Amrum

Die Nordseeinsel Amrum wird zu 200 ha von Wald bedeckt , der vor Bodenerosion und Dünenwanderung schützt und den Einheimischen und Besuchern als Erholungsgebiet dient. 2001 pflanzte das BWP nach dem Orkan Anatol, der große Lücken in den Inselwald riss, standortsheimische Laubgehölze. Diese werden in den jährlichen Pflegeeinsätzen von Brombeeren und der Spätblühenden Traubenkirsche befreit. Zusätzlich führen wir hier die Durchforstung im `Alten Wald` durch.
Unterkunft Haus Amrum in Norddorf
(Dusche, Strom, Warmwasser).
Download Dossier: Amrum (PDF)

Die Nordseeinsel Amrum wird zu 200 ha von Wald bedeckt , der vor Bodenerosion und Dünenwanderung schützt und den Einheimischen und Besuchern als Erholungsgebiet dient. 2001 pflanzte das BWP nach dem Orkan Anatol, der große Lücken in den Inselwald riss, standortsheimische Laubgehölze. Diese werden in den jährlichen Pflegeeinsätzen von Brombeeren und der Spätblühenden Traubenkirsche befreit. Zusätzlich führen wir hier die Durchforstung im `Alten Wald` durch.
Unterkunft Haus Amrum in Norddorf
(Dusche, Strom, Warmwasser).
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Zechlinerhütte

Die Oberförsterei Zechlinerhütte liegt im Mecklenburger- Brandenburger-Seengebiet. Durch die Überformung der Landschaft durch die Weichseleiszeit vor 10 000 Jahren entstand durch die Erdablagerungen der Gletscher und das Abschmelzen des Eises, eine abwechslungsreiche Landschaft aus Seen, Moränenhügeln und Mooren.
Die Wälder werden vor allem durch Eiche, Buche und Kiefer geprägt. In der traditionsreichen Oberförsterei (300 jährige Geschichte) arbeitet das Bergwaldprojekt in der Renaturierung von Waldmooren durch Entfernen standortsfremder Fichten, der Pflanzung in den umliegenden Moränenbereichen mit standortsheimischen Laubholz (Eiche, Buche und Edellaubhölzer) und dem Schutz der Pflanzungen vor Wildverbiss durch Zäunung.
Untergebracht sind wir im komfortablen Forsthaus Boberow.

Die Oberförsterei Zechlinerhütte liegt im Mecklenburger- Brandenburger-Seengebiet. Durch die Überformung der Landschaft durch die Weichseleiszeit vor 10 000 Jahren entstand durch die Erdablagerungen der Gletscher und das Abschmelzen des Eises, eine abwechslungsreiche Landschaft aus Seen, Moränenhügeln und Mooren.
Die Wälder werden vor allem durch Eiche, Buche und Kiefer geprägt. In der traditionsreichen Oberförsterei (300 jährige Geschichte) arbeitet das Bergwaldprojekt in der Renaturierung von Waldmooren durch Entfernen standortsfremder Fichten, der Pflanzung in den umliegenden Moränenbereichen mit standortsheimischen Laubholz (Eiche, Buche und Edellaubhölzer) und dem Schutz der Pflanzungen vor Wildverbiss durch Zäunung.
Untergebracht sind wir im komfortablen Forsthaus Boberow.
Liebenburg-Hainberg

Der waldreiche Hainberg liegt nordwestlich des Harzes in den Landkreisen Wolfenbüttel, Goslar und Hildesheim. Er ist Teil des Niedersächsischen Berglands. Sehenswert sind die Bodensteiner Klippen, eine Felsformation aus Sandstein, im Südteil des Hainbergs. Der Hainberg ist geprägt von artenreichen Buchenwaldgesellschaften, die naturnah bewirtschaftet werden. Seit 1995 unterstützt das Bergwaldprojekt in der Waldpflege und der Förderung seltener Baumarten, wie Elsbeere, Vogelkirsche und Bergulme. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Hutewaldprojekt am Wohldenberg. Der seit 2007 wieder beweidete Hutewald ist lebendige Kulturgeschichte. Die mächtigen 300-jährigen Hutewaldeichen sind aber auch vielfältiger Lebensraum für gefährdeten Altholzbewohner der einheimischen Flora und Fauna.
Als Unterkunft dient die Karpatenhütte mitten im Wald mit Holzöfen und Kerzenlicht (ohne Strom).

Der waldreiche Hainberg liegt nordwestlich des Harzes in den Landkreisen Wolfenbüttel, Goslar und Hildesheim. Er ist Teil des Niedersächsischen Berglands. Sehenswert sind die Bodensteiner Klippen, eine Felsformation aus Sandstein, im Südteil des Hainbergs. Der Hainberg ist geprägt von artenreichen Buchenwaldgesellschaften, die naturnah bewirtschaftet werden. Seit 1995 unterstützt das Bergwaldprojekt in der Waldpflege und der Förderung seltener Baumarten, wie Elsbeere, Vogelkirsche und Bergulme. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Hutewaldprojekt am Wohldenberg. Der seit 2007 wieder beweidete Hutewald ist lebendige Kulturgeschichte. Die mächtigen 300-jährigen Hutewaldeichen sind aber auch vielfältiger Lebensraum für gefährdeten Altholzbewohner der einheimischen Flora und Fauna.
Als Unterkunft dient die Karpatenhütte mitten im Wald mit Holzöfen und Kerzenlicht (ohne Strom).
Nationalpark Harz

Ältester deutscher Projektstandort. Im spektakulären Nationalpark Harz engagiert sich das BWP in der Umbauzone des Parks für den ökologischen Waldumbau: Buchen und Bergahorn werden gepflanzt, um die naturfernen Fichtenwälder nach und nach in stabile ökologische Mischwälder umzuwandeln. Weitere Arbeiten sind die Bachrenaturierung (Trinkwasserschutz) und der Abbau überflüssiger Schutzzäune.
Als Unterkunft dient die einfache Hummel-Maas-Hütte am Oderteich, mit Strom aber ohne Dusche.
Download Dossier: Harz (PDF)

Ältester deutscher Projektstandort. Im spektakulären Nationalpark Harz engagiert sich das BWP in der Umbauzone des Parks für den ökologischen Waldumbau: Buchen und Bergahorn werden gepflanzt, um die naturfernen Fichtenwälder nach und nach in stabile ökologische Mischwälder umzuwandeln. Weitere Arbeiten sind die Bachrenaturierung (Trinkwasserschutz) und der Abbau überflüssiger Schutzzäune.
Als Unterkunft dient die einfache Hummel-Maas-Hütte am Oderteich, mit Strom aber ohne Dusche.
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Clausthal Zellerfeld im Harz

