der Zusammenarbeit.
Forstamt Oberhof Website

Thüringer Forstamt Sonneberg, ThüringenForst
Der größte Teil des Forstamtes gehört zum westlichen Thüringer Schiefergebirge. Von der Gesamtfläche sind 57 % bewaldet. Die übrige Fläche wird weitestgehend landwirtschaftlich genutzt. Markant erhebt sich das Gebirge (bis zu 840 m ü. N.N. am Fellberg) über sein südliches Vorland. Steile und enge Täler lassen kaum Raum für Siedlungen. Pflanzung und Zaunbau auf Schadensflächen von „Kyrill“ bilden den Schwerpunkt seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Forstamt Sonneberg 2008. In der Zwischenzeit sind auch Naturschutzarbeiten am „Grünen Band“, der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze dazu gekommen.
Forstamt Sonneberg Website

Wildland Stiftung Bayern
Die Wildland-Stiftung Bayern ist Trägerin zahlreicher, landesweit bedeutsamer Artenschutzprojekte. Bei allen Naturschutzprojekten der Stiftung steht der Erhalt der biologischen Vielfalt im Vordergrund. Wenngleich manche Projekte zugunsten einer Leittierart benannt sind, wie beispielsweise das Projekt „Birkwild in der Rhön“, so profitiert doch die gesamte Lebensraumgemeinschaft mit zahlreichen weiteren Tier- und Pflanzenarten. Leittierarten zeichnen sich durch besonders hohe und spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum aus. Der Gebietsbetreuer ist seit 2006 unser Partner bei Biotoppflegemaßnahmen in der Hohen Rhön, wie Waldumbau, Entbuschungen von Öhrchenweide, Lupinenbekämpfung oder Schließen von Entwässerungsgräben im „Schwarzen Moor“.
Wildland Stiftung Bayern Website

Ziegenfreunde Bermersbach e.V.
Seit 2005 unterstützen wir die Ziegenfreunde bei der Landschaftspflege. Ziele sind die Erhaltung der Kulturlandschaft mit ihrer Artenvielfalt und die Förderung der positiven Auswirkungen der offenen, beweideten Waldtäler auf das Regionalklima vom Murgtal bis nach Karlsruhe.
Ziegenfreunde Bermersbach Website