Zielsetzungen

Jede Naturschutzmaßnahme, die im Rahmen einer Waldschulwoche umgesetzt wird, steht in direktem Bezug zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS). Die NBS wurde im November 2007 von der Bundesregierung mit dem Ziel beschlossen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen.

Konkrete Beispiele für die Arbeiten im Rahmen der Umsetzung der NBS im Rahmen der "Waldschule für die biologische Vielfalt" sind etwa die Mahd auf Biotopflächen im Biosphärenreservat Rhön zum Erhalt der Arnika, Offenlandpflege im mittleren Schwarzwald zur Schaffung von Brut- und Nahrungsplätzen für Auer- und Birkhuhn, Waldumbau zur Verbesserung des Lebensraums für die Wildkatze, oder auch die Renaturierung von Waldmooren im nördlichen Brandenburg, die Fisch- und Seeadler eine Heimat bieten. Die Arbeiten werden dem Alter der Jugendlichen angepasst.

Die Jugendlichen werden von der fachlich qualifizierten Projektleitung und geschulten GruppenleiterInnen des Bergwaldprojekts betreut. Die Projektküche versorgt die Gruppen mit vegetarischer Verpflegung.

 

Ablauf einer Waldschulwoche für die biologische Vielfalt

Die Anreise zu den Projektwochen erfolgt am Sonntagnachmittag, Abreise ist Samstagvormittag. Von Montag bis Freitag sind wir im Wald. Die Zeitplanung sieht (wetterunabhängig!) in der Regel wie folgt aus:

> 06:00 Uhr Wecken
> 06.30 Uhr Frühstück
> 07.30 Uhr Abfahrt zur Arbeitsstelle
> 08.00 Uhr Arbeitsbeginn
> 10.00 Uhr Zweites Frühstück im Wald
> 13.00 Uhr Mittagessen im Wald
> 17.00 Uhr Rückkehr zur Unterkunft
> 19.00 Uhr Abendessen

 

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:

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