Im Nordwesten an den Nationalpark Harz angrenzend, liegen in den Hochlagen (bis 762m ü. NN) die Fichtenwälder und in den tieferen Lagen die Buchen- und Eichenmischwälder des Forstamts Clausthal. Die Landschaft und der Wald sind von einer jahrhundertelangen Bergbaugeschichte geprägt. Der Wald wird nach den Grundsätzen einer Langfristigen, Ökologischen Waldentwicklung (LÖWE) bewirtschaftet. Seit 2006 pflanzt das Bergwaldprojekt Laubbäume in Fichtenwäldern und an Bachläufen. Wir bauen Hordengatter, um die jungen Bäume vor Wildverbiss zu schützen. Eine wichtige Aufgabe ist die Entnahme von Fichten in den Bachtälern.
Unterkunft: Jugendwaldheim Ahrendsberg über der Okertalsperre (Strom, Dusche, Warmwasser)
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Im Nordwesten an den Nationalpark Harz angrenzend, liegen in den Hochlagen (bis 762m ü. NN) die Fichtenwälder und in den tieferen Lagen die Buchen- und Eichenmischwälder des Forstamts Clausthal. Die Landschaft und der Wald sind von einer jahrhundertelangen Bergbaugeschichte geprägt. Der Wald wird nach den Grundsätzen einer Langfristigen, Ökologischen Waldentwicklung (LÖWE) bewirtschaftet. Seit 2006 pflanzt das Bergwaldprojekt Laubbäume in Fichtenwäldern und an Bachläufen. Wir bauen Hordengatter, um die jungen Bäume vor Wildverbiss zu schützen. Eine wichtige Aufgabe ist die Entnahme von Fichten in den Bachtälern.
Unterkunft: Jugendwaldheim Ahrendsberg über der Okertalsperre (Strom, Dusche, Warmwasser)
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Braunlage im Harz

Hier arbeiten wir rund um Niedersachsens höchsten Gipfel, den Wurmberg (971m). Im Bereich des rauen Brocken-Nachbars arbeitet das BWP zusammen mit dem Forstamt Bad Lauterberg in der Waldpflege, dem Zaunabbau und dem Hordengatterbau (Wildschutzzäune aus Holz).
Als Unterkunft dient die Hummel-Maashütte am Oderteich.
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Hier arbeiten wir rund um Niedersachsens höchsten Gipfel, den Wurmberg (971m). Im Bereich des rauen Brocken-Nachbars arbeitet das BWP zusammen mit dem Forstamt Bad Lauterberg in der Waldpflege, dem Zaunabbau und dem Hordengatterbau (Wildschutzzäune aus Holz).
Als Unterkunft dient die Hummel-Maashütte am Oderteich.
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Werdohl im Sauerland

Das Sauerland ist eine der am stärksten vom Sturm „Kyrill“ betroffenen Regionen in Deutschland. Auch im Stadtwald von Werdohl riss „Kyrill“ am 18. Januar 2007 große Löcher. 2008 beginnt die Zusammenarbeit zur Bewältigung der Sturmschäden im Wald. Auf geräumten Sturmwurfflächen werden von Elsbeere bis Rotbuche nahezu alle standortheimischen Laubbäume zur Begründung einer neuen naturnahen, stabilen Waldgeneration gepflanzt.
Die Unterkunft oberhalb von Werdohl ist ein sehr komfortables Ferienhaus.

Das Sauerland ist eine der am stärksten vom Sturm „Kyrill“ betroffenen Regionen in Deutschland. Auch im Stadtwald von Werdohl riss „Kyrill“ am 18. Januar 2007 große Löcher. 2008 beginnt die Zusammenarbeit zur Bewältigung der Sturmschäden im Wald. Auf geräumten Sturmwurfflächen werden von Elsbeere bis Rotbuche nahezu alle standortheimischen Laubbäume zur Begründung einer neuen naturnahen, stabilen Waldgeneration gepflanzt.
Die Unterkunft oberhalb von Werdohl ist ein sehr komfortables Ferienhaus.
Nationalpark Kellerwald

Der Buchennationalpark in Deutschland. Durch Jahrhunderte lange Jagdnutzung waldbaulich kaum verändert schlägt hier das Herz der Hainsimsen- Buchenwälder. An steilen Hängen gedeihen auch uralte ungenutzte Eichen. Wildnislernort für den Menschen. Seit 2005 arbeitet das Bergwaldprojekt im Zaun- und Fütterungsabbau, Waldumbau und der Biotoppflege.
Unterkunft: Komfortables Ferienheim
Albert-Schweizer mit Dusche, Strom und Warmwasser.
Ab 2006 auch für Eltern-Kind-Wochen.
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Der Buchennationalpark in Deutschland. Durch Jahrhunderte lange Jagdnutzung waldbaulich kaum verändert schlägt hier das Herz der Hainsimsen- Buchenwälder. An steilen Hängen gedeihen auch uralte ungenutzte Eichen. Wildnislernort für den Menschen. Seit 2005 arbeitet das Bergwaldprojekt im Zaun- und Fütterungsabbau, Waldumbau und der Biotoppflege.
Unterkunft: Komfortables Ferienheim
Albert-Schweizer mit Dusche, Strom und Warmwasser.
Ab 2006 auch für Eltern-Kind-Wochen.
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Biosphärenreservat Rhön

Die Rhön, das „Land der offenen Fernen“, ist ein Mittelgebirge an der Nahtstelle zwischen Bayern, Hessen und Thüringen. Durch jahrhunderte lange Nutzung entwickelte sich eine vielgestaltige Kulturlandschaft mit Buchenwäldern, Gebüschen, Ackerland und artenreichen Wiesen in den Hochlagen. 1991 erkannte die UNESCO die Rhön als Biosphärenreservat an, um den Schutz, die Pflege und Entwicklung dieser außergewöhnlichen Mittelgebirgslandschaft zu sichern. Das Bergwaldprojekt arbeitet in der Birkhuhn-Biotoppflege, Moor-Wiedervernässung und im Waldumbau auf der „Langen Rhön“.
Unterkunft: Frankfurter Hütte oberhalb von Gersfeld mit Strom, Dusche und Warmwasser.
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Die Rhön, das „Land der offenen Fernen“, ist ein Mittelgebirge an der Nahtstelle zwischen Bayern, Hessen und Thüringen. Durch jahrhunderte lange Nutzung entwickelte sich eine vielgestaltige Kulturlandschaft mit Buchenwäldern, Gebüschen, Ackerland und artenreichen Wiesen in den Hochlagen. 1991 erkannte die UNESCO die Rhön als Biosphärenreservat an, um den Schutz, die Pflege und Entwicklung dieser außergewöhnlichen Mittelgebirgslandschaft zu sichern. Das Bergwaldprojekt arbeitet in der Birkhuhn-Biotoppflege, Moor-Wiedervernässung und im Waldumbau auf der „Langen Rhön“.
Unterkunft: Frankfurter Hütte oberhalb von Gersfeld mit Strom, Dusche und Warmwasser.
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Oberhof im Thüringer Wald

Der Thüringer Wald ist ein waldreiches Mittelgebirge mit Höhenlagen bis zu 982m ü. NN. Das Arbeitsgebiet liegt rund um den Wintersportort Oberhof und am Schneekopf (978m ü. NN) Fichtenwälder prägen das Landschaftsbild. 1995 – 1998 fanden bereits Einsatzwochen mit dem Forstamt Oberhof statt. Seit 2008 findet in Kooperation mit dem Naturpark Thüringer Wald wieder ein Einsatz in Oberhof statt. Neben Waldpflege und Zaunbau drehen sich die Arbeiten auch um die Folgen des Orkans Kyrill (18. Januar 2007), der die Wälder rund um Oberhof sehr stark schädigte.
Unterkunft: Einfache Hütte der Bergwacht mitten im Wald ohne Strom und Warmwasser. Matratzenlager und Zelte.
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Der Thüringer Wald ist ein waldreiches Mittelgebirge mit Höhenlagen bis zu 982m ü. NN. Das Arbeitsgebiet liegt rund um den Wintersportort Oberhof und am Schneekopf (978m ü. NN) Fichtenwälder prägen das Landschaftsbild. 1995 – 1998 fanden bereits Einsatzwochen mit dem Forstamt Oberhof statt. Seit 2008 findet in Kooperation mit dem Naturpark Thüringer Wald wieder ein Einsatz in Oberhof statt. Neben Waldpflege und Zaunbau drehen sich die Arbeiten auch um die Folgen des Orkans Kyrill (18. Januar 2007), der die Wälder rund um Oberhof sehr stark schädigte.
Unterkunft: Einfache Hütte der Bergwacht mitten im Wald ohne Strom und Warmwasser. Matratzenlager und Zelte.
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Frammersbach im Spessart

Der Spessart ist eines der waldreichsten Mittelgebirge Deutschlands. Geprägt und berühmt durch seine alten Buchen- und Eichenwälder erreicht er Höhen bis knapp 600m ü. NN. In den Gemeindewäldern von Partenstein und Wiesthal arbeitet das Bergwaldprojekt in der Waldpflege, Pflanzung und im Zaunabbau.
Unterkunft: Jugendhaus Franziskus in Frammersbach mit Strom und Dusche.

