Projektpartner
Forstamt Bad Sobernheim
Die Wälder im Einzugsgebiet der mittleren Nahe liegen in der Verantwortung des Forstamts Bad Sobernheim. Das Betreuungsgebiet umfasst eine West-Ost-Ausdehnung von Kirn und Sien bis Bad Münster am Stein Ebernburg sowie in Nord-Süd-Richtung vom Lützelsoon bis Becherbach in der Pfalz. Neben den Flüssen Nahe und Glan prägen ausgedehnte Wälder die Landschaften innerhalb des Forstamtsbereiches.
Aus dem Zusammenspiel von Geologie und Klima ergeben sich im Bereich des Forstamtes sehr interessante Waldstandorte. Für Deutschland sehr ungewöhnlich sind die sehr steilen und flachgründigen Hänge entlang der Nahe, die sich durch das harte Vulkangestein (Porphyr) tief eingegraben hat. Durch die Kombination aus einer geringmächtigen Oberbodenschicht, wenigen Nährstoffen im Ausgangsgestein, dem sehr warmen Weinbauklima und nur etwa 600 mm / m² Jahresniederschlag sind diese Hänge Grenzstandorte für den Wald. Typischerweise stocken hier sehr lichte Waldbestände mit niedrigen und langsam wachsenden Eichen sowie dem Felsenahorn.