Nochmals Moorwiedervernässung in einem der fast zahllosen Kesselmoore der Halbinsel. Das Ende naht. Mit dem allerletzten Bauwerk von vieren dieser Woche.
Das ist sie, erste Arbeitsfläche samt Arbeitsauftrag für die Freiwilligen. An anderer Stelle wartet noch ein Steigbauhang und ausgediente Lawinenschutzteile auf ihre Entfernung.
Heute macht die Sicht auf den Bachlauf den neuen Arbeitszweck klar. Fichten allüberall. Zu viel, zu dicht. Sie sind Barriere für Insekten, die Nadelstreu wirkt negativ auf Gewässerorganismen.
Gut, wenn eins einen aufgeladenen Akkuschrauber im Handgepäck hat. Ein Naturschutzgebiet will stets ausgezeichnet sein. Und bleiben - auch wenn mal ein Pfahl der Beschilderung unten fault.
Schlussphase des Achtwocheneinsatzes im Roten Moor. Noch einmal 50 Meter Spundwand übers Eck bis zu 4 Meter tief ins Torf getrieben. Und alte Entwässerungsrohre ausgebuddelt.
Die Spundwand im Hauptentwässerungsgraben wird mit größter Sorgfalt eingerichtet. Nach vielen Jahren hier zum letzten Mal mit Student*innen der HNEE Eberswalde.
Das neue bayerische Auerwildmonitoring schließt: „Die sehr vereinzelten Nachweise bei gleichzeitig hoher Probeflächendichte lassen auf eine sehr geringe Populationsgröße schließen.“
Früh am Morgen. Zum Wachwerden: 2. Etappe auf dem Weg zur Arbeitsstelle. Fußmarsch. Es zieht sich. Bereits vorbei: elf Kilometer Anfahrt bis zum Parkplatz.
Ausgrabung wie im Archäologiecamp. Die alte, marode und undichte Spundwand ist freigelegt. Bisherige Methode "neue vor alte Spundwand setzen" scheitert in diesem Abschnitt.
Das hier waren 30 Schüler*innen des Gymnasiums St. Paulusheim aus Bruchsal. Fichtenfällen entlang eines Bachlaufes zur Förderung des Laubholzaufwuchses.