Der Spessart ist eines der waldreichsten Mittelgebirge Deutschlands. Geprägt und berühmt durch seine alten Buchen- und Eichenwälder erreicht er Höhen bis knapp 600m ü. NN. In den Gemeindewäldern von Partenstein und Wiesthal arbeitet das Bergwaldprojekt in der Waldpflege, Pflanzung und im Zaunabbau.
Unterkunft: Jugendhaus Franziskus in Frammersbach mit Strom und Dusche.
Hinterweidenthal
im Biosphärenreservat Pfälzer Wald

Im Jahr 1992 wurde der Pfälzer Wald wegen seines besonderen Vorbild- und Modellcharakters als 12. deutsches Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Die Heimat von Luchs und Wildkatze ist somit ein wichtiger Mosaikstein für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Gekennzeichnet ist das Gebiet durch große Kiefern-, Eichen- und Esskastanienwälder. Das BWP führt hier Arbeiten in der Landschafts- und Waldpflege sowie Pflanzungen standortsheimischer Baumarten durch.
Als Unterkunft dient eine einfache Forsthütte mit Kaltwasser.
im Biosphärenreservat Pfälzer Wald

Im Jahr 1992 wurde der Pfälzer Wald wegen seines besonderen Vorbild- und Modellcharakters als 12. deutsches Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Die Heimat von Luchs und Wildkatze ist somit ein wichtiger Mosaikstein für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Gekennzeichnet ist das Gebiet durch große Kiefern-, Eichen- und Esskastanienwälder. Das BWP führt hier Arbeiten in der Landschafts- und Waldpflege sowie Pflanzungen standortsheimischer Baumarten durch.
Als Unterkunft dient eine einfache Forsthütte mit Kaltwasser.
Forbach im Schwarzwald

Die wunderschöne Landschaft ist ein NATURA 2000 Schutzgebiet. Seit 11 Jahren arbeitet das Bergwaldprojekt mit der waldreichen Gemeinde im Nordschwarzwald (Waldanteil über 90%) zusammen. Arbeiten sind Pflanzung, Waldpflege zur Förderung von Laubholz und Weißtanne, Einzelschutz gegen Wildverbiss und die Landschaftspflege.
Unterkunft: Einfache Forsthütte, Duschen im Ort.
Download Dossier: Forbach (PDF)

Die wunderschöne Landschaft ist ein NATURA 2000 Schutzgebiet. Seit 11 Jahren arbeitet das Bergwaldprojekt mit der waldreichen Gemeinde im Nordschwarzwald (Waldanteil über 90%) zusammen. Arbeiten sind Pflanzung, Waldpflege zur Förderung von Laubholz und Weißtanne, Einzelschutz gegen Wildverbiss und die Landschaftspflege.
Unterkunft: Einfache Forsthütte, Duschen im Ort.
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Triberg im Schwarzwald

Mischwälder aus Fichte, Tanne und Buche, malerische Bachtäler und der 1163m hohe Rohrhardsberg prägen das Landschaftsbild an diesem Einsatzort im Mittleren Schwarzwald. Seit 1995 ist das Bergwaldprojekt rund um die Uhrenstadt Triberg aktiv. Die Arbeitsschwerpunkte sind Biotoppflege für das Auerhuhn und Landschaftspflege zur Offenhaltung der Bachtäler in dieser waldreichen Gegend.
Unterkunft: Finstermattenhütte mitten im Wald. Matratzenlager und Zelte, Holzofen und Badeofen (warmes Wasser), kein Strom, kleiner See

Mischwälder aus Fichte, Tanne und Buche, malerische Bachtäler und der 1163m hohe Rohrhardsberg prägen das Landschaftsbild an diesem Einsatzort im Mittleren Schwarzwald. Seit 1995 ist das Bergwaldprojekt rund um die Uhrenstadt Triberg aktiv. Die Arbeitsschwerpunkte sind Biotoppflege für das Auerhuhn und Landschaftspflege zur Offenhaltung der Bachtäler in dieser waldreichen Gegend.
Unterkunft: Finstermattenhütte mitten im Wald. Matratzenlager und Zelte, Holzofen und Badeofen (warmes Wasser), kein Strom, kleiner See
Freiburg

Seit 2001 arbeitet das Bergwaldprojekt im Revier Schauinsland des Städtischen Forstamts Freiburg. Bei der Waldpflege werden Laubbäume und Weißtannen im Bergmischwald gefördert. Durch gezielte Pflegeeingriffe im Wald werden die Lebensbedingungen für die Rauhfußhuhnarten Auerhuhn und Haselhuhn verbessert. Typische Arbeiten sind auch Maßnahmen zur Besucherlenkung und Landschaftspflege rund um den Schauinsland –Gipfel (1284m ü.NN).
Unterkunft ist eine große Forsthütte unterhalb des Schauinsland-Gipfels (Strom und Kaltwasser) mit schöner Aussicht ins Rheintal und die Vogesen.

Seit 2001 arbeitet das Bergwaldprojekt im Revier Schauinsland des Städtischen Forstamts Freiburg. Bei der Waldpflege werden Laubbäume und Weißtannen im Bergmischwald gefördert. Durch gezielte Pflegeeingriffe im Wald werden die Lebensbedingungen für die Rauhfußhuhnarten Auerhuhn und Haselhuhn verbessert. Typische Arbeiten sind auch Maßnahmen zur Besucherlenkung und Landschaftspflege rund um den Schauinsland –Gipfel (1284m ü.NN).
Unterkunft ist eine große Forsthütte unterhalb des Schauinsland-Gipfels (Strom und Kaltwasser) mit schöner Aussicht ins Rheintal und die Vogesen.
Feldberg im Schwarzwald

Die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Feldberg im Naturschutzgebiet rund um den höchsten Gipfel des Schwarzwalds (1493m ü.NN) begann 2003. Pflegemaßnahmen im Wald verbessern den Lebensraum für das seltene Auerhuhn. Arbeiten in der Landschaftspflege dienen der Erhaltung der eiszeitlich alpinen Relikte in Flora und Fauna am Feldberg. Auch Maßnahmen zur Besucherlenkung stehen in dieser vielbesuchten, sensiblen Landschaft auf dem Programm.
Das Berghaus im Zastler Loch ist eine komfortable Unterkunft mit Strom und Dusche.

