Fördern
bahn.bonus Naturprämie
Allgäu Landschaft

Für Auerwild und Weißtanne
bahn.bonus-Punkte im Einsatz für Artenvielfalt und naturnahen Waldumbau im Allgäu

Im Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten sind einige Bereiche des Bergwalds noch von labilen Fichtenbeständen geprägt, die dem Klimawandel nicht standhalten. Die Staatswälder werden hier seit geraumer Zeit zu ökologisch stabilen Bergmischwäldern aus Fichten, Weißtannen und Buchen umgebaut. Das Bergwaldprojekt unterstützt den Umbauprozess mit der Pflanzung von Buchen und Tannen und dem Einzelschutz der Weißtannen.
Einer der letzten großen und intakten Lebensräume für unsere Rauhfußhuhnarten Auerwild und Birkwild liegt in den Alpen. Die Allgäuer Alpen sind sogar einer der wichtigsten Auerwildlebensräume in Mitteleuropa. Mithilfe einer geeigneten Biotopgestaltung verhilft das Bergwaldprojekt diesen Tieren zu einem optimalen Lebensraum.

Das Bergwaldprojekt wird hier in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und Dank der Spende Ihrer Prämienpunkte aktiv
Im Revier Sonthofen-West, Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten, unterstützt das Bergwaldprojekt 2016 zwei Einsatzwochen für Freiwillige im ökologischen Waldumbau und der Biotopgestaltung.

Bergwälder stärken und Artenvielfalt fördern
Im Bergwald bei Sonthofen pflanzt das Bergwaldprojekt Weißtannen und Buchen. Diese stärken die Schutzfunktionen nachhaltig. Vor allem die Tanne stabilisiert mithilfe ihres Pfahlwurzelwerks den künftigen Bergmischwald. Das Laub der Buche verbessert die Humusauflage und trägt dazu bei, Wasser und Nährstoffe nachhaltig zu speichern. So werden einschichtige und labile Fichtenwälder, die den Folgen des Klimawandels, wie Wassermangel und Borkenkäfer, nicht mehr gewachsen sind, nach und nach in stabile Mischwälder umgewandelt.
Bei der Biotopgestaltung für Auer- und Birkwild ist es wichtig, dass kein geschlossener Wald erhalten bleibt, sondern ein Flächenmosaik entsteht. Auerwild benötigt z. B. für die Aufzucht der Jungen geschlossene Dickungsbereiche zur Feindvermeidung, die direkt an offene und freie Plätze mit Heidelbeere und in moorigen Bereichen mit Moosbeere angrenzen. Auch große Solitärbäume, welche den Tieren als Schlafbaum dienen, müssen ausgeformt und freigestellt werden.

In der Zeit vom 06.06.–31.07.2016 können Sie Ihre Prämienpunkte unter https://www.bahn.de/p/view/bahncard/praemienkategorien/themenwelt_umwelt.shtml einlösen und die Arbeit des Bergwaldprojekts mit Freiwilligen in Balderschwang und Gunzesried unterstützen. So helfen Sie mit, stabile Bergwälder und Lebensraum für bedrohte Tierarten auch künftig zu sichern. Die Spenden werden zur Finanzierung von standortsheimischem Pflanzgut, Unterkunft, Verpflegung, Ausrüstung und Anleitung der Freiwilligen benötigt. 

 

 

Array
Array
Array
Array