Will der Berufsjäger tun, was notwendig ist, um der Naturverjüngung des Waldes mehr Wachstumschancen zu geben, braucht er Unterstützung. Zum Beispiel durch jagdliche Einrichtungen.
Waldkatzen lieben naturnahe und strukturreiche Wälder. Bis sich ein monotoner Fichtenforst dahin entwickelt dauert es viele Jahre. Für die Waldkatzen wird daher etwas nachgeholfen.
Rotwild wird in den Alpen traditionell im Wintergatter durchgefüttert - auch um die Naturverjüngung im Wald zu schonen. Nun gibt es aber wieder Wölfe in der Region.
Europaweit werden Gartenschläfer immer seltener. Um etwas für den Bestand der putzigen Bilche zu tun, fertigen Jugendliche Bilchkästen als Rückzugsort an.
Früher musste Regenwasser schnell raus dem Wald. Die Fichten sollten nicht im Wasser stehen. Schnell abfließendes Wasser führt bei Starkregen aber zu Hochwasser und fehlt bei Trockenheit im Wald.
Menschen komplett von der Natur aussperren schafft keine Akzeptanz für Naturschutz. Deswegen muss aber nicht jede kleine Fläche durch Wege zerschnitten sein.
Ein Moor, das bis vor 2 Jahren noch Wald war, auf einer Fläche von 3,4 ha. Der Hochmoorkörper ist 5 Meter mächtig, enorme Mengen CO2 darin gespeichert.
Der nächste Starkregen kommt bestimmt. Spült Gräben immer tiefer aus, Ränder rutschen nach, die Erosionszone wird immer größer. Doch damit ist Schluss hier.
Aufbauwoche. Eine Handvoll Projektler*innen ist am Bauen, unterstützt durch Hebebühne und Bagger. Bald ist Richtfest für die Waldscheune. Stamm um Stamm.
Sie gelten als allwissend und Alleskönner*innen, fast schon verehrt und angehimmelt als Hälbgötter in Grün. Aber stopp! Nicht jede*r kann immer schon alles und überall.