Die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Feldberg im Naturschutzgebiet rund um den höchsten Gipfel des Schwarzwalds (1493m ü.NN) begann 2003. Pflegemaßnahmen im Wald verbessern den Lebensraum für das seltene Auerhuhn. Arbeiten in der Landschaftspflege dienen der Erhaltung der eiszeitlich alpinen Relikte in Flora und Fauna am Feldberg. Auch Maßnahmen zur Besucherlenkung stehen in dieser vielbesuchten, sensiblen Landschaft auf dem Programm.
Das Berghaus im Zastler Loch ist eine komfortable Unterkunft mit Strom und Dusche.
Lindau am Bodensee

In Kooperation mit dem BN Kreisgruppe Lindau renaturiert das BWP in den nächsten Jahren das 22 ha große Hagspiel-Hochmoor bei Scheidegg. Neben dem Einbau von Holzspundwänden in die Entwässerungsgräben zur Wiedervernässung, werden auch Büsche und standortsfremde Bäume von der Hochmoorfläche entfernt, um die Verdunstung auf der Fläche zu senken. Das Hagspielmoor ist ein wichtiger Rückzugsraum für seltene Pflanzen- und Tierarten der Hochmoore, ein wichtiger Wasserspeicher und bindet große Mengen von Kohlendioxid.
Als Unterkunft dient ein einfaches Ferienhaus mit Dusche.

In Kooperation mit dem BN Kreisgruppe Lindau renaturiert das BWP in den nächsten Jahren das 22 ha große Hagspiel-Hochmoor bei Scheidegg. Neben dem Einbau von Holzspundwänden in die Entwässerungsgräben zur Wiedervernässung, werden auch Büsche und standortsfremde Bäume von der Hochmoorfläche entfernt, um die Verdunstung auf der Fläche zu senken. Das Hagspielmoor ist ein wichtiger Rückzugsraum für seltene Pflanzen- und Tierarten der Hochmoore, ein wichtiger Wasserspeicher und bindet große Mengen von Kohlendioxid.
Als Unterkunft dient ein einfaches Ferienhaus mit Dusche.
Sonthofen im Allgäu

1990 reißen die Winterstürme „Vivian“ und Wiebke“ im Oberallgäu große Löcher in den Bergwald. In der Folge beginnt 1991 der Bergwaldprojekteinsatz im Oberallgäu. In den ersten Jahren standen vor allem Pflanzung, Jungwuchspflege und Steigbau in den Sturmflächen im Mittelpunkt der Arbeiten. Gemeinsam mit den Partnern Forstbetrieb Sonthofen (BaySF) und Fachstelle für Schutzwaldmanagement reichen die ausgeführten Arbeiten heute von Biotoppflege für das Auerhuhn über Pflanzung, Pflege und Steigbau bis zur Wiedervernässung von Hochmooren.
Die Unterkünfte an den verschiedenen Einsatzorten im Oberallgäu sind idyllisch gelegene einfache Forsthütten mit Kaltwasser und häufig Solarstrom.
Download Dossier: Sonthofen (PDF)

1990 reißen die Winterstürme „Vivian“ und Wiebke“ im Oberallgäu große Löcher in den Bergwald. In der Folge beginnt 1991 der Bergwaldprojekteinsatz im Oberallgäu. In den ersten Jahren standen vor allem Pflanzung, Jungwuchspflege und Steigbau in den Sturmflächen im Mittelpunkt der Arbeiten. Gemeinsam mit den Partnern Forstbetrieb Sonthofen (BaySF) und Fachstelle für Schutzwaldmanagement reichen die ausgeführten Arbeiten heute von Biotoppflege für das Auerhuhn über Pflanzung, Pflege und Steigbau bis zur Wiedervernässung von Hochmooren.
Die Unterkünfte an den verschiedenen Einsatzorten im Oberallgäu sind idyllisch gelegene einfache Forsthütten mit Kaltwasser und häufig Solarstrom.
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Oberammergau

Das Einsatzgebiet liegt wunderschön am Rand des Murnauer Mooses (Grafenaschau). Das Moos ist das größte intakte Moor in Deutschland und wird von Kalkwasser durchströmt. Seit 2001 arbeitet das Bergwaldprojekt im Forstbetrieb Oberammergau (Bayerische Staatsforsten) in verschiedenen Bereichen wie Auerwildbiotoppflege, Zaunabbau, Steigbau, Borkenkäferbekämpfung und Hochsitzbau.
Unterkunft: Forstdienststelle Hansldraht in Grafenaschau (Warmwasser, Strom und Dusche).

Das Einsatzgebiet liegt wunderschön am Rand des Murnauer Mooses (Grafenaschau). Das Moos ist das größte intakte Moor in Deutschland und wird von Kalkwasser durchströmt. Seit 2001 arbeitet das Bergwaldprojekt im Forstbetrieb Oberammergau (Bayerische Staatsforsten) in verschiedenen Bereichen wie Auerwildbiotoppflege, Zaunabbau, Steigbau, Borkenkäferbekämpfung und Hochsitzbau.
Unterkunft: Forstdienststelle Hansldraht in Grafenaschau (Warmwasser, Strom und Dusche).
Bad Tölz

Der Einsatzort liegt in den Bayerischen Voralpen am Walchensee. An Herzogstand (1731m ü. NN), Fahrenberg (1627m ü. NN) und Griesberg (1406m ü. NN) liegen die Arbeitsschwerpunkte. In einem der größten Schutzwaldsanierungsgebiete Bayerns sind die Schutzwirkungen des Waldes hautnah erlebbar. Schon seit 1997 arbeitet das Bergwaldprojekt am Walchensee im Forstbetrieb Bad Tölz der Bayerischen Staatsforsten. Jungdurchforstungen und Borkenkäferbekämpfung, Pflanzung und Pflege in der Schutzwaldsanierung sowie Anlage und Unterhalt von Begehungssteigen sind einige der Arbeiten.
Unterkunft: Altlachhütte am Südufer des Walchensee (Zelte) mit Strom und Brunnen. Bademöglichkeit im See.

Der Einsatzort liegt in den Bayerischen Voralpen am Walchensee. An Herzogstand (1731m ü. NN), Fahrenberg (1627m ü. NN) und Griesberg (1406m ü. NN) liegen die Arbeitsschwerpunkte. In einem der größten Schutzwaldsanierungsgebiete Bayerns sind die Schutzwirkungen des Waldes hautnah erlebbar. Schon seit 1997 arbeitet das Bergwaldprojekt am Walchensee im Forstbetrieb Bad Tölz der Bayerischen Staatsforsten. Jungdurchforstungen und Borkenkäferbekämpfung, Pflanzung und Pflege in der Schutzwaldsanierung sowie Anlage und Unterhalt von Begehungssteigen sind einige der Arbeiten.
Unterkunft: Altlachhütte am Südufer des Walchensee (Zelte) mit Strom und Brunnen. Bademöglichkeit im See.
Schliersee

Seit 2006 arbeitet das Bergwaldprojekt im Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten. Wir bauen Steige und pflegen den Wald in der Schutzwaldsanierung. Hochsitze werden zur Unterstützung der Regiejagd errichtet. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein standortheimischer, stabiler und gemischter Schutzwald aufwächst.
Als Unterkunft dient eine einfache Forsthütte mit Brunnen umgeben von den Gipfeln des Mangfallgebirges.

