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Waldsalon
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Im November 2016 eröffneten wir in unseren Büroräumen in Würzburg den Bergwaldprojekt Waldsalon.
Als Begegungsort und gleichnamige Veranstaltungsreihe laden wir hier regelmäßig Menschen dazu ein, Erfahrungen, Gedanken und Ideen auszutauschen und zu verbreiten – für eine nachhaltige und freundliche Welt.

> Weil´s nicht mehr summt, laden wir am 28. September 2018 Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald und Professor am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie an der Universität Würzburg, in unseren Waldsalon ein. Er wird einen Vortrag zum Thema „Insektensterben. Was der stille Tod der Kerbtiere in Deutschland bewirkt und was wir dagegen tun können“ halten. InsektenforscherInnen und Naturinteressierte beobachten seit Jahren einen massiven Rückgang zahlreicher Insektenarten und insektenfressender Wirbeltiere. Das Insektensterben ist von großer Tragweite für die Ökosysteme, die Biodiversität und die Landwirtschaft in Deutschland und ein wichtiger Grund für das Vogelsterben. Jörg Müller gibt einen aktuellen Überblick zu verschiedenen Facetten, Ursachen und Wirkungen des Insektensterbens in Deutschland und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Wir sind sehr gespannt!

> Am 18. Mai 2018 fand der sechste Waldsalon mit Markus Wissen, Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse aus Berlin, statt. Der Referent stellte das von ihm und Ulrich Brand herausgegebene Buch Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus vor. Zum Inhalt des Buchs: Die Muster von Produktion und Konsum des globalen Nordens erfordern einen überproportionalen Zugriff auf ökologische und soziale Ressourcen der restlichen Welt. Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und nimmt weiter an Fahrt auf. Globaler Kapitalismus und Imperialismus rücken dabei näher zusammen. Die Autoren legen in ihrem Buch eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie unangemessen die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Es wird gezeigt, wie notwendig eine umfassende sozial-ökologische Transformation hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann.
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> Ganz nach unserem Geschmack: Am 9. Februar 2018 bekamen wir im fünften Waldsalon Besuch von den Waldrebellen Knut Sturm, Forstamtsleiter Lübecker Stadtwald, und Dr. Torsten Welle, Leiter Wissenschaft und Forschung bei der Naturwaldakademie. Sie zeigten anhand aktueller Forschungsergebnisse aus der Urwaldforschung, was wir für die naturnahe Bewirtschfatung unserer Wälder im Hinblick auf den Erhalt der Biodiversität und den Klimaschutz lernen können. Zahlen und Bilder aus dem Stadtforstamt Lübeck untermauerten die praktische Umsetzung dieses Konzepts.
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> Kurz vor den Bundestagswahlen, am 15. September, referierte Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgeschforschung im Waldsalon. Obwohl der Klimawandel die größte Herausforderung unserer Zeit ist, geht das Thema in den aktuellen Nachrichten und auch im Wahlkampf unter. Mit unserem vierten Waldsalon wollten wir dem entgegenwirken und uns aus erster Hand informieren: "Klimawandel - Wie viel Zeit bleibt uns noch, eine globale Klimakatastrophe zu verhindern?“
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> Zum dritten Waldsalon am 7. Mai 2017 luden wir zum Thema "Sehnsuchtsort Wald" den isländischen Singer-Songwirter Svavar Knútur ein. Er sang wunderschön von Waldeinsamkeit und Wanderlust.
Der Wald ist nicht nur Holzlieferant, Hotspot der Artenvielfalt für viele Tiere und Pflanzen und Produzent unserer natürlichen Lebensgrundlagen, sondern seit jeher auch Sehnsuchtsort und Platz der Erholung und Regeneration für uns Menschen. Zahlreiche Lieder, Gedichte und Geschichten zeugen seit frühester Zeit von unserer emotionalen Bindung an den Wald und auch in unserer techniklastigen und stetig digitalisierten Zeit hegen wir noch immer eine enge Bindung an diesen Ort. 

> Beim zweiten Waldsalon, am 10. Februar 2017 referierte Felix Prinz zu Löwenstein zum Thema "Ökologische Landwirtschaft im Kontext von Klimaschutz, Biodiversität und Welternährung".
Anschließend diskutierten wir mit ihm und den lokalen AkteurInnen der ökologischen Landwirtschaft Dieter Kraus-Egbers, Biobauer aus Altertheim, Karl-Heinz Ursprung, Bioladeninhaber in Höchberg und Barbara März, Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft e.V. aus Würzburg, über Potentiale und Schwierigkeiten im Raum Würzburg. Aufzeichnung der Veranstaltung:
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> Die Auftaktveranstaltung fand am 4. November 2016 mit Fabian Scheidler statt. Er stellte sein Buch "Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation" vor. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist hier zu finden:
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