Jede Woche arbeiten Dutzende Freiwillige an verschiedenen Orten Deutschlands zur Wiederherstellung und Erhaltung von Ökosystemen. Herzlichen Dank an alle für das großartige Engagement!
Die Tourist-Info nennt sie schon mal „Das deutsche Stonehenge“ oder „Steinernes Meer“ und setzt die 40 Hektar Kies- und Naturschutzfläche auf die Must-see-Liste.
Die einen nutzen ihr Knips-Handy, andere ihr Erinnerungsvermögen, um sich später an ihren Projekteinsatz zu erinnern. Es geht aber auch mit Stift und Papier.
Seit Jahren sind die Bestandszahlen des Auerwilds im Schwarzwald im Sinkflug. Es wird viel versucht, diesen Trend zu stoppen, um das lokale Aussterben zu verhindern.
Wenn Starkregen zu Hochwasser führt liegt der Grund auch im fehlenden Rückhaltevermögen im Niederschlagsgebiet. Im Hünsrück wird deshalb daran gearbeitet.
Manche meinen, Moorwiedervernässung wäre eine banale und spontane Sache. Dabei wird die Rechnung ohne die Kräfte des Wassers und physikalische Gesetze gemacht.
Je nach Region und Landschaft werden Feuchtgebiete und Moore ganz unterschiedlich benannt. Im Süden sprechen die Menschen von Moos, Ried und Filz. Anderswo ist es der Bruch, im Emsland die Dose.
Wenn Bäume geschwächt sind oder in die Zerfallsphase übergehen, beginnen Pilze ihr Werk. Das kann eins beim umherschweifenden Tännchen schützen entdecken.
Mit der Pflanzung der Bäume und dem Anbringen eines Verbissschutzes oder dem Aufstellen eines Zaunes ist es nicht getan. Jahrelange Nachsorge muss sein und garantiert den Erfolg.
Vor fünfzig Jahren übte auf der Fläche in der Niederlausitz die Nationale Volksarmee den Ernstfall. Später tat dies die Bundeswehr mit gleichem Ernst. Als Teil des Nationalen Naturerbes herrscht jetzt Frieden auf der Fläche.