Seit 2006 arbeitet das Bergwaldprojekt im Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten. Wir bauen Steige und pflegen den Wald in der Schutzwaldsanierung. Hochsitze werden zur Unterstützung der Regiejagd errichtet. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein standortheimischer, stabiler und gemischter Schutzwald aufwächst.
Als Unterkunft dient eine einfache Forsthütte mit Brunnen umgeben von den Gipfeln des Mangfallgebirges.
Sonneberg
im Thüringer Wald

Die Spielzeugstadt Sonneberg liegt im Süden des Thüringer Waldes, im Thüringer Schiefergebirge. Fichtenwälder und viele Täler mit steilen Hängen bestimmen das Landschaftsbild. Der Orkan Kyrill riss am 18. Januar 2007 große Löcher in die Wälder um Sonneberg. Hier begann 2008 gemeinsam mit dem Naturpark Thüringer Wald die Zusmmenarbeit zur Bewältigung der Folgen von Kyrill. Es wurden Schadensflächen bepflanzt und gegen Wildverbiss eingezäunt. Auch Biotoppflege zur Erhaltung offener Bachtäler im Wald steht auf dem Programm.
Unterkunft: Pfadfinderzentrum am Schleifenberg oberhalb von Sonneberg mit Strom und Dusche.
Download Dossier: Thüringer Wald (PDF)
im Thüringer Wald

Die Spielzeugstadt Sonneberg liegt im Süden des Thüringer Waldes, im Thüringer Schiefergebirge. Fichtenwälder und viele Täler mit steilen Hängen bestimmen das Landschaftsbild. Der Orkan Kyrill riss am 18. Januar 2007 große Löcher in die Wälder um Sonneberg. Hier begann 2008 gemeinsam mit dem Naturpark Thüringer Wald die Zusmmenarbeit zur Bewältigung der Folgen von Kyrill. Es wurden Schadensflächen bepflanzt und gegen Wildverbiss eingezäunt. Auch Biotoppflege zur Erhaltung offener Bachtäler im Wald steht auf dem Programm.
Unterkunft: Pfadfinderzentrum am Schleifenberg oberhalb von Sonneberg mit Strom und Dusche.
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Euskirchen in der Eifel

Das Projektgebiet liegt zwischen Bonn und Aachen und ist gekennzeichnet durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Waldinseln, Bächen, Hügeln und Wachholderheiden.
Das Bergwaldprojekt arbeitet im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Haitat) und kümmert sich um die Regeneration zahlreicher Buchenwaldinseln durch Pflanzung von Jungbuchen und Jungwuchspflege. Dabei werden Fichten und Kiefern zugunsten der Rotbuche zurückgenommen. Weitere Arbeiten sind die Gewässerrandpflege mit der Mahd von Hochstaudenfluren und die Pflege wertvoller alter und artenreicher Wachholderheiden.

Das Projektgebiet liegt zwischen Bonn und Aachen und ist gekennzeichnet durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Waldinseln, Bächen, Hügeln und Wachholderheiden.
Das Bergwaldprojekt arbeitet im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Haitat) und kümmert sich um die Regeneration zahlreicher Buchenwaldinseln durch Pflanzung von Jungbuchen und Jungwuchspflege. Dabei werden Fichten und Kiefern zugunsten der Rotbuche zurückgenommen. Weitere Arbeiten sind die Gewässerrandpflege mit der Mahd von Hochstaudenfluren und die Pflege wertvoller alter und artenreicher Wachholderheiden.
Iphofen im Steigerwald

Die Stadt Iphofen hat mit 378 ha Größe den größten Mittelwald Deutschlands. Eichen, Hainbuchen und Linden sowie die seltenen Baumarten Elsbeere, Speierling und Wildbirne bilden das Rückrat dieser Waldform. Diese alte Kulturform des Waldbaus mit etwa 50% großen Bäumen in der Oberschicht und im Idealfall 50% kleinen Bäumen und Sträuchern in der Unterschicht bietet seltenen wärmeliebenden Insekten- und Pflanzenarten ein letztes wertvolles Refugium.
Auch der Totholzreichtum dieser Wälder führt zu einer hohen Anzahl von holzzersetzenden Pilzen, Käfern und Vogelarten, die im Wirtschaftswald nur noch wenige Nischen finden. Am Leben gehalten wird dieses wertvolle Kulturbiotop durch die Eingriffe des Menschen, durch Brenn- und Wertholznutzung. Hier leistet das Bergwaldprojekt einen Beitrag durch fachgerechte Mittelwaldpflege.
Unterkunft: Einfaches Ferienhaus mit Matratzenlager. Wer will, bitte Zelt mitbringen!

Die Stadt Iphofen hat mit 378 ha Größe den größten Mittelwald Deutschlands. Eichen, Hainbuchen und Linden sowie die seltenen Baumarten Elsbeere, Speierling und Wildbirne bilden das Rückrat dieser Waldform. Diese alte Kulturform des Waldbaus mit etwa 50% großen Bäumen in der Oberschicht und im Idealfall 50% kleinen Bäumen und Sträuchern in der Unterschicht bietet seltenen wärmeliebenden Insekten- und Pflanzenarten ein letztes wertvolles Refugium.
Auch der Totholzreichtum dieser Wälder führt zu einer hohen Anzahl von holzzersetzenden Pilzen, Käfern und Vogelarten, die im Wirtschaftswald nur noch wenige Nischen finden. Am Leben gehalten wird dieses wertvolle Kulturbiotop durch die Eingriffe des Menschen, durch Brenn- und Wertholznutzung. Hier leistet das Bergwaldprojekt einen Beitrag durch fachgerechte Mittelwaldpflege.
Unterkunft: Einfaches Ferienhaus mit Matratzenlager. Wer will, bitte Zelt mitbringen!
Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel liegt an der Westgrenze Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen. Niederlande, Belgien und Luxemburg liegen in der Nähe des Parks. Der jüngste Nationalpark Deutschlands existiert seit 2004 und hat eine Fläche von 11 000 Hektar.
Das Gebiet ist durch seine Vielfalt gekennzeichnet: Buchenwälder, Seen, Bäche, Felsen, Moore und Heiden prägen sein Landschaftsbild.
Das Bergwaldprojekt fördert die natürliche Entwicklung der Wälder hin zum Buchenwald indem standortsfremde Douglasien- und Fichtennaturverjüngung entfernt wird. An den Grenzen des Parks wird ein Übergreifen der Fichtenborkenkäfer auf die angrenzenden Wirtschaftswälder durch Entrindung verhindert, das entstehende wertvolle Totholz aber wird im Wald belassen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Feuchtwiesenpflege.
Untergebracht sind die Teilnehmer in einem Ferienhaus mit Mehrbettzimmern.

Der Nationalpark Eifel liegt an der Westgrenze Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen. Niederlande, Belgien und Luxemburg liegen in der Nähe des Parks. Der jüngste Nationalpark Deutschlands existiert seit 2004 und hat eine Fläche von 11 000 Hektar.
Das Gebiet ist durch seine Vielfalt gekennzeichnet: Buchenwälder, Seen, Bäche, Felsen, Moore und Heiden prägen sein Landschaftsbild.
Das Bergwaldprojekt fördert die natürliche Entwicklung der Wälder hin zum Buchenwald indem standortsfremde Douglasien- und Fichtennaturverjüngung entfernt wird. An den Grenzen des Parks wird ein Übergreifen der Fichtenborkenkäfer auf die angrenzenden Wirtschaftswälder durch Entrindung verhindert, das entstehende wertvolle Totholz aber wird im Wald belassen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Feuchtwiesenpflege.
Untergebracht sind die Teilnehmer in einem Ferienhaus mit Mehrbettzimmern.
Naturpark Spessart

Der Naturpark Spessart ist eines der waldreichsten Mittelgebirge Deutschlands. 85% des Hoch- Spessarts sind bewaldet. Im Kerngebiet des Spessarts befinden sich keine größeren Städte. Im frühen Mittelalter war der Spessart kaiserlicher Bannwald und der Jagd durch den Adel vorbehalten. Als "Spechtshard" = Spechtswald fand er seinen Namen. Geprägt und berühmt durch seine alten Buchen- und Eichenwälder erreicht er Höhen bis knapp 600m ü. NN.
In verschiedenen Gemeindewäldern arbeitet das Bergwaldprojekt in der Laubholzpflege zur Förderung von Eiche, Hainbuche und Edellaubhölzern, der Pflanzung standortsheimischer Laubgehölze und im Zaunabbau.
Unterkunft: Ferienheim mit Mehrbettzimmern

Der Naturpark Spessart ist eines der waldreichsten Mittelgebirge Deutschlands. 85% des Hoch- Spessarts sind bewaldet. Im Kerngebiet des Spessarts befinden sich keine größeren Städte. Im frühen Mittelalter war der Spessart kaiserlicher Bannwald und der Jagd durch den Adel vorbehalten. Als "Spechtshard" = Spechtswald fand er seinen Namen. Geprägt und berühmt durch seine alten Buchen- und Eichenwälder erreicht er Höhen bis knapp 600m ü. NN.
In verschiedenen Gemeindewäldern arbeitet das Bergwaldprojekt in der Laubholzpflege zur Förderung von Eiche, Hainbuche und Edellaubhölzern, der Pflanzung standortsheimischer Laubgehölze und im Zaunabbau.
Unterkunft: Ferienheim mit Mehrbettzimmern
Ettal

Einsatz Schutzwaldsanierung Ettaler Mandl (AELF Murnau und Forstbetrieb Oberammergau, Baysf)
Ab 2010 arbeitet das BWP in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem AELF (Ämter für Land- und Forstwirtschaft) in Murnau und dem Forstbetrieb Oberammergau, Bayerische Staatsforsten, im Schutzwaldsanierungsgebiet am Ettaler Mandl in wunderschöner Umgebung.
Arbeiten sind die Pflanzung von standortsheimischen Baumarten in der Schutzwaldsanierung, Steigbau und der Bau einfacher Schneerechen. Unterkunft ist eine einfache Hütte des Forstbetriebs mit Kaltwasser.
Achtung z.T. sehr steiles Gelände! Nur für Geübte!

Einsatz Schutzwaldsanierung Ettaler Mandl (AELF Murnau und Forstbetrieb Oberammergau, Baysf)
Ab 2010 arbeitet das BWP in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem AELF (Ämter für Land- und Forstwirtschaft) in Murnau und dem Forstbetrieb Oberammergau, Bayerische Staatsforsten, im Schutzwaldsanierungsgebiet am Ettaler Mandl in wunderschöner Umgebung.
Arbeiten sind die Pflanzung von standortsheimischen Baumarten in der Schutzwaldsanierung, Steigbau und der Bau einfacher Schneerechen. Unterkunft ist eine einfache Hütte des Forstbetriebs mit Kaltwasser.
Achtung z.T. sehr steiles Gelände! Nur für Geübte!
Fichtelberg

Die Wälder rund um den Ochsenkopf, den mit 1024 müNN zweithöchsten Berg im Fichtelgebirge, sind geprägt von einer langen Bergbaugeschichte der Region. Zahlreiche Moore sind bedeutende Wassersammler. Die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer verläuft hier. Im Fichtelgebirge hat das seltene Auerhuhn bis heute einen Lebens- und Rückzugsraum gefunden.
Arbeiten rund um die Biotoppflege für Auerhühner und die Wiedervernässung der Moore bilden den Schwerpunkt der Arbeiten. Als Unterkunft dient eine Forsthütte.

Die Wälder rund um den Ochsenkopf, den mit 1024 müNN zweithöchsten Berg im Fichtelgebirge, sind geprägt von einer langen Bergbaugeschichte der Region. Zahlreiche Moore sind bedeutende Wassersammler. Die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer verläuft hier. Im Fichtelgebirge hat das seltene Auerhuhn bis heute einen Lebens- und Rückzugsraum gefunden.
Arbeiten rund um die Biotoppflege für Auerhühner und die Wiedervernässung der Moore bilden den Schwerpunkt der Arbeiten. Als Unterkunft dient eine Forsthütte.
Walderbach

Die Gemeinde Walderbach liegt malerisch am Mittellauf des Regen. Prägend für die Geschichte der Region waren das Benediktinerkloster Reichenbach (1118) und das benachbarte Zisterzienserkloster Walderbach (1143). Im Gemeindewald am Steilufer des Regen fällt die Fichte durch Borkenkäferfraß flächig aus. Um die Schutzwirkungen dieses Schutzwaldes auf Dauer zu sichern, werden in Kooperation mit dem zuständigen Förster in Roding Laubbäume gepflanzt. Auf einer Teilfläche müssen die jungen Bäume mit einem Zaun vor Wildverbiss geschützt werden. Direkt am Regenufer werden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Weichlaubbäume als Fraßbäume für den im Regen vorkommenden Biber gepflanzt.

Die Gemeinde Walderbach liegt malerisch am Mittellauf des Regen. Prägend für die Geschichte der Region waren das Benediktinerkloster Reichenbach (1118) und das benachbarte Zisterzienserkloster Walderbach (1143). Im Gemeindewald am Steilufer des Regen fällt die Fichte durch Borkenkäferfraß flächig aus. Um die Schutzwirkungen dieses Schutzwaldes auf Dauer zu sichern, werden in Kooperation mit dem zuständigen Förster in Roding Laubbäume gepflanzt. Auf einer Teilfläche müssen die jungen Bäume mit einem Zaun vor Wildverbiss geschützt werden. Direkt am Regenufer werden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Weichlaubbäume als Fraßbäume für den im Regen vorkommenden Biber gepflanzt.
Arche Warder

Die Arche Warder mitten in Schleswig-Holstein gelegen, ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen. Die Arche Warder kämpft für die Erhaltung dieser gefährdeten Rassen.
Das von der Greenpeacestiftung unterstützte Projekt bietet auf 40 Hektar Fläche Angler Sattelschweinen, Telemark-Rindern und Lockengänsen einen Platz zum (Über)Leben – insgesamt leben hier rund 800 Tiere aus 70 verschiedenen Rassen.
Das Bergwaldprojekt verbessert hier in einem Sondereinsatz die Lebensbedingungen der Tiere, indem das Gelände durch die Pflanzung von standortsheimischen Bäumen und Sträuchern natürlich gestaltet wird.
Als Unterkunft dienen einfache Hütten.

Die Arche Warder mitten in Schleswig-Holstein gelegen, ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen. Die Arche Warder kämpft für die Erhaltung dieser gefährdeten Rassen.
Das von der Greenpeacestiftung unterstützte Projekt bietet auf 40 Hektar Fläche Angler Sattelschweinen, Telemark-Rindern und Lockengänsen einen Platz zum (Über)Leben – insgesamt leben hier rund 800 Tiere aus 70 verschiedenen Rassen.
Das Bergwaldprojekt verbessert hier in einem Sondereinsatz die Lebensbedingungen der Tiere, indem das Gelände durch die Pflanzung von standortsheimischen Bäumen und Sträuchern natürlich gestaltet wird.
Als Unterkunft dienen einfache Hütten.
Peenemünde

Die Projektwoche in Peenemünde findet in Zusammenarbeit mit der DBU Naturerbe GmbH statt.
Tätigkeiten: ehemalige, inzwischen weitgehend zugewachsene Offenlandflächen werden durch die flächige Entnahme von Gehölzen und die Schaffung offener Bodenstrukturen als wertvolle Lebensräume für seltene und gefährdete Arten, wie beispielsweise die Heidelerche, erhalten.
Die gemeinnützige DBU Naturerbe GmbH, eine Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), übernimmt rund 46.000 Hektar national bedeutsame Flächen von der Bundesregierung. Es handelt sich um 33 ehemals militärisch genutzte Liegenschaften in neun Bundesländern – etwa die Hälfte davon mit einer Flächenausdehnung von über 1.000 Hektar. Die DBU Naturerbe GmbH wird die meist großräumigen und weitgehend unzerschnittenen Gebiete dauerhaft für den Naturschutz sichern. Damit leistet die DBU ihrem Stiftungsauftrag entsprechend einen bundesweit relevanten Beitrag zum langfristigen Erhalt des Nationalen Naturerbes. Seit April 2009 ist die DBU Naturerbe GmbH bereits für die Naturschutzmaßnahmen vor Ort verantwortlich und führt diese in Zusammenarbeit mit den ortskundigen Mitarbeitern der Bundesforst aus. Die Hauptziele der DBU Naturerbe GmbH sind die Förderung und der Erhalt des heimischen Reichtums an Tier- und Pflanzenarten in unterschiedlichen Lebensräumen. Zudem möchte sie ein nachhaltiges Naturbewusstsein in der Bevölkerung fördern. Eine der größeren DBU Naturerbeflächen mit einer Ausdehnung von über 2.600 Hektar liegt in Peenemünde im Norden der Insel Usedom.
Bekannt wurde Peenemünde durch die Heeresversuchsanstalt Peenemünde und die Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“ von 1936 bis 1945, deren Gelände anschließend bis 1959 als sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt genutzt wurde. 1959 erfolgte dann die Übergabe des Stützpunktes an die Nationale Volksarmee der DDR. Bis 1989 war der gesamte nördliche Bereich der Insel Usedom bis nach Karlshagen Sperrgebiet der NVA, die dort einen militärischen Flugplatz betrieb. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte 1990 die weitgehende Auflösung des Truppenstandorts, nur der Marinestützpunkt wurde noch bis 1996 durch die Bundesmarine genutzt.
Die im Mündungsbereich des Peenestroms gelegene Naturerbefläche umfasst drei Teilbereiche. Auf der Insel Ruden befinden sich auf engstem Raum eine Vielzahl geschützter, halbnatürlicher und naturnaher Lebensräume wie Dünenkiefernwald, Hudewald, Trocken- und Dünenrasen sowie Salzwiesen. Die Halbinsel Struck stellt zusammen mit den südlich angrenzenden Freesendorfer Wiesen bedeutsame intakte Salzwiesenbereiche dar. Der Peenemünder Haken ist in den küstennahen Bereichen durch Flachwasserbereiche, Sandinseln und Brackwasserröhrichte geprägt. Landseitig schließen sich fächerartige Strandwälle mit teilweise sehr alten Eichen- und Buchenwäldern sowie in Dünentälern eingelagerte Moore und Bruchwälder an. Südlich folgen Kiefernwälder bzw. feuchte Mischwaldbereiche, die in gepolderte Grünlandbereiche übergehen.
Ziel der DBU Naturerbe GmbH in dem Gebiet des Peenemünder Haken ist es, die naturnahen Dünen,- Moor-, Erlenbruch-, Buchen- und Eichenwälder einer ungestörten natürlichen Entwicklung überlassen. Die langfristig entstehende „Wildnis“ bietet einen ungestörten Lebensraum für viele schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. So kommen im Naturerbe Peenemünde beispielsweise 13 Fledermausarten der Roten Liste vor. Der majestätische Seeadler brütet im Gebiet, während Wanderfalke und Fischadler hier einen Rast- und Nahrungsraum finden. In den Bruchwäldern gedeihen der stark gefährdete Königsfarn (Osmunda regalis) und die besonders geschützte Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus). Um langfristig natürliche „Wildnis“ zu erreichen, werden strukturarme Kiefernwälder zunächst schrittweise in naturnahe Wälder mit verschiedene Alterklassen und Schichten von Bäumen überführt. Standortfremde Baumarten, wie die Roteiche, werden dazu nach und nach entnommen und die natürliche Verjüngung standortheimischer Baumarten gezielt gefördert.
Die Offenlandschaften – Sand- und Kalktrockenrasen, Silbergrasfluren, Salzwiesen, Borstgrasrasen und magere Flachland-Mähwiesen – werden durch extensive Beweidung und Mahd als wertvolle Rast- und Lebensräume für artenreiche Wasservogelansammlungen und bodenbrütende Vogelarten gepflegt und erhalten. Für die gefährdete Heidelerche (Lullula arborea) wird derzeit auf dem Gelände eines ehemaligen Handgranatenschießstandes durch die Entnahme von Gehölzen ein optimales Biotop geschaffen, finanziert durch eine Ausgleichsmaßnahme von E.ON. Auch Kreuzotter, Kranich und Waldeidechse sind auf die offenen Lebensräume angewiesen. Auf der Großen Strandwiese finden sich als botanische Besonderheit die deutschlandweit einzigen Vorkommen der seltenen Orchidee Ruthes Knabenkraut (Dactylorhiza ruthei), deren Lebensraum durch sorgsame Mahd erhalten wird.
Niedermoore, Küstenüberflutungsmoore und Binnenseen sollen in ihren möglichst ursprünglichen Zustand zurück geführt und erhalten werden, um gefährdeten Arten, beispielsweise dem Sonnentau, Wollgras und streng geschützten Sumpfglanzkraut (Liparis loeselii), einen Lebensraum zu bieten. In den ausgedehnten Röhrichten der küstennahen Gebiete verbirgt sich die bedrohte Rohrdommel (Botaurus stellaris). Zahlreiche Wasservögel nutzen den Peenemünder Haken und die umliegenden Flachwasserbereiche als Rastplatz. Große Bestände bilden beispielsweise der Kormoran, die Grau- und Blässgans sowie die Eisente. Durch den Schutz der der natürlichen Küstendynamik sollen diese wichtigen Ruhezonen erhalten und vor Störungen geschützt werden, auch im Bereich der Windwattflächen, Sandbänke, Flutrinnen, Strandwälle und Dünen. Die Schaffung geeigneter Ruheräume auf Sandbänken und im Flachwasser birgt außerdem Potenzial für eine natürliche Wiederbesiedelung durch die Kegelrobbe.
Aufgrund seiner wertvollen Naturausstattung ist das DBU Naturerbe Peenemünde Bestandteil des FFH-Gebietes „Greifswalder Bodden, Teile des Strelasunds und Nordspitze Usedom“, einem europäischen Schutzgebiet für besondere Lebensräume und ausgewählte, bedrohte Tier- und Pflanzenarten (FFH: Fauna-Flora-Habitat), und des Vogelschutzgebietes SPA „Greifswalder Bodden“. Die Naturerbefläche umfasst zudem das Naturschutzgebiet „Peenemünder Haken, Struck und Ruden“ und liegt im Naturpark „Insel Usedom“.

Die Projektwoche in Peenemünde findet in Zusammenarbeit mit der DBU Naturerbe GmbH statt.
Tätigkeiten: ehemalige, inzwischen weitgehend zugewachsene Offenlandflächen werden durch die flächige Entnahme von Gehölzen und die Schaffung offener Bodenstrukturen als wertvolle Lebensräume für seltene und gefährdete Arten, wie beispielsweise die Heidelerche, erhalten.
Die gemeinnützige DBU Naturerbe GmbH, eine Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), übernimmt rund 46.000 Hektar national bedeutsame Flächen von der Bundesregierung. Es handelt sich um 33 ehemals militärisch genutzte Liegenschaften in neun Bundesländern – etwa die Hälfte davon mit einer Flächenausdehnung von über 1.000 Hektar. Die DBU Naturerbe GmbH wird die meist großräumigen und weitgehend unzerschnittenen Gebiete dauerhaft für den Naturschutz sichern. Damit leistet die DBU ihrem Stiftungsauftrag entsprechend einen bundesweit relevanten Beitrag zum langfristigen Erhalt des Nationalen Naturerbes. Seit April 2009 ist die DBU Naturerbe GmbH bereits für die Naturschutzmaßnahmen vor Ort verantwortlich und führt diese in Zusammenarbeit mit den ortskundigen Mitarbeitern der Bundesforst aus. Die Hauptziele der DBU Naturerbe GmbH sind die Förderung und der Erhalt des heimischen Reichtums an Tier- und Pflanzenarten in unterschiedlichen Lebensräumen. Zudem möchte sie ein nachhaltiges Naturbewusstsein in der Bevölkerung fördern. Eine der größeren DBU Naturerbeflächen mit einer Ausdehnung von über 2.600 Hektar liegt in Peenemünde im Norden der Insel Usedom.
Bekannt wurde Peenemünde durch die Heeresversuchsanstalt Peenemünde und die Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“ von 1936 bis 1945, deren Gelände anschließend bis 1959 als sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt genutzt wurde. 1959 erfolgte dann die Übergabe des Stützpunktes an die Nationale Volksarmee der DDR. Bis 1989 war der gesamte nördliche Bereich der Insel Usedom bis nach Karlshagen Sperrgebiet der NVA, die dort einen militärischen Flugplatz betrieb. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte 1990 die weitgehende Auflösung des Truppenstandorts, nur der Marinestützpunkt wurde noch bis 1996 durch die Bundesmarine genutzt.
Die im Mündungsbereich des Peenestroms gelegene Naturerbefläche umfasst drei Teilbereiche. Auf der Insel Ruden befinden sich auf engstem Raum eine Vielzahl geschützter, halbnatürlicher und naturnaher Lebensräume wie Dünenkiefernwald, Hudewald, Trocken- und Dünenrasen sowie Salzwiesen. Die Halbinsel Struck stellt zusammen mit den südlich angrenzenden Freesendorfer Wiesen bedeutsame intakte Salzwiesenbereiche dar. Der Peenemünder Haken ist in den küstennahen Bereichen durch Flachwasserbereiche, Sandinseln und Brackwasserröhrichte geprägt. Landseitig schließen sich fächerartige Strandwälle mit teilweise sehr alten Eichen- und Buchenwäldern sowie in Dünentälern eingelagerte Moore und Bruchwälder an. Südlich folgen Kiefernwälder bzw. feuchte Mischwaldbereiche, die in gepolderte Grünlandbereiche übergehen.
Ziel der DBU Naturerbe GmbH in dem Gebiet des Peenemünder Haken ist es, die naturnahen Dünen,- Moor-, Erlenbruch-, Buchen- und Eichenwälder einer ungestörten natürlichen Entwicklung überlassen. Die langfristig entstehende „Wildnis“ bietet einen ungestörten Lebensraum für viele schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. So kommen im Naturerbe Peenemünde beispielsweise 13 Fledermausarten der Roten Liste vor. Der majestätische Seeadler brütet im Gebiet, während Wanderfalke und Fischadler hier einen Rast- und Nahrungsraum finden. In den Bruchwäldern gedeihen der stark gefährdete Königsfarn (Osmunda regalis) und die besonders geschützte Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus). Um langfristig natürliche „Wildnis“ zu erreichen, werden strukturarme Kiefernwälder zunächst schrittweise in naturnahe Wälder mit verschiedene Alterklassen und Schichten von Bäumen überführt. Standortfremde Baumarten, wie die Roteiche, werden dazu nach und nach entnommen und die natürliche Verjüngung standortheimischer Baumarten gezielt gefördert.
Die Offenlandschaften – Sand- und Kalktrockenrasen, Silbergrasfluren, Salzwiesen, Borstgrasrasen und magere Flachland-Mähwiesen – werden durch extensive Beweidung und Mahd als wertvolle Rast- und Lebensräume für artenreiche Wasservogelansammlungen und bodenbrütende Vogelarten gepflegt und erhalten. Für die gefährdete Heidelerche (Lullula arborea) wird derzeit auf dem Gelände eines ehemaligen Handgranatenschießstandes durch die Entnahme von Gehölzen ein optimales Biotop geschaffen, finanziert durch eine Ausgleichsmaßnahme von E.ON. Auch Kreuzotter, Kranich und Waldeidechse sind auf die offenen Lebensräume angewiesen. Auf der Großen Strandwiese finden sich als botanische Besonderheit die deutschlandweit einzigen Vorkommen der seltenen Orchidee Ruthes Knabenkraut (Dactylorhiza ruthei), deren Lebensraum durch sorgsame Mahd erhalten wird.
Niedermoore, Küstenüberflutungsmoore und Binnenseen sollen in ihren möglichst ursprünglichen Zustand zurück geführt und erhalten werden, um gefährdeten Arten, beispielsweise dem Sonnentau, Wollgras und streng geschützten Sumpfglanzkraut (Liparis loeselii), einen Lebensraum zu bieten. In den ausgedehnten Röhrichten der küstennahen Gebiete verbirgt sich die bedrohte Rohrdommel (Botaurus stellaris). Zahlreiche Wasservögel nutzen den Peenemünder Haken und die umliegenden Flachwasserbereiche als Rastplatz. Große Bestände bilden beispielsweise der Kormoran, die Grau- und Blässgans sowie die Eisente. Durch den Schutz der der natürlichen Küstendynamik sollen diese wichtigen Ruhezonen erhalten und vor Störungen geschützt werden, auch im Bereich der Windwattflächen, Sandbänke, Flutrinnen, Strandwälle und Dünen. Die Schaffung geeigneter Ruheräume auf Sandbänken und im Flachwasser birgt außerdem Potenzial für eine natürliche Wiederbesiedelung durch die Kegelrobbe.
Aufgrund seiner wertvollen Naturausstattung ist das DBU Naturerbe Peenemünde Bestandteil des FFH-Gebietes „Greifswalder Bodden, Teile des Strelasunds und Nordspitze Usedom“, einem europäischen Schutzgebiet für besondere Lebensräume und ausgewählte, bedrohte Tier- und Pflanzenarten (FFH: Fauna-Flora-Habitat), und des Vogelschutzgebietes SPA „Greifswalder Bodden“. Die Naturerbefläche umfasst zudem das Naturschutzgebiet „Peenemünder Haken, Struck und Ruden“ und liegt im Naturpark „Insel Usedom“.



